Medusa (8X13) Übersetzung Original Transcript by: Carri Kendl CarriKendl@aol.com Translation by: Loretta ds1013@hotmail.com All rights reserved. Disclaimer: This transcript is meant as a homage, all characters, plots, quotes, etc. used in her are owned by 20th Century Fox, 1013 Productions and The X-FilesTM. Please don't use this for any commercial gain again without permissions. Permissions may be given by the authorities of this web site. Thank you. Enjoy the script and love the show! US Airdate: February 11, 2001 Writer: Frank Spotnitz Director: Richard Compton Agent Scully braucht ein paar Daten. CLAY STREET STATION BOSTON, MASSACHUSETTS (Eine fast verlassene U-Bahn-Station, die wahrscheinlich für Bewohner von Los Angeles vertrauter aussieht als für Bostoner. EIN PASSAGIER, männlich, etwa 40, steht allein auf dem Bahnsteig und wartet auf den Zug. Er sieht, wie ein BANDENTYP über das Drehkreuz springt. DER BANDENTYP umkreist den PASSAGIER bedrohlich, geht mehrere Meter weg und wartet ebenfalls genau hinter dem PASSAGIER auf den Zug. DER PASSAGIER, TRANSIT COP PHILBRICK, in verdeckter Ermittlung, spricht leise in ein Funkgerät, das er in der Hand hält.) TRANSIT COP PHILBRICK: Ich bin auf dem Bahnsteig Clay Street. Ich habe einen Schwarzfahrer. Ein männlicher Weißer, rasierter Kopf, um die 20. Möglicherweise 10-13. [Wenn der Typ um die 20 ist, dann ist CarryK 12.] (Bremsen quietschen, der Zug, mit einem großen "M" auf der Vorderseite und auf der Seite, fährt ein. Der BANDENTYP schaut feindselig. PHILBRICK steigt in den Zug und sieht durch das Fenster in den Waggon hinter ihm. Der BANDENTYP ist nicht eingestiegen. Die Klingel läutet. PHILBRICK dreht sich um und sieht zu, wie sich die Türen seines eigenen Waggons schließen. Entspannt spricht er wieder in sein Funkgerät und nimmt in der Nähe des Vorderteils des Waggons Platz.) TRANSIT COP PHILBRICK: Officer Philbrick, alles klar. (Im Türfenster des Waggons hinter ihm sehen wir Bewegung. PHILBRICK sieht sich flüchtig um, während DER BANDENTYP, der tatsächlich an der letzten Haltestelle eingestiegen ist, in seinen Waggon hinübergeht. PHILBRICK sieht ein bisschen nervös aus. Er löst vorsichtig seine Pistole aus dem Hohlster, während der BANDENTYP sich ihm selbstsicher nähert. Plötzlich, als wenn jemand die Notbremse gezogen hätte, kommt der Zug quietschend zum stehen und die Lichter gehen aus. PHILBRICK wird zu Boden geworfen, seine Pistole schleudert einige Fuß weit weg. Er krabbelt hinter ihr her, dann dreht er sich um, um zu sehen, wie der BANDENTYP sich auf ihn stürzt. PHILBRICK schreit entsetzt. Wir sehen die Rückseite des Zuges, während er sich entfernt. Wiederholte Blitze aus PHILBRICK's Pistole begleiten seine Schreie.) (Später, vielleicht am nächsten Morgen, wartet EINE FRAU, um die 40, mit anderen Leuten an einer anderen Haltestelle auf den Zug. Er fährt ein und sie steigt ein. Sie will sich gerade setzen, als sie auf den Boden schaut und sieht, was von PHILBRICK übrig geblieben ist. Sie hält die Hand vor den Mund. Sein Kopf ist zur Hälfte von etwas zerfressen, das aussieht wie Säure. Sie schreit.) Opening Credits. TRANSIT OPERATIONS CENTER BOSTON, MASSACUSETTS 10:34 (Funken fliegen, während an den Schienen und am Zug gearbeitet wird. SCULLY und DOGGETT, modisch gekleidet in lange, schwarze Mäntel, treffen auf DEPUTY CHIEF KARRAS und LT. BIANCO. DEPUTY CHIEF KARRAS ist um die 50, aufdringlich, ungeduldig, ziemlich ernst. LT. BIANCO ist um die 30, groß, zäh und DEPUTY CHIEF KARRAS ziemlich unterwürfig. Sie starren SCULLY und DOGGETT an.) DEPUTY CHIEF KARRAS: Deputy Chief Karras, Transit Police. Das hier ist LT. Bianco. Sie sind Scully und Doggett, richtig? SCULLY: Ja. Ist das Untersuchungsteam hier? DEPUTY CHIEF KARRAS: Die Treppen runter, sie warten seit 45 Minuten. Wo zum Teufel sind Sie beide gewesen? DOGGETT: Agent Scully musste zuerst die Leiche des Opfers untersuchen... DEPUTY CHIEF KARRAS: Wozu denn? Ich habe jede Menge Leute, die die Leiche untersuchen können. Was ich jetzt vom FBI brauche ist ein zeitlicher Rahmen. DOGGETT: Ein zeitlicher Rahmen? DEPUTY CHIEF KARRAS: Eine der Hauptverkehrsadern des Öffentlichen Bostoner Transportsystems ist seit genau elf Stunden und vier Minuten geschlossen. Mein Telefon klingelt gerade ununterbrochen mit Anrufen von der Presse. Ich habe 100.000 verärgerte Pendler, die heute Morgen zu spät zur Arbeit gekommen sind, und die sogar noch verärgerter sein werden, wenn sie nicht nach Hause fahren können. Und ich habe einen äußerst verärgerten Bürgermeister, der mich dafür bezahlt, um eine Sache zu tun- die verdammten Züge am Laufen zu halten. SCULLY: Sir, wir verstehen, unter welchem Druck Sie stehen, aber... DEPUTY CHIEF KARRAS: Nein. Sie sollten sich verdammt noch mal damit beeilen. Der Nachmittagsverkehr fängt in fünf Stunden an. Tun Sie, was Sie tun müssen, aber diese Linie geht um 16 Uhr wieder in Betrieb. SCULLY: Ich fürchte, das können Sie nicht tun. DEPUTY CHIEF KARRAS: Oh, doch, das kann ich. SCULLY: Sie haben einen toten Mann, dessen Körpergewebe zu über einem Drittel komplett weg gefressen wurde, und bis wir rauskriegen wie und warum, kann dieser Tunnel nicht wieder geöffnet werden. LT. BIANCO: Wir verstehen die Notwendigkeit für das FBI, eine gründliche Untersuchung durchzuführen, aber wie ich das sehe, sind die Fakten dieses Falles eigentlich ziemlich einfach. SCULLY: Einfach? LT. BIANCO: Der Zug verlor kurzzeitig den Strom, während welcher Zeit ein Angreifer einen Bostoner Transit Cop umbrachte. Dieser Mann ist immer noch auf freiem Fuß. DOGGETT: Ein Angreifer, der was benutzt hat? LT. BIANCO: Säure, Lauge... Ihre Untersuchung des Opfers muss uns etwas verraten haben. SCULLY: Nein, hat es nicht, das ist es ja. Bis wir das Gewebe untersucht und die entsprechenden Testergebnisse bekommen haben, werden wir nicht wissen, was ihn getötet hat oder ob es andere infizieren kann. LT. BIANCO: Das Seuchenkontrollzentrum hatte die ganze Nacht über Schnüffelroboter im Tunnel. Sie haben keine Spur von biologischen oder chemischen Wirkstoffen gefunden. Also lassen Sie uns das klarmachen. Wonach wir suchen ist ein Mann- ein Polizisten-Mörder. Ein einzelner Verdächtiger. DOGGETT: Zumindest ist das Ihre Verhüllungsstory. (LT. BIANCO starrt ihn an. Das ist nicht der Beginn einer engen Freundschaft.) DOGGETT: Das ist, was Sie der Presse erzählen. DEPUTY CHIEF KARRAS: Die Frage ist, ob sie mir den Mörder oder eine Erklärung in weniger als fünf Stunden beschaffen können? Denn egal was passiert, die U-Bahn wird um Punkt 16Uhr wieder geöffnet. Lassen Sie uns jetzt gehen. (DEPUTY CHIEF KARRAS dreht sich um und geht den Bahnsteig hinunter, gefolgt von LT. BIANCO. SCULLY und DOGGETT halten einen Moment inne, dann folgen sie ihm auch. Ein anderer Mann, STEVEN MELNICK, um die 40, ein bisschen Übergewicht, und eine Afroamerikanische Frau, HELLURA LYLE, um die 30, warten auf sie.) DEPUTY CHIEF KARRAS: Steven Melnick, Chefstrukturingenieur für Transportsautorität. Er hat diesen Tunnel gebaut. MELNICK: Ich habe vor vier Jahren nur die Konstruktion davon überwacht. Ich kenne jeden Quadratzentimeter dort unten... (MELNICK schüttelt freundlich SCULLY's Hand. LYLE ebenfalls.) LYLE: Dr. Hellura Lyle. Abteilung für spezielle Erreger, CDC. SCULLY: Uns wurde gesagt, dass Ihre Leute sagten, der Tunnel sei frei von Erregern. LYLE: (trocken) Nun, ich schätze, dass ich nur zur moralischen Unterstützung hier bin. (Wie MELNICK und LT. BIANCO fängt LYLE an, Schutzkleidung anzuziehen und das Gerät zu untersuchen.) DEPUTY CHIEF KARRAS: Wir decken nur unsere Basen ab. (LYLE sieht zu DOGGETT und SCULLY hinüber.) LYLE: Welche Basis decken sie ab? (DOGGETT macht sich ebenfalls fertig. Er hat sich bis zum Unterhemd ausgezogen und zieht eine Kugelsichere Weste wie die anderen an.) DEPUTY CHIEF KARRAS: Agent Scully ist Ärztin. Man hat mir gesagt, dass sie eine Menge Erfahrung mit fragwürdigen Todesfällen hat. (DEPUTY CHIEF KARRAS sieht SCULLY nicht an, während er das sagt. Er hält nicht viel davon, was "man" ihm erzählt hat, oder von SCULLY. Oh, das wird er bezahlen...) MELNICK: Fragwürdig? (er kichert) Hey, Ich meine, man ist tot oder nicht, richtig? SCULLY: (etwas unbehaglich) Todesfälle, für die es viele Erklärungen geben könnte, oder für die eine Erklärung schwer zu finden ist. (LYLE sieht DOGGETT an.) LYLE: Und was ist mit ihnen? DOGGETT: Ich bin einfach ein guter Schütze. (LT. BIANCO hat eine wirklich große Pistole.) LT. BIANCO: (sarkastisch) Nun, gut. Jetzt, wo wir Busenfreunde sind, lasst uns loslegen. (DOGGETT folgt SCULLY hinüber zu einem weiteren Gerätehaufen, der offensichtlich für sie bestimmt ist. Sie macht keine Anstalten, ihn anzuziehen. Sie sprechen leise. SCULLY scheint DOGGETT's Augen auszuweichen.) DOGGETT: Brauchen Sie Hilfe dabei? SCULLY: Nein. Sie gehen ohne mich. DOGGETT: (überrascht) Was? SCULLY: Ich weiß nicht, was für Spielchen hier gespielt werden, aber ich werde sehr viel wirksamer arbeiten können, indem ich die Situation von hier oben aus analysiere. (Die Lage ist gespannt. DOGGETT ist nicht begeistert.) DOGGETT: Ja, aber ich bin hier nur ein Anhängsel. Das ist Ihre Sache. Sie haben all die Erfahrung. SCULLY: Sie haben fähige Leute bei sich, Agent Doggett. Was ich dort unten brauche, sind Augen und Ohren. (Pause. CarriK hat einen Pusher-Flashback, als SCULLY DOGGETT ein funkgesteuertes, am Kopf befestigtes Kameramikrophon gibt. DOGGETT setzt es auf.) DOGGETT: Okay. Ich werde Ihre Augen und Ohren sein. Aber ich wünschte, jemand würde mir sagen, wonach zur Hölle ich suchen soll. (SCULLY hat keine Antwort.) TRANSIT CONTROL CENTER 11:51 (Eine Menge Computerbildschirme zeigen das U-Bahnnetz. SCULLY steht an einem Monitor, der zeigt, was DOGGETT's Kamera sieht. Sie spricht in ein Funkgerät, das sie in der Hand hält. DEPUTY CHIEF KARRAS steht ein paar Meter hinter ihr. Sie sieht kurz zu ihm nach hinten, bevor sie mit DOGGETT spricht.) SCULLY: (über Funk) Gleis drei wird abgestellt. Sie können jetzt in den U-Bahnbereich einsteigen und solange sie auf dieser Linie bleiben, sollte es kein Risiko eines versehentlichen Schocks oder eines Stromschlages geben. Haben Sie das verstanden, Agent Doggett? (DOGGETT, LT. BIANCO, LYLE, und MELNICK betreten die dunkle U-Bahnlinie.) DOGGETT: (über Funk) Ja, wir sind im Tunnelbereich. Ich hoffe, Sie empfangen ein schön klares Bild, Agent Scully. SCULLY: (über Funk) Wir sehen jeden ihrer Schritte. (SCULLY sieht wieder zurück zu DEPUTY CHIEF KARRAS, der sie regungslos anstarrt.) (Im Tunnel: Die Mitglieder des Teams wirken, als ob ihnen heiß und unbehaglich ist. Sie haben alle einen leichten Schweißglanz auf ihren Körpern.) HELLURA LYLE: Oh, das fühlt sich an wie Atlanta im August. DOGGETT: Ja, es ist mitten im Winter. Wie kommt es, dass es hier unten so heiß ist? MELNICK: Sie haben letzte Nacht die Belüftung ausgestellt. Normalerweise werden hier fast eine halbe Million Kubikmeter frische Luft pro Minute durchgeblasen, aber im Moment sind wir in einem Schwitzkasten. LYLE: Haben wir nicht richtig Glück? Heiß, stickig und in der Dunkelheit herumkriechen. All die vielen Pendler in Boston können nach Hause fahren und sich Survivor II ansehen. DOGGETT: Ich frage mich, warum die die Belüftung ausgestellt haben, wenn das, wonach wir suchen sollen ein Mensch ist. LT. BIANCO: Wenn Sie dass so sehr bezweifeln, Agent Doggett, warum haben sie dann eine Pistole dabei? (Während sie mit Taschenlampen durch den dunklen Korridor gehen, tritt LYLE in eine Pfütze. Sie sieht sie kurz an, dann folgt sie DOGGETT und LT. BIANCO. MELNICK steigt darüber weg. Während er vorbeigeht, sehen wir, dass in der Pfütze eine grüne, glühende Substanz schwimmt, wie das, was man an seinen Fußabdrücken sieht, wenn man im Frühsommer nachts einen Strand in Carolina entlanggeht. ) (In der Station, betrachtet SCULLY den Monitor.) SCULLY: (über Funk) Agent Doggett, verstehen Sie mich noch da unten? DOGGETT: (über Funk) Wie einen Singvogel, Agent Scully. (Plötzlich schreit MELNICK auf und fällt auf die Knie. Er greift sich an seinen nackten Hals.) STEVEN MELNICK: Mein Hemd, mein Hals... Macht das weg! LT. BIANCO: Was ist los? STEVEN MELNICK: Irgendwas brennt! Irgendwas brennt!! LT. BIANCO: Halten, halten Sie einfach still... SCULLY: (über Funk) Was ist gerade passiert? (Die anderen Teammitglieder haben sich um MELNICK versammelt. DOGGETT leuchtet mit dem Licht auf seinen Hals. Es ist eine kleine, runde Wunde zu sehen. LT. BIANCO scheint irgendeine Art Salbe aufzutragen.) DOGGETT: (über Funk) Ich weiß es nicht. Er hat eine Verbrennung am Hals, etwa Fünfmarkstück-groß. DOGGETT: (zu MELNICK) Sickert es hier unten durch? MELNICK: (schwer atmend, unter Schmerzen) Ja, andauernd. Diese Linie wurde durch ein an den Hafen angrenzendes Gebiet getunnelt. Sie ist Teil des "Big Dig". LYLE: Vor 20 Metern war eine Pfütze. DOGGETT: (über Funk) Haben Sie das gehört, Agent Scully? SCULLY: (über Funk) Ja. Fragen Sie Dr. Lyle, ob sie eine Probe nehmen kann. DOGGETT: Wir müssen eine Probe nehmen. LYLE: Okay, ich bin schon dabei. DOGGETT: Vielleicht ist es kein Mensch, wonach wir suchen, sondern irgendein giftiges Leck. LT. BIANCO: (ein bisschen nervös) Uns wurde gesagt es gäbe keine Giftstoffe hier unten. (SCULLY betrachtet den Monitor, während DOGGETT sich LYLE nähert, die eine Probe Wasser aus der Pfütze geholt hat. Sie steckt sie in einen an ihrer Schulter angebrachten chemischen Analyseapparat, der scheinbar ein eingebautes Modem hat.) LYLE: Sagen Sie ihr, dass ich es ihr schicke. (Ein hoher Piepton, als die Information zu SCULLY geschickt wird. ) LYLE: Wir senden es. DOGGETT: (über Funk) Sind Sie online, Agent Scully? (SCULLY sieht die Ergebnisse auf ihrem Bildschirm.) SCULLY: (über Funk) Ja, ich habe es empfangen. Mal durchlesen... Die Analyse zeigt Karbon, Bromid, Boron und Kalzium. (SCULLY seufzt frustriert.) LYLE: Es ist nur Meerwasser. SCULLY: (über Funk) Ich muss telefonieren. Vielleicht kann ich eine Molekularanalyse bekommen. (SCULLY wählt eine Nummer.) DEPUTY CHIEF KARRAS: (in warnendem Tonfall) Vier Stunden, Agent Scully. (SCULLY könnte ziemlich glücklich auf diesem Planeten leben ohne die Existenz von DEPUTY CHIEF KARRAS. Er geht weg.) (Im Tunnel kniet LT. BIANCO neben dem verwundeten MELNICK nieder.) LT. BIANCO: Sie schaffen das schon. (Sie sehen eine Bewegung weiter unten im Tunnel. LT. BIANCO zieht seine lange Pistole und hält sie schussbereit, während MELNICK schnell aufsteht und seine Taschenlampe hochhält.) MELNICK: Agent Doggett! (DOGGETT und LYLE rennen zu ihnen.) DOGGETT: Was? Was ist? LT. BIANCO: Da ist jemand im Tunnel. DOGGETT: In Ordnung, gehen wir ihn suchen. (Unheilvolle Musik, während die vier Mitglieder weiter in den Tunnel hineingehen.) LYLE: Wenn die diese Linie in vier Stunden öffnen, bekommen die Passagiere mehr als nur eine Fahrt - sie werden noch ein Dampfbad obendrauf bekommen. (Sie bemerkt, dass MELNICK seine kugelsichere Weste auszieht.) LYLE: W...was machen Sie denn da? MELNICK: Wenn dieser Typ vorhatte, mich zu erschießen, dann hatte er seine Gelegenheit dazu schon. Und ganz nebenbei schwitze ich wie ein Schwein. (DOGGETT bemerkt einen Seitentunnel, der mit losem Plastik abgedeckt ist.) DOGGETT: Mr. Melnick, was ist das? MELNICK: Das ist ein Tunnel vom alten System. Er wurde vor Jahren geschlossen. DOGGETT: (über Funk) Sehen Sie das, Agent Scully? Haben Sie das auf Ihrer Grafik? (Im Büro betrachten SCULLY und DEPUTY CHIEF KARRAS ihren Weg "live" und auf einer Karte der U-Bahn. Sie können beide von DOGGETT gehört werden.) SCULLY: (über Funk) Ja. Es gibt eine Gabelung in der Linie. DEPUTY CHIEF KARRAS: (über Funk) Diese Linie ist veraltet. Sie wurde abgebaut und außer Betrieb gesetzt. DOGGETT: (über Funk) Wie weit ist es von hier bis wo der Zug den Strom verloren hat, Agent Scully? (DEPUTY CHIEF KARRAS lehnt sich über SCULLY's Schulter und zeigt auf einen Bereich auf der Mappe.) SCULLY: (über Funk) Es ist etwa eine Meile hoch in den Haupttunnel. DEPUTY CHIEF KARRAS: Er verschwendet wertvolle Zeit, wenn er da reingeht. (DOGGETT fängt an, auf den stillgelegten Tunnel zuzugehen.) SCULLY: (über Funk) Agent Doggett. (DOGGETT schiebt die Plastikvorhänge zur Seite und betritt den Tunnel. Die anderen Teammitglieder folgen ihm.) SCULLY: (über Funk, in warnendem Tonfall) Agent Doggett... DOGGETT: (über Funk) Ich will nur mal schauen. (Sehr unheimlich in diesem Tunnel.) LT. BIANCO: In Ordnung, gehen wir wieder raus hier. DOGGETT: Mr. Melnick, was sagen Sie? Denken Sie, dass es irgendeinen guten Grund gibt, diesen Tunnel weiterzuverfolgen? MELNICK: Es gibt viele Plätze zum Verstecken hier drin... DOGGETT: Dr. Lyle? (LYLE sieht eine Bewegung weiter hinten im Tunnel.) LYLE: Agent Doggett, sehen Sie mal! (DOGGETT schreit auf, als etwas menschliches, mit verbranntem Gesicht ihn angreift und ihn auf den Boden wirft.) (1.Werbung) 12:37 (SCULLY spricht beunruhigt in ihr Funkgerät.) SCULLY: (über Funk) Agent Doggett, was ist passiert? Können Sie mich hören? (Im Tunnel keucht DOGGETT, um wieder zu Atem zu kommen, nachdem er gewaltsam auf den Boden geworfen wurde.) DOGGETT: (schwach) Ja. ("Augenkamera"-Blick auf MELNICK, der seine Hand ausstreckt, um DOGGETT aufzuhelfen. DOGGETT, Immer noch ziemlich außer Atem, lehnt höflich ab.) DOGGETT: Danke, ich brauche noch ein bisschen. Was hat mich geschlagen? LYLE: Nun, es kam auf Sie zu wie eine Art Phantom. SCULLY: (über Funk) Was war das? Agent Doggett. (DOGGETT stemmt sich hoch auf seinen Ellbogen und starrt geschockt auf den Körper eines Mannes, der neben ihm liegt. Das Gesicht ist stark verbrannt, genau wie der TRANSIT COP im Teaser. Er ähnelt dem BANDENTYP, aber mit sehr viel weniger Haut.) MELNICK: Würden sie das fragwürdig nennen? DOGGETT: (über Funk) Agent Scully... (SCULLY, die das Bild durch DOGGETT's Kamera sieht, ist etwas mitgenommen.) SCULLY: (über Funk) Äh, okay, ich sehe es. Ähm, ich werde ein paar Daten brauchen. (DOGGETT sieht die anderen mit erschöpfter Resignation an.) DOGGETT: Agent Scully braucht ein paar Daten. LYLE: Ich bin schon dabei. LT. BIANCO: Ich denke, das ist der Kerl der Officer Philbrick getötet hat. (LYLE fängt an, mit einer Super-Digitalkamera Fotos zu schießen.) LYLE: Ich schicke ein paar Fotos hoch. DOGGETT: (über Funk) Hier kommen ihre Daten, Agent Scully. (SCULLY ist entsetzt von den Bildern des verbrannten Mannes, die sie empfängt.) SCULLY: Oh, mein Gott. (Im Tunnel stand MELNICK auf einer Seite, aber als er etwas weiter unten im Tunnel sieht, fängt er an dem nachzugehen. LT. BIANCO hält ihn an, mit der Pistole in der Hand.) LT. BIANCO: Wohin gehen Sie? MELNICK: Ich glaube, ich habe etwas gesehen. (DOGGETT kommt rüber.) DOGGETT: Was gibt es für ein Problem? LT. BIANCO: Es gibt kein Problem. Dieser Mann passt auf die Beschreibung, die von meinem Transit Cop gekommen ist. Wir haben gefunden, wonach wir suchen. Nehmen wir ihn fest und gehen heim. (DOGGETT sieht stattdessen in die Richtung, die MELNICK angezeigt hat.) MELNICK: Sehen Sie es? Da ist etwas auf dem Boden. (Drei Körper liegen dort eingewickelt in durchsichtiges Plastik in einer Reihe auf dem Boden.) DOGGETT: (über Funk) Agent Scully, wir haben Leichen. Sieht aus wie drei Männliche. Agent Scully? SCULLY: (über Funk) Ja, ich sehe sie. Können Sie näher ran? DOGGETT: (über Funk) Der Geruch ist ein bisschen überwältigend. Sie liegen hier schon eine Weile. Es sieht so aus, als hätte jemand sie eingewickelt und hier unten gestapelt. SCULLY: (über Funk) Können Sie sie aufdecken? DOGGETT: (über Funk) Sie sehen aus wie Hausbesetzer, so wie sie angezogen sind. Ich bin nicht sicher, ob ich sie anfassen will. (Als DOGGETT mit seinem Licht auf die Leichen scheint, sehen wir, dass sie alle verbranntes Fleisch haben.) SCULLY: (Über Funk) Ich sehe Anzeichen desselben Verbrennungsgrades, den wir bei den anderen Opfern gesehen haben. Wir könnten hier doch eine ansteckende Krankheit haben. (Unterstützt vom Bild von DOGGETT's Kamera, sieht SCULLY hoch zu DEPUTY CHIEF KARRAS, der ihren Blick verteidigend erwidert.) (Im Tunnel sind alle nervös.) LT. BIANCO: Was hat sie gesagt? DOGGETT: Dr. Lyle, hier unten. LYLE: (schaut auf ihr Gerät) Oh... DOGGETT: Der CDC könnte sich irren. (LYLE sieht Bewegung weiter unten im Tunnel.) LYLE: Hier drüben ist jemand! (DOGGETT und die anderen rennen den Tunnel hinunter, die Pistolen schussbereit. Sie sehen nichts.) SCULLY: (über Funk, besorgt) Agent Doggett? DOGGETT: Was auch immer sie gesehen hat... Was haben Sie gesehen? LYLE: Irgendjemand hier drin, der gerade abgehauen ist. (Der Tunnel ist leer.) DOGGETT: Ich sehe nichts, wo? LT. BIANCO: (schwitzt und will raus) Sehen Sie, wir sind fertig hier unten. Gehen wir wieder hoch. Lassen Sie uns die Sache beenden. SCULLY: (über Funk) Agent Doggett... (Mit der Waffe in der Hand stellt sich DOGGETT LT. BIANCO in den Weg.) DOGGETT: Bleiben Sie stehen, Lieutenant. SCULLY: (über Funk) Agent Doggett, wenn dort unten noch jemand anderes ist, dann werden Sie ihn finden müssen. (DEPUTY CHIEF KARRAS kommt hinter SCULLY heran.) DEPUTY CHIEF KARRAS: Was tun Sie da, Agent Scully? Schaffen Sie diese Leute da raus. SCULLY: "Diese Leute" haben gerade drei Leichen gefunden, und ich will wissen, was mit ihnen passiert ist. DEPUTY CHIEF KARRAS: Sehen Sie, sie sind in einem veralteten, stillgelegten Tunnel. Ich werde heute Abend, nach der Rushhour ein Team dort runter schicken. SCULLY: Sie verstehen nicht. Sie könnten infiziert und ansteckend sein. DEPUTY CHIEF KARRAS: Womit? Meerwasser? Sie verhalten sich hier irrational. Der CDC bestätigt, dass es keine Erreger gibt. Und ich nehme die beim Wort. SCULLY: (verärgert) Und wer sind dann diese toten Männer, und wie sind sie gestorben? DEPUTY CHIEF KARRAS: Wahrscheinlich Tunnelratten. Hausbesetzer, die von demselben Mann angegriffen wurden, der meinen Transit Cop getötet hat. SCULLY: Dann sehen sie sich mal den Mann an, auf den die Beschreibung Ihres Mörders passt, okay? (Sie zeigt auf den Monitor, der den toten BANDENTYPEN zeigt, sein Gesicht ist halb abgebrannt.) SCULLY: Sehen Sie sich einfach diese Verletzungen an, Sir. Er ist auf dieselbe Weise gestorben. Da unten ist etwas, und ich werde nicht riskieren, es hier hoch zu bringen, bevor ich herausgefunden habe, was es ist! DOGGETT: (über Funk) Agent Scully... SCULLY: (über Funk) Ja? DOGGETT: (über Funk) Was sollen wir tun? SCULLY: (über Funk) Ich möchte, dass Sie diese Leichen dort lassen, wo Sie sie gefunden haben und demjenigen hinterher gehen, der in diesem Tunnel ist. (SCULLY sieht DEPUTY CHIEF KARRAS herausfordernd an, der wütend den Raum verlässt.) SCULLY: (über Funk) Wir müssen wissen, ob er das verursacht oder ob er selbst infiziert ist. In beiden Fällen wird er noch mehr Menschen umbringen. Ich bin sicher, Dr. Lyle wird zustimmen. DOGGETT: In Ordnung, wir haben gerade unsere Anweisungen bekommen. Wir werden weitergehen. LT. BIANCO: Wer sagt das? DOGGETT: Das sagt der Boss. (DOGGETT führt das Team weiter den Tunnel hinunter. Die anderen Teammitglieder sehen einander an, dann folgen sie DOGGETT. LT. BIANCO geht schneller, um neben DOGGETT zu gehen.) LT. BIANCO: Agent Doggett. Diese Agentin, mit der Sie zusammenarbeiten, befasst sich mit unheimlichem Zeug, nicht? DOGGETT: Sie arbeitet an etwas, dass die X-Akten genannt wird-- FBI-Fälle, in denen es um ungeklärte Phänomene geht. LT. BIANCO: Kennen Sie sie überhaupt? DOGGETT: Ja, ich kenne sie. Wir arbeiten seit kurzer Zeit zusammen. LT. BIANCO: Ich frage mich, warum sie Sie hier runter geschickt hat, anstatt selbst zu kommen. DOGGETT: Es war die richtige Entscheidung. (Pause) Haben Sie ein Problem, Lieutenant? LT. BIANCO: Ja. Ich habe ein Problem damit, wenn jemand, den ich nicht kenne, mich hier unten in der Dunkelheit festhält, um nach Gespenstern zu suchen, obwohl wir unseren Mann schon gefunden haben. DOGGETT: Es ist eine Frage der Ansteckung. LT. BIANCO: Es ist eine Frage, wer hier verantwortlich ist. (Sie sehen einander an. Sie messen ihre männlichen Kräfte. Die Testosterons schaukeln sich hoch. Sie werden von SCULLY's Stimme unterbrochen.) SCULLY: (über Funk) Agent Doggett? DOGGETT: (über Funk) Ja. SCULLY: (über Funk) Ist bei Ihnen alles in Ordnung da unten? DOGGETT: (über Funk) Alles in Ordnung. Was haben Sie für uns? SCULLY: (über Funk) Sie sind etwa 50 Meter von dem Punkt entfernt, wo der Zug anhielt. DOGGETT: (über Funk) Wonach suche ich? SCULLY: (über Funk) Ich weiß es nicht. Irgendetwas. (Das Team sieht sich im Tunnel um. Sie schwitzen alle stark. MELNICK reibt an seinem Hals. Die Wunde glüht grün und fängt an, aufzugehen. Er fällt vor Schmerzen auf die Knie.) MELNICK: Machen Sie, dass das aufhört! Machen Sie, dass das aufhört! LYLE: Was ist es? MELNICK: Ich weiß nicht, aber es brennt. DOGGETT: Halten Sie einfach still. Lassen Sie es uns sehen. MELNICK: Es brennt! SCULLY: (über Funk) Was ist es? Was ist los? Agent Doggett?! DOGGETT: (über Funk) Ich kann nicht sagen, was es ist. (SCULLY sieht durch DOGGETT's Kamera zu, wie MELNICK anfängt, qualvoll zu schreien. Sein Arm ist von Blasen bedeckt, die blitzen, als ob sie mit elektrischem Strom verbunden wären. ) DOGGETT: (über Funk) Agent Scully, reden Sie mit mir. SCULLY: (über Funk) Ja, ähm, gießen Sie etwas frisches Wasser darauf! DOGGETT: Bringen Sie mir Wasser her! (MELNICK schreit weiter, während die anderen nach den Wasserflaschen an ihren Gürteln suchen. DOGGETT entleert seine Flasche auf MELNICK's Arm, wodurch das Blitzen aufhört.) LYLE: (entsetzt) Was zur Hölle war das? DOGGETT: Ich weiß es nicht, und mir gefällt nicht, dass Sie das nicht wissen! DOGGETT: (über Funk) Agent Scully, reden Sie mit mir! (SCULLY findet keine Worte.) SCULLY: (über Funk) Ich weiß nicht, was ich sagen soll... Ich meine, e-es ist etwas, das die Epidermis angreift. DOGGETT: (über Funk) Angreift? Es hat seinen Arm weggefressen! SCULLY: (über Funk) Ich sage das nicht gern, Agent Doggett, aber es sieht so aus, als ob das eine Art biochemische Waffe sein könnte. DOGGETT: (legt die Hand an seinen Kopf) Großartig. LYLE: Was? LT. BIANCO: Was hat sie gesagt? DOGGETT: Sie sagte, dass vielleicht viele Leute heute Abend mit dem Taxi heim fahren werden. (LYLE injiziert MELNICK ein schmerzstillendes Mittel. Er ringt mit dem Tod.) MELNICK: Was zur Hölle ist dieses Ding?! DOGGETT: Es könnte ein Terrorist sein, der eine Art biochemisches Mittel verwendet. LT. BIANCO: Könnte? Was, vermutet sie das? SCULLY: (über Funk) Agent Doggett, Ich habe eine Karte des U-Bahnnetzes gefunden, in dem Sie sich gerade befinden. Ich möchte, dass Sie mir zuhören. (Sie spricht weiter. DOGGETT erzählt den anderen, was sie sagt.) DOGGETT: Agent Scully sagt, dass der Tunnel, indem wir sind, eine Verbindung zu einem weiteren Tunnel 100 Meter weiter oben ist. Es ist der einzige Platz in der Entfernung von einer Meile, wo sich dieser Typ verstecken könnte. LYLE: Nun, dieser Mann wird nirgendwo hingehen. DOGGETT: Dann kümmern Sie sich um ihn. Ich werde ein Team hier runterschicken, um Sie auf die Quarantäne vorzubereiten. Gehen wir, Lieutenant. (DOGGETT geht weiter den Tunnel hinunter.) LYLE: Alles klar, Kumpel. Ich werde dich hier raus schaffen. Komm schon. Komm schon. Ich habe dich, Kumpel. Halt dich hier fest. (MELNICK stöhnt vor Schmerz auf.) (LT. BIANCO beobachtet LYLE und MELNICK einen Moment lang. Er sieht seine eigene Hand an, die Spuren einer glühend grünen Substanz zeigt. Er folgt DOGGETT den Tunnel hinunter.) (2. Werbung) 14:23 PM (MELNICK wird von einem Team steril angezogener Männer auf einer Trage aus dem Tunnel getragen. Er lebt, sieht aber schlecht aus. SCULLY rennt zu DR. LYLE, die in ihren eigenen Hochsicherheitsquarantäneanzug gesteckt worden ist. ) SCULLY: Dr. Lyle... Dr. Lyle, wie fühlen Sie sich? LYLE: Ich? SCULLY: Ja. LYLE: Nun, ich scheine in Ordnung zu sein, aber Melnick... Melnick geht es immer schlechter. SCULLY: Nun, es sind Wagen unterwegs. Die CDC- Ärzte wurden von Ihrem Zustand informiert. LYLE: So, gegen was werden die uns denn behandeln? Wie werden sie Melnick behandeln? SCULLY: Ich arbeite daran. (LYLE sieht sie an und geht dann weg zum Krankenwagen. SCULLY sieht ein weiteres Team STERIL GEKLEIDETER MÄNNER, die mit Tragen aus dem Tunnel rennen, auf denen die toten Opfer aus dem stillgelegten Tunnel liegen. Sie rennt hinter ihnen her.) SCULLY: Hey! Was machen Sie da! Hey, wohin bringen Sie sie? Diese Leichen kommen zu den CDC... Sehen Sie, als Bundesagentin befehle ich Ihnen, dass sie stehen bleiben und sich rechtfertigen. (Sie halten an. SCULLY sieht auf und sieht, dass DEPUTY CHIEF KARRAS beaufsichtigt. DEPUTY CHIEF KARRAS: Agent Scully, wir haben einen Termin, der sich schnell nähert. SCULLY: Diese Leichen müssen sofort untersucht und diagnostiziert werden. DEPUTY CHIEF KARRAS: Und das wird gerade geregelt. SCULLY: Von wem? Ich habe das schon geregelt. (Sie starren einander an. SCULLY geht auf ihn zu.) SCULLY: (anklagend) Sie wussten, dass diese Leichen dort unten waren, nicht? DEPUTY CHIEF KARRAS: Ich wäre vorsichtig, Agent Scully. SCULLY: Sehen Sie sich die Art und Weise an, auf die sie eingewickelt sind. Jemand hat sie in Plastik gepackt, in der Hoffnung, dass sie nicht gefunden würden. Wenn ich herausfinde, dass Sie meinen Partner und diese anderen dort runter geschickt haben, obwohl Sie davon wussten, ... DEPUTY CHIEF KARRAS: Sie nehmen den Mund jetzt etwas zu voll. SCULLY: Ich will die Inspektionsberichte sehen. Ich will wissen, wer dort unten in diesem Tunnel war und was sie gesehen haben. DEPUTY CHIEF KARRAS: Ich werde Ihnen alles besorgen, was Sie wollen. SCULLY: Gut. Bringen wir jetzt diese Leichen zum CDC, wohin Sie kommen sollen. (Während DEPUTY CHIEF KARRAS zusieht, folgt SCULLY den Leichen aus der Station.) (Im Tunnel untersuchen DOGGETT und LT. BIANCO immer noch weiter.) DOGGETT: Was ist das hier, Lieutenant? LT. BIANCO: Eine aufgegebene Haltestelle- ein alter Stopp. DOGGETT: (über Funk) Agent Scully... Agent Scully... LT. BIANCO: Jetzt stehen wir hier unten, vergeuden unsere Zeit und sie schläft am Steuer ein. DOGGETT: (über Funk) Agent Scully... LT. BIANCO: Kommen Sie, Agent Doggett. Entscheiden Sie sich. Gehen wir hier raus. DOGGETT: Wir müssen herausfinden, was auch immer es ist, wer immer noch hier unten ist, Lieutenant. LT. BIANCO: Und was ist, wenn wir ihn nicht finden? Vielleicht werden wir es sein, die man tot mit dem Gesicht nach unten auf dem Boden liegend findet. DOGGETT: Agent Scully weiß, was sie tut. Sie ist dabei, Menschen das Leben zu retten. LT. BIANCO: Nun, es sieht aus, als ginge es darum, ihr Leben zu retten. Wenn sie weiß, was sie tut, warum hat sie es dann noch nicht herausgefunden? (DOGGETT starrt LT. BIANCO an.) DOGGETT: Lieutenant... Gehen Sie auf mich zu. LT. BIANCO: Was? Was, verdammt? (Sie sehen beide LT. BIANCO's Arm an, der, wie auch sein Gesicht, von einer leuchtenden, grünen Substanz bedeckt ist.) LT. BIANCO: Das Zeug ist auf mir. Sie sehen, dass es sich ausbreitet. Ich habe es Ihnen gesagt, Agent Doggett-- wir hätten rausgehen sollen. DOGGETT: Das ist genau, warum wir bleiben mussten. LT. BIANCO: Sie haben es gesehen! Sie haben gesehen, was es verursacht. DOGGETT: Ja, ich habe gesehen, was es macht. Aber ich sehe nicht, dass es irgendeine andere Wirkung auf Sie hat, also beruhigen Sie sich einfach. LT. BIANCO: Ich gehe hier raus. Ich gehe jetzt. (LT. BIANCO fängt an, wegzugehen, hält aber an beim Geräusch einer Pistole, die entsichert wird. Er dreht sich langsam um, um zu sehen, dass DOGGETT eine Pistole auf ihn richtet. DOGGETT meint es ernst.) LT. BIANCO: Sie würden es tun, nicht? DOGGETT: Nicht, weil ich es will. Aber Sie lassen mir keine andere Wahl. Also legen Sie Ihre Waffe ab, Lieutenant, sofort. (LT. BIANCO legt seine wirklich große Waffe auf den Boden.) DOGGETT: Jetzt gehen wir hier raus, aber wir warten auf die Erlaubnis. (Während DOGGETT sich hinkniet, um die Waffe aufzuheben, tritt LT. BIANCO ihn in den Kopf. Mit einem Stöhnen fällt DOGGETT bewusstlos auf den Boden.) (Kontrollraum. SCULLY sieht auf den Bildschirm, der DOGGETT's Kamerablick zeigt. Es zeigt ein unbewegtes Bild der Tunneldecke. ) SCULLY: (über Funk) Agent Doggett? Agent Doggett, können Sie... Agent Doggett? Bitte kommen, Agent Doggett. Agent Doggett! Bitte kommen, verdammt! [CarriK: Sie macht sich offensichtlich Sorgen um Doggett, aber wenn das Mulder da unten in diesem Tunnel wäre, Baby oder nicht, 400 fanatische, giftig blutende, mit schwarzem Öl infizierte Aliens könnten sie nicht davon abhalten, in diesen Tunnel runter zu rennen und ihn zu retten. Keine Situation könnte es deutlicher machen, dass sie sich als Doggett's Kollegin betrachtet. Sie hat schon einen Partner und wird ihn nicht ersetzen.) (Ein krachendes Geräusch, als SCULLY den Kopfhörer angewidert auf den Boden wirft.) (SCULLY dreht sich um und sieht wie eine attraktive JUNGE FRAU, etwa 30, ein ethnischer Mix, den Raum betritt.) YOUNG WOMAN: Komme ich Ungelegen? SCULLY: Entschuldigen Sie? YOUNG WOMAN: Ich weiß nicht, ich suche nach einem FBI Agenten Dana Scully. Wissen Sie, wo ich ihn finden kann? SCULLY: Nein... Ja... Ich meine, ich, ich bin eine Sie. Kann ich ihnen helfen? YOUNG WOMAN: Ja. Ich bin Dr. Kai Bowe. Mir wurden eine hingekritzelte Notiz und eine Salzwasserprobe zur Analyse geschickt. Ich bin Meeresbiologin von BU. SCULLY: Es tut mir leid. Ja, Dr. Bowe, bitte. Ähm... Haben Sie eine Analyse bekommen? DR. BOWE: Nun, ja, ich habe etwas, das ich Ihnen zeigen will, so viel ist sicher. Ich nehme an, Sie haben's eilig. (Sie startet ihren Laptop und lädt ein Bild auf den Monitor. Es ist ein vergrößertes Bild eines sehr kleinen Merreslebewesens.) DR. BOWE: Dies ist ein Bild, das von einem Stereomikroskop von einer so genannten Medusa gemacht wurde. Ihre Salzwasserprobe war ziemlich trügerisch. Ihre Inhaltsstoffe waren exakt so, wie man sie erwarten würde, außer einem höheren Kalziumgehalt. Diese Kreatur besteht hauptsächlich daraus... SCULLY: Kalzium? DR. BOWE: Ja, es treibt ihre Bewegungen an und gibt ihr Biolumineszenz. SCULLY: Sie sagen also, dass das hier ein Meereslebewesen ist? (begreifend) Deswegen hat der CDC es übersehen. DR. BOWE: Nun, es ist schwer zu finden. Ich wage zu sagen, dass ich nicht einmal sicher bin, ob es aus dem Meer kommt, aber.... Wo auch immer es herkommt, es... es ist ziemlich unglaublich. SCULLY: Es tötet Menschen. DR. BOWE: Wie? SCULLY: Ich weiß es nicht. In diesem U-Bahntunnel ist Meerwasser, und es frisst Menschen die Haut weg. Es erzeugt eine Art... Reaktion, die fast elektrisch aussieht. DR. BOWE: Durch Kontakt? SCULLY: Nein. Irgendetwas löst es aus. DR. BOWE: Waren Sie selbst im Tunnel? SCULLY: Nein, war ich nicht. Aber mein Partner ist da unten, und ich befürchte das schlimmste. (Sie sehen das Bild der Tunneldecke auf dem Bildschirm an.) (Im Tunnel, DOGGETT ist bewusstlos. LT. BIANCO ist eine Wand hochgestiegen und klopft verzweifelt an einem verschlossenen Anschlusspunkt. Er schwitzt sehr stark.) LT. BIANCO: Hey, hey... Ist jemand da draußen? (Er hämmert verzweifelt gegen die Luke, er schwitzt noch mehr.) LT. BIANCO: Irgendjemand! Kann mich jemand hören?! Irgendjemand?! (LT. BIANCO gibt auf und geht von dem Anschlusspunkt weg. Als er am bewusstlosen DOGGETT vorbeigeht, sehen wir, dass die Hälfte von DOGGETT's Gesicht jetzt von der glühenden, grünen Substanz bedeckt ist.) (3.Werbung) (Im Tunnel kommt der grün-gefleckte DOGGETT langsam wieder zu Bewusstsein.) SCULLY: (über Funk) Agent Doggett? Agent Doggett, können Sie mich hören? Agent Doggett? DOGGETT: (über Funk) Ja. Ich bin hier. Ich höre Sie. SCULLY: (erleichtert, über Funk) Oh, Sie haben mir einen Schrecken eingejagt. Ich, äh... habe angefangen, das schlimmste zu befürchten. DOGGETT: (über Funk) Nein, ich... ich wurde von der Seite niedergeschlagen, von... Ich sehe Lieutenant Bianco nicht. Er ist mit irgendwas infiziert. Ich habe es auf seiner Haut glühen gesehen. SCULLY: (über Funk) Und wie ist ihre Verfassung, Agent Doggett? (DOGGETT sieht die grün glühende Subtanz an, die jetzt auf seinen Armen und Händen ist.) DOGGETT: (über Funk) Ich nehme mal an, sie ist nicht gut. SCULLY: (über Funk) Ich werde Ihnen eine Quarantäneeinheit runterschicken, um Sie rauszuholen, Agent Doggett, okay? Ich möchte, dass Sie genau da bleiben, wo Sie sind. DOGGETT: (über Funk, er entsichert seine Waffe) Ich weiß das zu schätzen, Agent Scully, aber ich kann das nicht machen. Wenn wir die Verbreitung von diesem Ding stoppen wollen, muss ich Lieutenant Bianco aufhalten. (Er steht auf und geht weiter den Tunnel hinunter.) SCULLY: Dr. Bowe, Sie müssen für mich mit dem CDC telefonieren. Sagen Sie ihnen alles, was wir wissen. Wir müssen so schnell wie möglich erfahren, was dieses Ding auslöst. (DR. BOWE geht, um zu tun, was sie sagt. SCULLY geht zu DEPUTY CHIEF KARRAS, der den Raum betritt.) SCULLY: Sehen Sie... Sie müssen jeden einzelnen Ausgang aus dem System blockieren. Es handelt sich hier möglicherweise um eine Ausbruchsituation. DEPUTY CHIEF KARRAS: Nein, nein. Das wird nicht passieren. SCULLY: Nein, hören Sie mir zu. Ihr Lieutenant ist infiziert und läuft frei im System herum und sucht nach einem Ausgang. DEPUTY CHIEF KARRAS: Ich habe Sie verstanden. Das Problem ist nur, dass bereits Passagiere am Bahnsteig warten. . (SCULLY sieht ihn ungläubig an, dann den Sicherheitsmonitor neben ihr. Tatsächlich stehen viele Passagiere am Bahnsteig. Die Computeruhr zeigt 15:39 an. SCULLY geht zurück zum Mikrophon.) SCULLY: (über Funk) Agent Doggett... Wir haben eine neue Schwierigkeit. DOGGETT: (über Funk) Sagen Sie's nicht. . SCULLY: (über Funk) Uns geht die Zeit aus. Es ist zwanzig vor vier... DOGGETT: (über Funk) Ich bewege mich so schnell ich kann. SCULLY: (über Funk) Agent Doggett, Sie sollten sich gar nicht bewegen. DOGGETT: (über Funk) In 20 Minuten werde ich gerade ein langes Bad im Hotel nehmen. Aber jetzt muss ich diesen Kerl finden. SCULLY: (über Funk) Dieser Organismus auf ihrer Haut-- irgendetwas löste es aus, und ich weiß nicht, was. Es könnte Körpertemperatur sein. Es könnte die Herzfrequenz sein. DOGGETT: (über Funk) Es könnte auch vom Stillstehen kommen, richtig? Vielleicht ist das einzige, das mich jetzt davon abhält, Blitze zu werfen, mich zu bewegen. SCULLY: (über Funk) Ja, ich nehme an, Sie haben recht. DOGGETT: (über Funk) Ich schaffe das hier, Agent Scully. Sorgen Sie nur dafür, dass Karras diese Züge zurückhält, bis ich Bianco finde. SCULLY: (über Funk) Er hat schon Passagiere, die an der nächsten Station warten. DOGGETT: (über Funk) Sie müssen diesem Arschloch sagen, dass er das System räumen muss. Er... DOGGETT: (über Funk) Warten Sie, ich sehe was. (SCULLY dreht sich zu dem Monitor zu, während DOGGETT sich neben dem bewusstlosen LT. BIANCO hinkniet.) DOGGETT: Lieutenant... (über Funk) Er ist verletzt. (SCULLY sieht, dass LT. BIANCO von der grün glühenden Substanz bedeckt ist.) SCULLY: Sehen Sie das, Dr. Bowe? (DR. BOWE schaut vom Telefon auf und sieht es.) SCULLY: Sehen Sie das, Mr. Karras? (DEPUTY CHIEF KARRAS hat den Raum verlassen. SCULLY sieht wieder zu DR. BOWE.) SCULLY: Haben Sie das CDC dran? (DR. BOWE nickt.) SCULLY: Ich brauche alles, was sie mir darüber geben können, was diesen Organismus auslöst-- eine Idee, eine Ahnung, eine wilde Vermutung. DOGGETT: (über Funk) Agent Scully, was soll ich machen? SCULLY: (über Funk) Kommen Sie da raus, Agent Doggett. DOGGETT: (über Funk) Was ist mit diesem Mann? SCULLY: (über Funk) Ich werde ein Quarantäneteam zu ihm runterschicken, aber nach dem, was ich gesehen habe, ist die Reaktion vorschreitend. LT. BIANCO: (schwach) Bitte, Agent Doggett, lassen Sie mich nicht zurück. (Später, DOGGETT trägt LT. BIANCO halb den Tunnel hinunter. DOGGETT: Ich hoffe, Sie genießen die Reise. (DOGGETT bleibt plötzlich stehen. Er sieht den Schatten eines Mannes weiter unten in der Halle.) DOGGETT: (über Funk) Sehen Sie das, Agent Scully? SCULLY: (über Funk) Ja. DR. BOWE: Wer ist noch da unten? DOGGETT: Wir wissen es nicht. DOGGETT: Sie da! Stopp! Bundesagent! Ich bin bewaffnet! (Mit gezogener Waffe jagt DOGGETT dem Schatten hinterher, dann bleibt er überrascht stehen.) DOGGETT: (über Funk) Agent Scully, können Sie das glauben? (SCULLY schaut auf den Monitor. Es ist ein kleiner Junge, vielleicht sieben Jahre alt.) DOGGETT: Wer bist du? Wie heißt du? Was machst du hier unten? SCULLY: (über Funk) Worauf zeigt er? DOGGETT: (über Funk) Ich weiß nicht. DR. BOWE: Ist er infiziert? SCULLY: (über Funk) Agent Doggett, wenden Sie das Licht ab. DOGGETT: (über Funk) Nichts. Er ist nicht infiziert. DR. BOWE: Wie kann das sein? SCULLY: Ich glaube, ich habe es gerade verstanden. Ich weiß vielleicht, was es auslöst. DOGGETT: (über Funk) Was ist es? SCULLY: (über Funk) Schweiß. Schweiß ist ein Leiter für Kalziumionen, die eine chemisch-elektrische Reaktion erzeugen. . DOGGETT: (über Funk) Elektrizität? SCULLY: (über Funk) Genau. Und weil die Schweißdrüsen des Jungen noch nicht voll entwickelt sind, ist er nicht so leitfähig. DOGGETT: (über Funk) Zu meinem Glück. (DER JUNGE rennt weiter den Tunnel hinunter.) SCULLY: (über Funk) Agent Doggett, wo läuft er hin? DOGGETT: (über Funk) Ich weiß es nicht, aber er will, dass ich ihm folge. (DOGGETT folgt dem Jungen in einen Bereich, der von der grünen Substanz bedeckt ist. Infiziertes Wasser tropft von der Decke und den Wänden.) DOGGETT: (über Funk) Agent Scully, ich weiß nicht, ob Sie das sehen können. Ich glaube, ich habe die Ansteckungsquelle gefunden. Es sieht aus, als ob ein großes Leck in der Decke die Wände zusammenfallen lässt und ins System fließt. Es muss von der Bucht aus durchgesickert sein. Hey, wo läufst du hin? (DER JUNGE überquert den infizierten Bereich und schaut zurück zu DOGGETT.) DOGGETT: (über Funk) Sehen Sie das? Der Junge läuft direkt durch das Zeug durch. (SCULLY sieht die Karte des Systems an.) SCULLY: (über Funk) Ja. Ich... Ich checke gerade meine Grafik hier. Es... es sieht so aus, als ob er versucht, Sie durch einen Tunnel ins Hauptsystem zu führen. Und wenn das, was ich hier sehe stimmt, würden Sie dadurch etwa 400m an einen Anschlusspunkt herankommen. Ich meine, wenn ich ein Quarantäneteam zusammenstellen könnte, könnten wir Sie in etwa 15 Minuten rausholen. (DOGGETT geht zurück und hilft LT. BIANCO auf die Beine.) DOGGETT: Kommen Sie, Lieutenant. (DOGGETT folgt DEM JUNGEN und führt LT. BIANCO durch den tropfenden Bereich zu einem Haupttunnel. Leider sind Pfützen von grüner Flüssigkeit auch in den Haupttunnel gesickert, genau neben die Gleise.) DOGGETT: (über Funk) Wir sind jetzt im Hauptsystem, Agent Scully, und wir haben ziemlich große Probleme hier. SCULLY: (über Funk) Ja, die haben wir. DOGGETT: (über Funk) Sehen Sie das fließen? (SCULLY sieht auf einen anderen Monitor, der zeigt, wie Menschen in die Züge steigen und die Züge die Gleise entlang fahren. Es ist 16.00Uhr.) SCULLY: (über Funk) Nein. Es ist schlimmer als das. Ich glaube dieser Trottel Karras hat die Züge wieder fahren lassen. (Im Tunnel hört DOGGETT das Kreischen eines Zuges und sieht, wie ein rotes Licht auf grün umspringt. Er schickt LT. BIANCO und DEN JUNGEN zurück zur Öffnung zum Anschlusstunnel. DOGGETT leuchtet mit seinem Licht auf ein Schild, das ihn vor dem dritten Gleis warnt, "Lebensgefahr") SCULLY: (über Funk) Agent Doggett, was machen Sie da? Agent Doggett... Kommen Sie von den Gleisen runter, Agent Doggett. Kommen Sie da raus! (Der Zug wird sichtbar.) DOGGETT: (über Funk) Wir haben Leute in dem Zug. Sie könnten infiziert werden. SCULLY: (über Funk) Kommen Sie da raus, Agent Doggett! (DOGGETT versucht es, LT. BIANCO's wirklich große Waffe von ihm wegzuziehen. LT. BIANCO wehrt sich.) DOGGETT: Geben Sie sie mir! Geben Sie sie mir! (DOGGETT reist ihm die Waffe aus der Hand, als er das Pfeifen des sich nähernden Zuges hört.) DOGGETT: Ich habe eine Idee, Agent Scully. (Er taucht das Ende der Waffe in das grüne Wasser, und in letzter Sekunde lässt er die nasse Waffe auf das dritte Gleis fallen und springt dem Zug aus dem Weg. Funken fliegen, und SCULLY's Monitor zeigt Geflimmer.) SCULLY: (über Funk) Agent Doggett? Sprechen Sie mit mir, Agent Doggett. (Keine Antwort, aber elektrisches Knistern.) SCULLY: (über Funk) Agent Doggett, sind Sie da? Können Sie mich hören? DOGGETT: (über Funk, schwach) Ja. Ja, ich bin hier. SCULLY: (über Funk) Gott sei Dank. Äh... Ich habe Sie nicht mehr auf dem Bildschirm. (DOGGETT fummelt an seinem Kopfhörer. Das Bild auf dem Monitor erscheint wieder. SCULLY ist erleichtert.) SCULLY: (über Funk) Okay... Okay, ich habe Sie. Sie sind zurück. (DOGGETT steht da und betrachtet den Zug, der sicher weiter das Gleis entlang fährt. Die jetzt dunklen Pfützen blitzen immer noch. DOGGETT, DER JUNGE und LT. BIANCO sehen einander an.) SCULLY: (über Funk) Sind Sie in Ordnung? DOGGETT: (über Funk) Das kann ich nur hoffen, Agent Scully. BOSTON GENERAL HOSPITAL (DOGGETT trägt einen Kittel mit offenem Rücken und liegt in einem Krankenhausbett. Er sieht männlich, frustriert und gelangweilt aus. Er drückt den Notrufknopf. Keine Antwort.) DOGGETT: Schwester! Schwester! (Er steigt aus dem Bett. SCULLY betritt den Raum.) SCULLY: Wo wollen Sie denn hingehen? DOGGETT: (verteidigend) Die Schwester finden. Sie sagte, sie würde mit dem Arzt darüber reden, wann ich nach Hause kann. Ich könnte hier drin sterben, wie sie wissen. [CarriK: Oh, so männlich. Der starke Mann ist gerade auferstanden.] SCULLY: Nun, das tun Sie nicht... Agent Doggett. Ihre Haut und Ihr Körper sind von dem Organismus befreit. Ein einfaches Alkoholbad hat Sie gründlich gereinigt. Ich habe unten gerade mit der Schwester gesprochen und ihr gesagt, dass ich kommen und Ihnen die Nachricht bringen werde. DOGGETT: Also, kann ich hier raus? SCULLY: Ja. (DOGGETT will aufs Bad zugehen, dann erinnert er sich an seine "offenherzige" Kleidung und legt einen sehr niedlichen Rückwärtsgang zum Bad hin und nimmt seine Hose, während SCULLY ihre Augen tolerant abwendet.) DOGGETT: Was ist mit den anderen? SCULLY: Nun, das Kind ist beim Jugendamt und plastische Chirurgen arbeiten an Melnick und Bianco und Dr. Lyle wurde entlassen. DOGGETT: Wissen Sie, ich würde gerne denken, dass das vorbei ist, aber diese Kerle werden dafür bezahlen müssen... SCULLY: Nein. Es ist vorbei, Agent Doggett. (DOGGETT kommt wieder aus dem Bad und macht den Reißverschluss seiner Hose zu.) DOGGETT: Wie bitte? Dieser Karras hat einen Zug auf die Gleise gelassen. Er hat rücksichtslos Menschenleben gefährdet. SCULLY: (hält eine Akte hoch) Aber dafür gibt es keinen Beweis. DOGGETT: Was meinen Sie damit, es gibt keinen Beweis? SCULLY: Was ich sage ist, dass der Organismus nicht mehr besteht. Er ist zerstört. DOGGETT: Wodurch? SCULLY: Ich nehme an, durch die elektrische Ladung, die Sie ausgelöst haben. (DOGGETT greift irritiert nach seinem Hemd und zieht es an.) DOGGETT: Wir haben Opfer. Leichen. SCULLY: Infiziert von einem Erreger unbekannter Herkunft. (Er starrt sie ziemlich aufgebracht an.) SCULLY: Sehen Sie, Agent Doggett, es wird keine kriminelle Verantwortung zurückbleiben. Die haben einfach ihren Job gemacht- die Züge am Laufen zu halten. . SCULLY: Aber Sie müssen sich bei Ihnen bedanken. Nicht nur dafür, ihnen die Ärsche zu retten. DOGGETT: Nein. Sie haben es herausgefunden. Ich war nur ihre Augen und Ohren. (SCULLY lächelt schwach, will aber die Anerkennung nicht annehmen.) DOGGETT: Agent Scully... (SCULLY's Lächeln ist verschwunden.) SCULLY: Gehen wir nach Hause. (DOGGETT sieht zu, wie SCULLY den Raum verlässt und folgt ihr dann.) Besetzung: David Duchovny als Agent Fox Mulder Gillian Anderson als Agent Dana Scully Robert Patrick als Agent John Doggett Mitch Pileggi als Assistant Director Walter Skinner Guest Cast: Ken Jenkins als Deputy Chief Karras Vyto Ruginis als Lt. Bianco Penny Johnson als Hellura Lyle Brent Sexton als Steven Melnick Judith Scott als Dr. Kai Bowe Adam Gordon als Passagier / Transit Cop Philbrick Christopher und Kevin Graves als Kind Bill Jacobson als Bandentyp Mary-Kathleen Gordon als Frau