The characters, plotlines, quotes, etc. included here are owned by Chris Carter and 1013 Productions, all rights reserved. The following transcript is in no way a substitute for the show "The X-Files" and is merely meant as a homage. This transcript is not authorized or endorsed by Chris Carter, 1013 Productions, or Fox Entertainment. It was painstakingly typed out by CarriKendl and made available for your downloading enjoyment by moi, Tiny Dancer from my website, Tiny Dancer's X-Files Episode Guide . Enjoy. ------------------------------------- "AKTE X: Gesteinigt" (THE X-FILES: Roadrunners) US Airdate: 26.11.2000 Dt.-Erstausstrahlung: 15.10.2001 Drehbuch: Vince Gilligan Regie: Rod Hardy Episode No.: 8ABX05 <> Disclaimer: The X-Files and all its characters and episodes are owned by FOX, Chris Carter, and 10-13 productions. This transcript was made without their permission and it is absolutely forbidden to use it for commercial gain. Please let me know if you catch any inaccuracies. If you would like to use this transcript on your site, please let me know so I can visit them! I do ask that the transcript and all names and disclaimers be left intact. Feel free to add on your own disclaimer for your particular site. Special thanks to Tiny Dancer (now at fandom.com) who started the first transcript page and is the reason I do this. Thanks, CarriKendl@aol.com CarriK www.inimation.com/xfilesgame SEVIER WÜSTE JUAB COUNTY, UTAH 00:36 UHR (Eine alte, verlassene Bushaltestelle an einem kleinem abgefahrenen Highway, mitten in der Wüste. Definitiv kein Platz, wo 24-Stunden am Tag etwas los ist. Ein leichter Wind bläst an einem alten Zeichen vorbei, unter dem eine alte Telefonzelle und eine Bank stehen. CarriK's Aufnahme ist schlecht, es sieht so aus, als würde auf dem Schild "Bus Stop - Roadrunner Bus Lines" stehen (Bushaltestelle - Roadrunner Busfahrzeuge). Ein junger Mann, HANK GULATARSKI, in den frühen 20ern, angezogen für den Komfort und das Leben auf der Straße, schaut über den ganzen Platz, wartend. Er hat ein eingewickeltes Paket und ein Koffer dabei. Er nimmt eine Tablette, setzt sich die Kopfhörer seines Walkman auf und nimmt ein bisschen Geld. Er läuft zu der alten Telefonzelle hinüber. Es sieht aus, als rufe er jemanden an, dann legt er wieder auf und checkt, ob er sein Geld wiederbekommt. Als er auf seine Uhr blickt, hört er ein großes Fahrzeug näherkommen. Er rennt schnell aus der Telefonzelle heraus.) HANK GULATARSKI: Hey, jetzt verstehen wir uns. (Er holt seinen Koffer und das Päckchen und beginnt, sie umherzuwedeln, während der Bus auf ihn zukommt.) HANK GULATARSKI: Hey. Hier drüben, Mann, genau hier! (Der Bus wird nicht langsamer. Er wedelt schneller mit dem Koffer und dem Päckchen.) HANK GULATARSKI: Hey, komm schon! Stop, du blödes Arsch... (Der Bus fährt an ihm vorbei, wird dann aber langsamer und hält an. HANK GULATARSKI rennt zum vorderen Einstieg und steigt in den Bus ein. Die BUSFAHRERIN ist eine dickere Frau in den 40ern.) HANK GULATARSKI: Wissen Sie... Sie sind anscheinend... zu sehr auf den Highway fixiert oder so. Haben Sie mich nicht dastehen sehen, wie ich gerufen und gewunken habe? (Die BUSFAHRERIN sieht ihn an, schaut dann wieder gerade aus.) HANK GULATARSKI: Sie sollten lieber aufpassen. (HANK GULATARSKI geht nun weiter in den Bus. Er ist sehr voll. Alle Passagiere sind wach. Keiner scheint den neuen Passagier zu bemerken. Die BUSFAHRERIN schließt die Türen und fährt los. HANK findet einen einzigen leeren Sitzplatz. Er ist neben einer älteren Frau. Sie bemerkt ihn nicht. Er legt seinen Koffer in das Fach über ihn, setzt sich hin, macht seinen Walkman an und schließt die Augen. Ziemlich vorne im Bus sitzt ein BEHINDERTER MANN, um die 30, neben einem freundlich aussehenden ALTEN GENTLEMAN. Der BEHINDERTE MANN dreht sich um und start auf konzentriert auf HANK. einen Moment später hält die BUSFAHRERIN den Bus wieder an. HANK, irritiert, nimmt die Kopfhörer ab.) HANK GULATARSKI: Oh, komm schon. Was ist los? (Jeder steigt leise aus dem Bus aus, angeführt von dem BEHINDERTEN MANN. Sie versammeln sich alle vor dem Bus.) HANK GULATARSKI: Wo geht ihr alle hin? (Keiner antwortet. Sein Sitznachbar verlässt den Bus ebenfalls.) HANK GULATARSKI: Ist, ist die Toilette kaputt? Was? (HANK steigt als letztes aus dem Bus aus. Sie sind nicht weit entfernt vom Bus. Die anderen haben alle den BEHINDERTEN MANN umkreist, der als erster mit der Hilfe von Krücken und Beinstützen ausgestiegen ist. Der ÄLTERE GENTLEMAN hilft dem BEHINDERTEN MANN beim Hinknien auf den Boden.) HANK GULATARSKI: Kann mir mal jemand sagen, was hier los ist? (Der BEHINDERTE MANN sieht zu HANK. Plötzlich nimmt die BUSFAHRERIN einen großen Stein und schlägt den BEHINDERTEN MANN nieder. Sie schlägt immer weiter auf ihn ein, bis dann auch andere der Passagiere Steine nehmen und den BEHINDERTEN MANN tot schlagen. Wir hören sein Stöhnen, aber er leistet keinen Wiederstand. HANK sieht sich das entsetzt an. Er tritt ein paar Schritte zurück und fällt zu Boden. Die anderen drehen sich zu HANK und laufen langsam auf ihn zu.) HANK GULATARSKI: Nein! (Die anderen haben ihn umkreist. Er beginnt zu schreien.) HANK GULATARSKI: Nein! Nein! > Opening Credits < SEVIER WÜSTE JUAB COUNTY, UTAH 11:17 UHR (SCULLY, mit einem knappen weißen T-Shirt, einem oliv-farbenen Hemd und einem dunklen Blazer, steht alleine in der Gegend herum, nahe der Bushaltestelle, die wir zuvor sahen. Sie schaut sich die vielen Fußspuren im Sand an, einschließlich der Kratzspuren von Krücken. Mit einer Digital-Kamera macht sie ein Foto von etwas, das wie ein runder Blutfleck von der Größe eines menschlichen Kopfes aussieht. Einige Meter entfernt findet sie einen handgroßen Stein mit etwas weißem Zeug darauf. Immer noch feucht. Muss ein feuchter Tag in der Wüste sein. Sie holt einen Latexhandschuh heraus und nimmt die Substanz in eine Beweismitteltüte. Sie sieht auf ihr Handy. Kein Empfang.) SCULLY: Verdammt. (SCULLY seufzt. Sie ruft aus einer alten Telefonzelle an. Das Telefon klingelt.) (DOGGETT geht ans Telefon im Büro der X-Files. Sieht aus, als habe er MULDERs Schreibtisch genutzt.) DOGGETT: (am Telefon) John Doggett. SCULLY: (am Telefon) Hey, hier ist Scully. Guten morgen. DOGGETT: (am Telefon) Es ist Nachmittag. Ich habe versucht, Sie zu erreichen. (Er klingt ein wenig böse. Sie hört sich etwas schuldig an, empfindet aber keine Reue.) SCULLY: (am Telefon) Nun, eigentlich bin ich nicht in der Stadt. Ich... bin nördlich von Sugarville, Utah, ungefähr. DOGGETT: (am Telefon) Utah? Was machen Sie dort? SCULLY: (am Telefon) Der, uh, lokale Leichenbeschauer will eine Rat über ein Mordopfer. ... einen Mann, den man in der Wüste zu Tode getreten hat. Anscheinend weist seine Leiche einige anomale Charakteristiken auf. DOGGETT: (on phone) Anormal? Wie? SCULLY: (am Telefon) So, wie die es mir erzählt haben, ist er ein, uh, 22-jähriger Rucksacktourist, der als letztes vor sechs Monaten bei seiner Familie total gesund gesehen wurde. Wie auch immer, sein Körper zeigt nun fortschrittliche Zeichen von Osteoporose, Arthritis und Kyphose der Wirbel. Mit anderen Worten, er hat eine Wirbelsäule wie die einer 90-jährigen Frau. DOGGETT: (am Telefon) Klingt anormal, alles in Ordnung. Sie brauchen mich dort nicht? SCULLY: (am Telefon) Nun, es war nur eine, uh, eine einfache Unterhaltung... und, uh... er hat mich am Wochenende angerufen und ich dachte, dass ich Sie lieber nicht störe. (Pause) DOGGETT: (am Telefon) Na ja, falls es etwas gibt, was ich von hier aus tun kann... SCULLY: (am Telefon) Tja, eigentlich gibt es da etwas, wenn es Sie nicht stört. Irgendwo in unseren Akten... gibt es, uh, einen ungelösten Mordfall. (Sie schaut auf den Beutel voller Schleim.) SCULLY: (am Telefon) Leider, uh, erinnere ich mich nicht an alle Einzelheiten wie "wo" oder "wann" es stattfand, aber ich erinnere mich, dass an der Verbrechensszene einige Glycoproteine gefunden wurden. (DOGGETT hat das Wort "Glycoproteine" noch nie in seinem Leben gehört.) DOGGETT: (am Telefon) "Glycoproteine." SCULLY: (am Telefon) Ja, Schleim... Aber es war, uh, unmöglich zu identifizieren und als ich sah, wie Sie, uh, kürzlich durch alle unserer Akten geblättert haben, dachte ich, dass es bei Ihnen vielleicht klingeln würde. DOGGETT: (am Telefon) Nun, ich habe kein großes Gedächtnis für Schleim... aber ich würde mich freuen nachzuschauen. (SCULLY lächelt. Der Bus taucht plötzlich auf und fährt neben SCULLY vorbei. Es fällt ihr schwer, DOGGETT noch zu hören.) DOGGETT: (am Telefon) Erinnern Sie sich noch an irgendetwas? Sind Sie noch da? Agent Scully? Agent Scully? (Der Bus ist weiter vorbei gefahren. SCULLY beobachtet ihn.) SCULLY: (am Telefon) Was bitte? DOGGETT: (am Telefon) Erinnern Sie sich noch an irgendetwas? SCULLY: (am Telefon) Nein, nein, nein, nur, uh, an den Schleim. Also, wenn Sie die Akte gefunden haben, könnten Sie sie dann rüber zum Juab County Sheriff's Office faxen? Das ist der beste Ort, um mich zu erreichen. Mein Handy scheint hier draußen keinen Empfang zu haben. DOGGETT: (am Telefon) Na gut, Sie bekommen sie. SCULLY: (am Telefon) Danke sehr. (SCULLY legt auf und tritt aus der Telefonzelle, um den Bus zu beobachten, wie er nach links in eine kleine Seitenstraße abbiegt, eine halbe Meile entfernt. Ungefähr dort, wo sie den Schleim gefunden hat.) (Später, SCULLY sitzt in ihrem Mietwagen und fährt die kleine Wüstenstraße entlang. Sie kommt an einer kleinen Sammlung von heruntergekommenen Häusern und Gebäuden an. Kein Anzeichen eines Busses oder irgend welchen anderen funktionsfähigen Fahrzeugen. Sie hält vor einer Tankstelle an und steigt aus, eine Landkarte in der Hand haltend. [Sie fährt einen silbernen Impala.] Ein Schild vor ihr fragt "Fehlt Ihnen eine Radkappe?".) SCULLY: Hallo? (Keine Antwort. Sie drückt auf die Hupe. Immer noch keine Antwort. Sie schließt die Autotür, seufzt und breitet die Landkarte auf der Motorhaube aus. Sie scheint weit südwestlich von Salt Lake zu sein, mitten im Nirgendwo. Hinter ihr sehen wir den TANKWART ins Bild treten.) TANKWART: Wie geht's Ihnen? (SCULLY dreht sich um und sieht ihn an, erschrocken, aber schnell wieder gelassen.) SCULLY: Gut ... danke. Ich, uh, ich habe mich was gefragt. Ein Bus kam vor einer Weile hier lang. Uh, wissen Sie vielleicht wo er hingefahren ist? (Der TANKWART ist jung und hat einen ländlichen Akzent. Ein primitiver Verband ist um eine schrecklich aussehende Wunde an seiner Rechten Hand gewickelt.) TANKWART: Nun, ich war da hinten. SCULLY: Wissen Sie, wo die Straße hinführt? TANKWART: Eventuell kommen Sie dann nach Salt Lake... Ich meine, wenn Sie es nicht gerade eilig haben. SCULLY: Uh, darf ich fragen, was mit Ihrer Hand passiert ist? TANKWART: Ähm... Ich habe das Blatt an meiner Säge gewechselt. Es ist ziemlich derb. (SCULLY sieht sich die Wunde sehr bedenklich und interessiert an.) SCULLY: Ja. Es gab, uh, einen Mord da draußen letzte Woche, so 15, 20 Meilen von der Hauptstraße entfernt. Habe Sie, uh, haben Sie etwas davon gehört? TANKWART: Ja, hab ich. Es ist unheimlich. SCULLY: Ja. Nun, Sie wollen sich dass hier auswaschen. Machen Sie etwas Jod darauf. Sie wollen doch nicht, dass es infiziert wird. TANKWART: Sie klingen wie meine Mutter. SCULLY: Ja, nun, ich klinge auch wie ein Doktor. TANKWART: (interessiert) Medizinischer Doktor? SCULLY: Ja. Können Sie mir etwas Sprit verkaufen? TANKWART: Oh. Oh, sehr gerne... aber ich habe nichts mehr. Sehen Sie, der Tanker sollte eigentlich gestern hier sein aber... na ja, ich hoffe er kommt diesen Nachmittag. Wie viel haben Sie noch? SCULLY: Ich habe... er ist viertel voll, glaube ich. Ich mache dass schon. Alles in Ordnung. TANKWART: Ich würde sich schrecklich schlecht fühlen, wenn Sie es nicht machen. Warten Sie hier. SCULLY: Danke. (Sie sieht sich noch einmal die Landkarte an. Er rennt hinter die Tankstelle und kommt mit einer großen Benzinkanne wieder.) TANKWART: Hier sollte genug drin sein, um Sie zu versorgen. SCULLY: Oh, das ist großartig. Danke sehr. TANKWART: Tun Sie mir einen Gefallen. Erzählen Sie niemanden, dass ich hier Benzin kostenlos vergebe. (Er öffnet ihren Benzintank und beginnt den Inhalt der Benzinkanne hineinzuschütten.) SCULLY: Wo ist "hier," eigentlich? Ich glaube, ich kann diese Stadt nicht auf meiner Karte finden. TANKWART: Oh, das hier ist eigentlich keine Stadt. Nur... nur einige gleichgesinnte Leute, die mit der modernen Welt nichts zu tun haben möchten. (Er ist fertig mit dem Einfüllen und schließt den Tank wieder.) TANKWART: Das reicht zum Fahren. SCULLY: Ich danke Ihnen sehr. (SCULLY steigt ins Auto, startet den Motor und fährt den Weg, den sie gekommen ist, wieder zurück. Der TANKWART beobachtet sie dabei.) (SCHNITT ZU: Der TANKWART öffnet eine Tür zu einem Schlafzimmer.) TANKWART: Hilfe ist unterwegs. (Die BUSFAHRERIN steht im Zimmer. Sie bemerkt den TANKWART, dreht sich dann aber wieder zu dem Mann, der in dem kleinen Bett liegt. Der Mann zittert, als ob er hohes Fieber hätte. Es ist HANK GULATARSKI. Er sieht nicht gerade sehr gesund aus.) (SCHNITT ZU: SCULLY sitzt in ihrem Auto, vielleicht ein paar Meilen entfernt. Der Automotor zischt und fällt aus. Sie rollt nur noch und stoppt dann. Alle Angaben auf dem Armaturenbrett sehen in Ordnung aus.) SCULLY: Okay. (Sie steigt aus.) (Später. Mit der Jacke über dem Arm kommt SCULLY zu Fuß zur Tankstelle zurück. Sie sieht müde und ziemlich genervt aus. Sie wendet sich zum TANKWART, der auf der Veranda der Tankstelle sitzt.) SCULLY: Hey. Entschuldigung. Sie haben irgendetwas in meinen Tank gekippt, das dem Motor geschadet hat. TANKWART: (mit aller Unschuld und Sorge) Was? SCULLY: Wo ist diese Benzinkanne? Ich möchte sie mir gerne ansehen, bitte. (SCULLY, dicht gefolgt von einem nervösen TANKWART, geht auf den Benzinkanister zu, den er zuvor benutzt hatte um ihren Tank aufzufüllen. Sie tropft etwas von dem bisschen Inhalt in ihre Hand und hält diese zu ihrem Gesicht.) SCULLY: Das ist Wasser. Ich rieche kaum etwas Benzin. (Der TANKWART riecht auch an dem Inhalt.) TANKWART: Oh, Gott, Sie haben recht. Tut mir leid. Ich... ich habe sie draußen stehen lassen. (er schaut auf die winzige Öffnung) Es muss Regen reingekommen sein. SCULLY: Oh, und es regnet bestimmt viel hier, oder nicht? Das hier sieht eher nach einer Wüste aus. TANKWART: Es tut mir leid. SCULLY: Ja. Ich muss Ihr Telefon benutzen. (Schlecht! SCULLY starrt in die Tankstelle hinein.) TANKWART: Ich habe aber keins. (SCULLY dreht sich um und sieht in eindeutig misstrauisch an,.) SCULLY: Sie haben kein Telefon. Und wie haben sie dann angerufen, um den Tanker zu bestellen, der gestern hier sein sollte? TANKWART: Es gibt ein Telefon oben an der Straße. Mr. Milsap's Haus. Er wird Ihnen helfen. (SCULLY geht die Straße hinauf zu einem alten Haus. Sie betritt es durch die Schutztür. Kein Zeichen von irgendjemanden.) SCULLY: Hallo? Hallo? (Sie sieht die Treppe hinauf und bemerkt den ALTEN GENTLEMAN, den wir schon einmal in dem Bus neben dem BEHINDERTEN MANN sahen. Er heißt MR. MILSAP.) SCULLY: Hi. MR. MILSAP: Hi. SCULLY: Mr. Milsap? (Er kommt die Treppe hinunter.) MR. MILSAP: Kann ich Ihnen behilflich sein? SCULLY: Ja, dass hoffe ich doch. Mein, uh, Auto hat mitten auf der Straße den Geist aufgegeben und ich habe mich gefragt, ob ich Ihr Telefon benutzen könnte. MR. MILSAP: Sicher. Es ist hier drin. (SCULLY nimmt den Telefonhörer ab, beginnt zu wählen, hört dann aber empört auf.) SCULLY: Die Leitung ist tot. MR. MILSAP: Oh, nein. Lassen Sie mich sehen. (Er nimmt den Hörer in die Hand und: Überraschung! Die Leitung ist tatsächlich tot.) MR. MILSAP: Verdammte Telefongesellschaft. Sie erneuern die Leitungen, also ist es manchmal unterbrochen. Er kommt bald wieder. SCULLY: Wie lange? MR. MILSAP: Zehn Minuten... Zwei Stunden... könnte sein, aber ich schätze nur. (SCULLY sagt sich "Ja, natürlich," sieht die Telefonleitung und folgt ihr bis zur Wand. Sie ist angeschlossen.) MR. MILSAP: Sie können aber hier warten. Ich könnte Ihnen sogar ein Zimmer anbieten, wenn Sie wollen. Dies hier war eine Pension. SCULLY: Ich werde nicht lange hier sein. (Sie steht auf und schaut ihn direkt an. Sie vertaut diesem netten Mann nicht.) SCULLY: Was zur Hölle geht hier vor? MR. MILSAP: Entschuldigung? SCULLY: Ich bekomme den Eindruck, dass mich hier jemand nicht wieder weg lassen will. MR. MILSAP: (abwehrend) Darüber weiß ich aber nichts. SCULLY: Vor einer Stunde ist hier ein Bus vorbeigekommen. Wo ist er hin? MR. MILSAP: Ein Bus? SCULLY: Erzählen Sie mir nicht, dass Sie ihn nicht gesehen haben. MR. MILSAP: (kichernd) Oh, ich glaube, dass ich es gewusst hätte, wenn ein Bus hier vorbeikommen wäre. (sehr ernst, fast schon bedrohlich) Sind Sie sicher, dass ich Ihnen kein Zimmer geben soll? (SCULLY dreht sich um und verlässt das Haus. MR. MILSAP folgt ihr.) MR. MILSAP: Es sind 18 Meilen bis zur Hauptstraße. Und noch einmal 20 bis nach Sugarville. (SCULLY, die schon ein paar Stufen der Verandatreppe hinunter gelaufen ist, bleibt stehen, ihre Hand für einen Moment am Bauch haltend. Sehr schlau.) MR. MILSAP: Sie wollen nicht dahin laufen. (SCULLY seufzt, sieht die Straße hinunter und bemerkt dann eine FRAU, die schnell in eines der Häuser läuft. Sie folgt ihr schnell.) SCULLY: Entschuldigung. Ma'am, entschuldigen Sie. Ma'am. entschuldigen Sie, Ma'am. (Die FRAU geht in das Haus. SCULLY folgt ihr bis unter die Veranda und klopft an der Tür.) SCULLY: Hallo? Ma'am, ich brauche Hilfe. (Sie rüttelt an der Tür. Sie ist verschlossen. Keine Antwort. Sie geht zum Fenster und sieht hinein. Die FRAU und einige andere Personen stehen in einem Kreis im Raum und lesen, was aussieht wie die Bibel. Sie sehen auf, als SCULLY am Fenster klopft.) SCULLY: Hallo? (Die Personen in dem Raum drehen sich weg und ignorieren sie. Ungleiche Möbel auf dem Rasen im Vorgarten. SCULLY geht zu einem anderen Haus. MR. MILSAP beobachtet sie. Sie klopft an der Tür.) SCULLY: Hallo? (Sie schaut durch die staubigen Fenster. Sie sieht eine weitere Gruppe von Menschen, die im Kreis stehen. Sie ignorieren sie. Sie seufzt und sieht zurück zu MR. MILSAP.) (SCHNITT: Später an diesem Abend. SCULLY ist in einem Zimmer im Obergeschoss von MR. MILSAPs Haus. Es wird nur vom Licht einer Kerze und Öllampe erhellt. Sie überprüft nervös ihre Waffe und sitzt angespannt auf dem weißen Eisenbett, ihre Waffe in der Hand. Sie Kamera schwenkt hinüber zu den behangenen Fenstern. Draußen auf der schmutzigen Straße sehen wir die gesamten Einwohner, die leise Öllampen tragen. Sie gehen alle auf das Haus zu.) (SCULLYs Zimmer, am nächster Morgen. Sie schläft. Ein Klopfen an der Tür macht sie munter. Sie nimmt ihre Waffe vom Nachttischschränkchen und zielt damit genau auf die Tür, schussbereit.) MR. MILSAP: (seine Stimme kommt von vor der Tür) Doktor, kann ich Sie mal sprechen? Es ist... es ist ein Notfall. (SCULLY zielt für einen Moment auf die Tür, erlangt dann die Fassung wieder. Sie geht zur Tür und öffnet diese vorsichtig. MR. MILSAP schaut reuig.) MR. MILSAP: Entschuldigung, wenn ich Sie störe. Da unten ist ein Mann, der Hilfe benötigt. Bitte. (SCULLY und MR. MILSAP betreten den Raum, wo die BUSFAHRERIN auf HANK GULATARSKI aufpasst. HANK hat Krämpfe. Die BUSFAHRERIN hält ihn fest. SCULLY rennt zum Bett und nimmt den Platzt der BUSFAHRERIN ein.) SCULLY: Gehen wir. Lassen wir ihn nicht warten. (HANK GULATARSKI bekommt weiterhin Krämpfe. SCULLY legt ein Kissen unter seinen Kopf, damit er sich nicht selbst verletzt.) SCULLY: Seit wann hat er den Anfall? BUSFAHRERIN: (nervös) Uh, seit drei... vier Minuten. SCULLY: Es ist okay. Sie sind in Ordnung. Sie sind okay. (Er schweigt. Sie sieht HANK GULATARSKI beunruhigt an.) SCULLY: Wie ist sein Name? MR. MILSAP: Er ist ein Fremder. Er braucht Hilfe. BUSFAHRERIN: Was... was ist mit ihm? SCULLY: Er hatte einen Grand mal Anfall. Soweit ich sagen kann, ist er in einem fortdauernden Status, in dem man immer wieder Anfälle bekommt. Er riecht nicht nach Aceton, was darauf hinweisen würde, dass er Hyperglykämie hat und ... uh ... er scheint keine Kopfverletzungen zu haben. Er könnte Epileptiker sein, der seine Medikamente nicht genommen hat. (SCULLY dreht ihn um und sieht eine gaffende blutige Wunde in seinem unteren Rücken. Sieht sie wieder auf zur BUSFAHRERIN und zu MR. MILSAP.) SCULLY: Wie ist das passiert? (Sie schütteln die Köpfe, so als ob sie nichts wüssten. SCULLY nimmt ihnen das nicht ab.) SCULLY: Uh-huh. Auf jeden Fall müssen wir ihn in ein Krankenhaus bringen. Auf der Stelle! (MR. MILSAP und die BUSFAHRERIN sehen sich an. SCULLY schaut zu MR. MILSAP.) SCULLY: Ich vermute dass Ihr Telephon immer noch kaputt ist. MR. MILSAP: Tut mit leid. SCULLY: Nun, haben Sie oder einer Ihrer "freundlichen" Nachbarn vielleicht ein Auto? BUSFAHRERIN: Niemand hat hier ein Autor. SCULLY: Keine Autos? MR. MILSAP: (helfend) Wir könnten jemanden zu Fuß zur Hauptstraße schicken. Oder nicht? Wir könnten ihm sagen, dass er Hilfe holen soll. BUSFAHRERIN: (hoffnungsvoll) Versuchen Sie solange bitte alles, um ihm zu helfen. (SCULLY nickt und seufzt.) SCULLY: Na gut, haben Sie... um ... haben Sie etwas Karo Sirup? Oder Korn Sirup? (Die BUSFAHRERIN geht aus dem Zimmer. SCULLY dreht sich zu HANK zurück. MR. MILSAP sieht SCULLY zu.) (DOGGETT ruft aus dem X-Files Büro an.) SHERIFF CIOLINO: (am Telefon) Joab County Sheriff's Office, Sheriff Ciolino am Apparat. DOGGETT: (am Telefon) Ja, hallo, hier ist Agent John Doggett vom FBI. Ich habe hier einige Unterlagen, nach denen meine Partnerin, Agent Scully, gefragt hatte. Wie lautet Ihre Fax-Nummer? (SHERIFF CIOLINO sitzt in seinem Büro in Utah.) SHERIFF CIOLINO: (am Telefon) Agent Doggett, uh, wann wollte Ihre Partnerin hier eintreffen? Die Familie des Mordopfers wartet, dass wir den Körper umdrehen. DOGGETT: (am Telefon, besorgt) Agent Scully ist nicht bei Ihnen? Sie sollte eigentlich schon seit gestern da sein. SHERIFF CIOLINO: (am Telefon) Ja, Sir, das haben wir ja auch gedacht. DOGGETT: (am Telefon) Sheriff, könnte ich Sie bitten, ein Auto hinauszuschicken? Agent Scully -ist- in Utah. Sie rief mich gestern irgendwo nördlich von Sugarville an. SHERIFF CIOLINO: (am Telefon) Ihr habt es. Ich werde jemanden da raus schicken. DOGGETT: (am Telefon) Okay, danke. Ich werde in Verbindung bleiben. (DOGGETT denkt einen Moment nach und ruft dann noch jemanden an.) DOGGETT: (am Telefon) Danny, hallo. Hier ist John Doggett. Sie müssen für mich einen Anruf zurückverfolgen. Er kam gestern in diesem Büro an, so ungefähr um 13:30 am Nachmittag. (In HANKs Zimmer. SCULLY zieht eine alte Telefonschnur von der Wand. Sie hält die Schnur gegen die Antenne ihres Handys. Immer noch kein Empfang. Sie seufzt. [TD: Hätte das funktioniert, wenn es dort keinen Telefonempfang gab? Es wundert mich, wie eine tote Telefonleitung ihrem toten Handy hätte nützen können!] Die BUSFAHRERIN löffelt Sirup in HANKs Mund.) BUSFAHRERIN: Mache ich das richtig? SCULLY: Ja, Sie können jetzt aber aufhören. BUSFAHRERIN: Da passiert nichts. SCULLY: Tut mir leid, aber, uh... Ich improvisiere hier nur. Ich meine, seinen Blutzucker anzuheben hilft nur, wenn sein Zustand von Hypoglycemia verursacht wird, aber dies könnte auch das Resultat von vielen anderen Ursachen sein. FEMALE BUS DRIVER: Also was machen wir nun? SCULLY: Nun, ich befürchte, dass ich schon alles getan habe, was ich konnte... es sei denn, Sie wissen, wie man etwas Diazepam oder Phenobarbital bekommen kann - außer aus dem nächsten Krankenhaus ... wo wir natürlich jetzt sein sollten. (HANK beginnt zu atmen und gewinnt sein Bewusstseins zurück. SCULLY sitzt neben ihm.) SCULLY: Hey, hey. Können Sie mich hören? Wie fühlen Sie sich? HANK: (schwächlich) Okay. BUSFAHRERIN: (erfreut) Dankt Gott. Dankt Gott. Wir waren alle so besorgt. (SCULLY sieht sie ungläubig an.) HANK: Ich glaube, dass ich mich nur ausruhen muss. BUSFAHRERIN: (zu SCULLY) Wir sollten ihn alleine lassen. (HANK greift nach SCULLYs Arm) HANK: Können, uh, Sie bleiben? (SCULLY sieht die BUSFAHRERIN an.) BUSFAHRERIN: Ich werde es den anderen erzählen. (Die BUSFAHRERIN lässt SCULLY und HANK allein.) HANK: Sind Sie ein Arzt? SCULLY: Ja. Bin ich. HANK: Ich danke Ihnen. Dass, uh, Sie mir geholfen haben. SCULLY: Nun ja, ich weiß nicht genau, ob ich irgendetwas getan habe. Dass heißt, ich weiß nicht genau, uh, ich weiß nicht genau was hier gerade mit Ihnen passiert. Wissen Sie Ihren Namen noch? HANK: Um... SCULLY: Sie erinnern sich nicht, oder? Wie sind Sie hierher gekommen? (Er antwortet nicht.) SCULLY: Was ist mit den Leuten, die Sie hierher gebracht haben? Wissen Sie irgend etwas über die? HANK: Um, die, uh, haben sich gut um mich gekümmert? SCULLY: Ja, ich würde sagen, dass die sich sehr gut um Sie gekümmert haben. Die Sonne scheint aufzugehen und auf Sie zu scheinen, solange die noch besorgt sind. Dass heißt, die wollen, dass ich hier bleibe, um Sie wieder gesund zu machen. HANK: Was ... warum sollten die das tun? (SCULLY blickt zur Tür, um zu sehen, ob die Luft rein ist.) SCULLY: Es gab einen Mord ungefähr 20 Meilen von hier. Ein Mann wurde zu Tode gesteinigt. Sein Kopf war so fürchterlich zerschlagen, dass sie ihn nicht einmal durch die Zähne identifizieren konnten. Nun sieht es so aus, als hätten mehr als ein Dutzend Leute daran teilgenommen, aufgrund der Fußspuren am Ort des Verbrechens. Es waren sicherlich Leute, die so eng miteinander verbunden sind, dass sie tötet würden. Mit einem Wort: eine Sekte. Und ich würde sagen, dass es diese Leute hier waren. HANK: Was sind Sie? Ein Detektiv? SCULLY: FBI. Und ich muss sie hier rausbringen, aber ich habe keine Ahnung wie. Okay, glauben Sie, dass Sie laufen können? HANK: Ich weiß nicht. 'Bin ein bisschen schwach. (Er versucht sich schwach zu erheben.) SCULLY: Ich verstehe. (Sie beginnt, ihm aus Bett heraus zu helfen.) SCULLY: Warten ... warten Sie mal eine Sekunde. Lassen Sie mich nur etwas nachsehen, okay? HANK: Mmmm? SCULLY: Alles in Ordnung. (SCULLY sieht sich die Wunde auf seinem unteren Rücken an. Sie drückt die Wunde zusammen. Eine Flüssigkeit tropft heraus. HANK atmet schwer.) HANK: Das Ding tut weh! Vielleicht sollten Sie das lieber nicht tun. (Er schnappt vor Schmerzen nach Luft, während sie drückt.) SCULLY: Warten Sie, warten Sie. (Sie holt Luft, als sie sieht, wie sich etwas entlang seiner Wirbelsäule bewegt. Sie drückt darauf ein. Er beginnt, sich wieder zu schütteln, da es sich seine Wirbelsäule hinaufbewegt, dann entspannt er sich. SCULLY nimmt eine medizinische Zange heraus, greift in die Wunde und hält irgendetwas mit der Zange fest. Sie reißt ein Stück heraus. Er grunzt. Der Rest von diesem Ding krabbelt HANKs Wirbelsäule wieder hoch. SCULLY hält das zitternde Stück Fleisch in ihrer Zange hoch und starrt es an. Es zuckt wie die rückständige Hälfte eines durchgerissenen Wurms). (X-Files Büro. Das Telefon klingelt. DOGGETT druckt sich ein "Missing Person - Information Needed" - Bild von HANK aus. Er geht ans Telefon.) DOGGETT: (am Telefon) Doggett. SHERIFF CIOLINO: (am Telefon) Hier ist Ciolino. Wir haben die Nummer überprüft, die Sie uns gegeben haben. Es ist ein Münztelefon, eine halbe Meile vom Verbrechensschauplatz entfernt. DOGGETT: (am Telefon) Agent Scully muss dort gerade angekommen sein, als sie mich anrief. SHERIFF CIOLINO: (am Telefon) Sieht so aus. Tut uns leid. Immer noch kein Zeichen von ihr. DOGGETT: (am Telefon) Haben Sie auch mit den Nachbarn gesprochen? SHERIFF CIOLINO: (am Telefon) Nun, das würden wir, doch es gibt hier niemanden, um zu werben. Dies hier ist eine sehr einsame Gegend. Da draußen ist wirklich niemand. DOGGETT: (am Telefon) Na gut, hören Sie. Sie werden Hilfe von unserem Büro in Salt Lake City erhalten. Ich werde auch da hinaus kommen. Es gibt einen neuen Punkt, den wir untersuchen müssen. SHERIFF CIOLINO: (am Telefon) Was ist das? DOGGETT: (am Telfon) Dieses Münztelefon. Kurz bevor Scully mich angerufen hat. Der letzte Anruf wurde von dort vier Tage früher gemacht, in der Nacht des Mordes. SHERIFF CIOLINO: (am Telefon) Ja? DOGGETT: (am Telefon) Er ging an eine Juliette Gulatarski. Aus Fort Collins, Colorado. Sie erzählte mir, dass es ihr Bruder Hank war. Er wollte sie besuchen kommen. Er sagte, dass er in der Wüste fest saß, aber in zwei Tagen da sein würde. (DOGGETT sieht sich das "Missing Person" - Bild von HANK an, das er ausgedruckt hatte. HANK ist 177,8 cm groß.) DOGGETT: (am Telefon) Er kam niemals an. (Zurück in HANKs Zimmer. SCULLY, die BUSFHRERIN und MR. MILSAP passen noch immer auf HANK auf. Ein feuchtes Tuch liegt auf seinem Kopf.) BUSFAHRERIN: Da passiert irgendetwas. SCULLY: Er kommt zu sich. Hey. Können Sie mich hören? Wie fühlen Sie sich? HANK: (schwach) Ich lebe. Das ist doch schon mal was. BUSFAHRERIN: Oh, lobet den Herren. MR. MILSAP: Lobet ihn. Lobet ihn. (SCULLY scheint die offenen Anzeige religiöser Leidenschaftlichkeit unangenehm zu sein.) HANK: Was fehlt mir? (Keiner antwortet.) HANK: Ich muss mich ein wenig ausruhen. Sie kann auf mich aufpassen. (MR. MILSAP und die BUSFAHRERIN verlassen den Raum. SCULLY schließt die Tür.) SCULLY: Zum Glück hören die immer noch auf sie, so bleibt uns Zeit. (SCULLY befeuchtet das Tuch für seinen Kopf noch einmal.) SCULLY: Diese... Wunde in ihrem Rücken... es scheint ein Eintrittspunkt eines Parasiten zu sein zu sein, der sich entlang Ihrer Wirbelsäule eingenistet hat. Nun, das ist etwas, mit dem ich völlig unvertraut bin. HANK: Oh, Junge. SCULLY: Ich weiß nicht, wie weit es sich erstreckt oder wie ich es da rausbekommen soll, ohne Sie zu verletzen. HANK: Heißt das, dass ich sterben werde? SCULLY: Sie werden sterben, wenn wir Sie nicht richtig behandeln können. Nun ja, diese Leute hier scheinen Sie nicht gehen lassen zu wollen. Ich glaube, dass die Ihnen das Ding eingepflanzt haben. (HANK sieht traurig aus.) SCULLY: Ich habe zwar keine Ahnung, was die Motive dieser Leute sind-- ob es irgendeine bizarre, religiöse Beschäftigung ist oder so etwas-- aber sie haben die letzte Person, die in ihrer Verfassung war, getötet und ich habe Angst, dass sie versuchen, sie auch zu töten. HANK: Das muss ich erst mal verarbeiten. SCULLY: Das ist kein Scherz. HANK: Was wollen Sie jetzt machen? SCULLY: Ich werde zur Hölle versuchen, uns beide hier rauszubringen. (Sie sieht aus dem Fenster.) SCULLY: Diese, uh... Leute haben mir erzählt, dass sie keine Autos haben. Ich glaube ihnen nicht. Sie müssen hier irgendwo Transportmittel versteckt haben. (Sie öffnet ein Fenster.) SCULLY: Ich werde mich 'mal umsehen, okay? HANK: Sie werden aber nicht lange weg sein, richtig? (SCULLY denkt einen Moment nach und nimmt ihre Waffe aus dem Halfter.) SCULLY: Sie wissen, wie man eine Waffe benutzt? HANK: Sehr gut sogar. (Sie gibt ihm ihre Waffe.) SCULLY: Ich bin bald zurück. HANK: Je schneller desto besser. (Sie steigt aus dem Fenster.) (Es klopft an der Tür. Die BUSFAHREREIN und MR. MILSAP betreten das Zimmer.) BUSFAHRERIN: Wo ist sie hingegangen? HANK: Sie sagt, dass ich sterbe. (MR. MILSAP und die BUSFAHRERIN sehen sich einander an.) HANK: Wir werden einen Ersatz brauchen. (Juab County Sheriff's Office. DOGGETT kommt in einen geliehenen Sedan an. SHERIFF CIOLINO ist anwesend, genauso wie der FBI-Agent MAYFIELD. Das sind ganze Kerle.) DOGGETT: Sherriff? Agent John Doggett. SHERIFF CIOLINO: Sie kommen zur richtigen Zeit. DOGGETT: Schön Sie kennen zulernen. BRIAN MAYFIELD: (händeschüttelnd) Ich bin Brian Mayfield vom Salt Lake Office. Wir stehen zu Ihrer Verfügung. DOGGETT: (seine Hand schüttelnd) Das weiß ich zu schätzen. (Sie betreten das Büro.) DOGGETT: Sheriff, kommt Ihnen diese Wunde bekannt vor? (Er zeigt ihm ein Bild einer Wunde auf einem Rücken.) SHERIFF CIOLINO: Es ist das Opfer im Leichenschauhaus. Wo haben Sie das her? DOGGETT: Das ist nicht Ihr Mordopfer. Das ist ein Photo eines John Doe, der 1991 in der Nähe des West Texas Highways gefunden wurde. SHERIFF CIOLINO: Unser Opfer hat genau dieselbe Wunde. DOGGETT: Ja, ich dachte mir schon, dass Sie das sagen werden. (DOGGETT wirft drei weitere Verbrechensphotos auf den Tisch und sagt zu jeden etwas.) DOGGETT: Arizona, '93. New Mexico, '97. Nevada, '99. Bei allen vier Opfern wurde das Gehirn herausgeschlagen und in entfernet Gegenden geschmissen. Alle vier Fälle sind ungelöst. MAYFIELD: Wie sind Sie darauf gestoßen? DOGGETT: Agent Scully hat mich auf den ersten gebracht. Er weist auf Glycoproteine am Verbrechensschauplatz hin, und das hat sie auch gefunden. Die selbe Wunde kam immer zum Vorschein. Diese Morde ziehen sich durch den gesamten Südwesten, im Zick-Zack-Schritt durch die Wüste. Je entfernter umso besser. (DOGGETT geht zur Landkarte an der Wand. Er zeigt mit dem Finger auf einen Punkt auf der Karte, in dessen Nähe ein roter Pin steckt.) (Der Pin leuchtet im Licht einer Taschenlampe auf. SCULLY, eine Taschenlampe in der Hand, blickt durch ein kleines Loch in die Scheune und betritt diese dann. Sie sieht sich um und entdeckt den Bus. Vorne am Bus stehen die Buchstaben MCI. Während sie die Außenseite des Busses untersucht, taucht HANK auf einmal auf. Er stolpert schwach mit einer Krücke in die Scheune.) SCULLY: Hey. Wie geht´s ihnen...? (Die anderen betreten ebenfalls die Scheune und umkreisen SCULLY und HANK.) SCULLY: Sie hatten mich überzeugt. (Sie rennt weg, doch als sie von den andern ergriffen wird, fängt sie wütend an zu schreien.) SCULLY: (schreiend) Ich bin Bundesagentin! Das FBI sucht in diesem Augenblick schon nach mir! BUSFAHRERIN: Die werden Sie nicht finden. MR. MILSAP: Reden Sie mit ihr. (HANK stützt sich mit einem Arm auf die Krücke.) HANK: Ihr Leben... wird bald sehr viel besser sein. Sie werden ein Teil von etwas, dass sehr viel vollkommener ist als Sie es sind. (er lächelt) Sie werden dann... so geliebt werden. MR. MILSAP: Amen. Amen. ALLE: Amen. Amen. (HANK kniet sich hin. MR. MILSAP nickt und lächelt zur BUSFAHRERIN. Sie lächelt zurück. Sie hebt einen Hammer über ihren Kopf hinweg und schlägt ihn kräftig auf HANKs Kopf.) SCULLY: Nein! Ahhh!!! Sie Miststück! (Die BUSFAHRERIN schlägt weiter auf HANK ein, bis er tot ist, während die anderen sprechen. Blut spritzt an die Außenseite des Busses.) MR. MILSAP: Amen! SCULLY: Sie haben ihn gerade getötet! ALLE: Amen! MR. MILSAP und ALLE ANDEREN: Amen! Amen! Amen! Amen! Amen! ALLE: Amen! (HANK ist tot. Die BUSFAHRERIN greift in HANKs Körper, entfernt einen Organismus von seiner Wirbelsäule, der ungefähr die Größe eines Kleinkindes hat, und geht damit auf S CULLY zu. Er windet sich und ist schleimig, wie eine wirklich große eklige Nacktschnecke. Er hat irgendwelche Hörner oder Zähne am Ende.) SCULLY: Nein. Nein! Ich bin schwanger! Nein! Nein, machen Sie das nicht! Ich werde ein Baby bekommen! (Sie kommen alle näher.) SCULLY: Nein! Hören Sie auf! Nein! Ich werde ein Baby bekommen! (Sie drehen SCULLY um und machen ihren Rücken frei. Die BUSFAHRERIN kommt mit dem Organismus näher. Das ist wirklich keine schöne Szene.) SCULLY: Nein! Nein! Nein! Nein! (Nacht. SCULLY liegt auf dem Bauch gefesselt auf dem Bett. Die andren beobachten sie. Sie stöhnt vor Schmerzen. Manche Stöhner sind ziemlich leise. Sie hören sich fast wie die eines Mannes an. Vielleicht wurden sie in der Post-Production verlangsamt.) SCULLY: Was haben Sie mit mir gemacht?! Ich werde jeden einzelnen von euch drankriegen, ihr Schweine! MR. MILSAP: Nein. (SCULLY keucht und stöhnt.) MR. MILSAP: Sie werden uns lieben. Sie werden uns beschützen. Sie werden uns lehren, besser zu werden. Wir wurden gelehrt, nicht neidisch zu sein, doch ich beneide Sie trotzdem so. Dass Sie bald eins mit ihm sein werden. SCULLY: Mit ihm?! Das Ding in meiner Wirbelsäule ist ein "er"?! (Man kann die Eintrittswunde auf ihrem Rücken sehen und diese Ding, wie es sich langsam die Wirbelsäule hoch bewegt. Sie schreit vor Schmerzen. MR. MILSAP legt seine Hand zärtlich auf SCULLYs geschwollenen Rücken.) MR. MILSAP: Bitte. Dies ist solch eine wundervolle, wundervolle Sache... für Sie... und Ihr ungeborenen Kind. Dieser letzte Mann war nicht gerade ein geeigneter Tabernakel. Die Sache ist die, dass es immer die Chance gibt, dass Ihr Körper ihm gefällt... dass er ihn nie wieder verlassen wird. (SCULLY stöhnt und zappelt. Plötzlich scheinen Autolichter durch das Fenster.) SCULLY: Hilfe! Hilfe! Hilfe! (Die BUSFAHRERIN stopft ein Tuch in ihren Mund. MR. MILSAP schließt das Fenster.) (Unten auf der Straße steigt DOGGETT aus seinem Auto. MR. MILSAP und die BUSFAHRERIN kommen, um ihn zu begrüßen.) DOGGETT: Guten Abend. MR. MILSAP: Guten Abend. Haben Sie sich verfahren? DOGGETT: Nun, vielleicht. Auf jeden Fall bin ich von der Hauptstraße abgekommen, das ist sicher. BUSFAHRERIN: Können wir Ihnen behilflich sein? DOGGETT: Ja, dass hoffe ich. Ich, uh... ich suche diese Frau. Haben Sie sie gesehen? (DOGGETT entfalten ein Bild von SCULLY und zeigt es den beiden.) MR. MILSAP: Nein. BUSFAHRERIN: Nein. MR. MILSAP: Ich glaube nicht. (In ihrem Zimmer versucht die gefesselte SCULLY mit ihrem Fuß eine der Öllampen umzustoßen. Bald steht der Raum in Flammen. Sie schreit, während der TANKWART, der aus dem Fenster geguckt hat, versucht die Flammen auszutreten.) SCULLY: Hilfe! Hilfe! (Zurück auf der Straße:) DOGGETT: Sie hat wahrscheinlich ein Mietwagen gefahren, wie meinen. Sind Sie sicher, dass sie hier nicht langgekommen ist? MR. MILSAP: Nein. Wir bekommen hier so wenig Besucher, wir erinnern uns an jeden einzelnen sehr genau. DOGGETT: Na gut. Danke dass Sie Zeit hatten. (MR. MILSAP und die BUSFAHRERIN gehen zurück ins Haus. SCULLY versucht immer noch zu schreien.) SCULLY: Hilfe! Hilfe! (DOGGETT fährt weg, außer Sichtweite, und nimmt dann sein Handy heraus.) DOGGETT: (am Telefon) Sheriff, hier ist Doggett. SHERIFF CIOLINO: (am Telefon) Ich höre Sie, Agent Doggett. Wo sind Sie? DOGGETT: (am Telefon) 20 Meilen von der Hauptstraße entfernt, nördlich dem Verbrechensschauplatz. Hier scheint irgendeine Gemeinde zu sein. Es ist auf Ihrer Karte. Ich habe da so ein Gefühl. Gerade sprach ich mit einem Mann, der eine Waffe in der Tasche trug und ich glaube, er war nicht erfreut, mich zu sehen. SHERIFF CIOLINO: (am Telefon) Ich schicke alle verfügbaren Leute los, die ich habe. DOGGETT: (am Telefon) Beeilen Sie sich. Ich kann nicht auf Sie warten. (DOGGETT steigt aus dem Auto aus und rennt zurück zu der Gemeinde.) (Zurück in SCULLYs Zimmer. SCULLY, immer noch ans Bett gefesselt, stöhnt. Der TANKWART passt auf sie auf. Er hört nicht, wie DOGGETT 'reinkommt.) DOGGETT: Hey. (Der TANKWART dreht sich zu DOGGETT um, der ihn prompt bewusstlos schlägt. DOGGETT geht 'rüber zu SCULLY. Er bemerkt die Wunde an ihrem Rücken.) DOGGETT: Was zur Hölle...? Agent Scully... (Sie stöhnt.) DOGGETT: Gott gütiger. Agent Scully. Agent Scully. (AGENT SCULLY atmet. Er nimmt ihr das Tuch vom Mund.) SCULLY: Agent Doggett. Holen Sie mich zum Teufel hier 'raus. (Er befreit ihre Hände und Füße.) DOGGETT: Können Sie gehen? SCULLY: Ich weiß nicht. Wo steht Ihr Auto? DOGGETT: Es steht ungefähr eine halbe Meile die Straße 'rauf. SCULLY: Ich kenne etwas nähergelegenes. (Er trägt sie zu dem Bus in der Scheune und setzt sie vorne hinein. Er zieht sein Jackett aus, kriecht dann unter den Lenker und beginnt, mit den Drähten herumzubasteln.) SCULLY: Können Sie es kurzschließen? DOGGETT: (mit männlichem Vertrauen) Ob ich es kurzschließen kann? Nur noch 60 Sekunden, Jack. Diese Irren werden dann hier festsitzen sitzen. (Sie stöhnt.) DOGGETT: Agent Scully... reden Sie mit mir. (Dieses schneckenartige Ding in ihrem Rücken bewegt sich die Wirbelsäule hinauf. Es sieht sehr schmerzhaft aus.) SCULLY: Sie müssen es 'rausholen. Holen Sie es 'raus. Oh... Oh... Es kommt nun langsam an mein Gehirn. (Sie hört sich wie eine Frau bei der Entbindung an.) SCULLY: (schreiend) Holen Sie es sofort aus mir 'RAUS! (Sie drückt ihre Hand in ihren Nacken, so dass dieses Ding nicht in ihren Kopf kriechen kann. DOGGETT holt schnell sein Taschenmesse heraus und zögert einen Augenblick. Er sieht wie es sich bewegt. Er sieht auf, als er bemerkt, dass die anderen die Scheune betreten. Sie beginnen gegen die Fensterscheiben des Busses zu schlagen. DOGGETT geht wieder hinter SCULLY. Sie schreit weiter.) SCULLY: Aah! Nun machen Sie schon, Doggett! (Während die anderen draußen weiter gegen den Bus hämmern und schlagen und SCULLY weiterhin schreit, nimmt DOGGETT sein Taschenmesser und schneidet in SCULLYs Nacken. Er muss in ihrem oberen Rücken herum stochern, um das Ding zu kriegen. In einem der widerlichsten Momenten der X-Files holt er das sich wendende, schneckenartige Ding aus ihrer Wirbelsäule heraus. Während er das tut, zerschlagen die anderen die Fensterscheiben des Busses. DOGGETT starrt das Ding mit Ekel an, wirft es dann in den hinteren Bereich des Busses und schießt drei mal darauf ein. MR. MILSAP steigt vorne in den Bus zu, mit SCULLYs Waffe in der Hand. DOGGETT zielt mit der Waffe auf MR. MILSAP. Doch MR. MILSAP senkt seine Waffe, als er bemerkt, dass das Ding tot ist.) MR. MILSAP: Wieso? (MR. MILSAP sieht verzweifelt aus. DOGGETT steckt seine Waffe weg und legt sein Jackett um SCULLY. Er nimmt sie hoch und trägt sie aus dem Bus und durch die nun stille Gruppe von Leuten. Die Straße hinunter sieht man die Lichter der ankommenden Polizeiautos. DOGGETT trägt SCULLY zu ihnen hin. Ihr Kopf hängt schlaff hinunter.) BYU KRANKENHAUS PROVO, UTAH EINE WOCHE SPÄTER (In ihrem Krankenhauszimmer packt SCULLY einige Sachen aus dem Schrank in eine Tasche. Sie trägt ein Sweatshirt mit U-Ausschnitt, dass nicht den großen Verband an ihrem Nacken stört. DOGGETT klopft an die offene Tür und tritt ein.) DOGGETT: Sind Sie fertig? SCULLY: Ja, wir können gehen. DOGGETT: Die Grand Jury berät sich heute. Alle 47 Sektenmitglieder halten zusammen. Sie haben nicht viel zu ihrer Verteidigung zu sagen, außer, dass sie für ihre religiösen Überzeugungen verfolgt wurden. SCULLY: Sie glauben, dass sie Jesus Christus verehren. Dass diese Ding seine Wiedergeburt wäre. (Pause) SCULLY: Sehen Sie, ich, uh... ich wollt mich entschuldigen. Ich ... ich habe Sie aus diesem Fall rausgehalten und das war ein Fehler von mir. Es war beinahe schon ein tödlicher Fehler. DOGGETT: Das war es. Sie haben es beinahe vermasselt. (SCULLY nimmt diesen Tadel hin.) SCULLY: Und ich werde das nie wieder tun. DOGGETT: Ich weiß das zu schätzen. (SCULLY nimmt ihre Tasche. Ohne zu Zaudern nimmt DOGGETT ihr die Tasche aus den Händen und trägt sie aus dem Raum. SCULLY nickt sich zu und folgt ihm.) Ende Transcription: CarriK Mail To: CarriKendl@aol.com Deutsche Übersetzung: The Method Mail to: stepx@gmx.de for The X Net http://www.txf.net/ -------------------------------------------- Cast: Gillian Anderson als Agent Dana Scully Robert Patrick als Agent John Doggett Guest Cast: David Barry Gray als Hank Gulatarski Lawrence Pressman als Mr. Milsap Conor O'Farrell als Sheriff Ciolino William O'Leary als Tankwart Rusty Schwimmer als Busfahrerin Todd Jeffries als Lead Agent Mayfield Bryan Dilbeck als Behinderter Mann