Hungry (7x01) ~~~~~~~~~~~~~ Ausstrahlung USA: 21. November 1999 Buch: Vince Gilligan Regie: Kim Manners Disclaimer: Die Charaktere, Handlungen, Zitate usw., die hier verwendet werden, gehören zu Chris Carter, 1013 Productions, und FOX. Das folgende Transcript beabsichtigt nicht, ein Ersatz für die Serie "Akte X" zu sein, es ist lediglich eine Hommage. Dieses Transcript ist weder von Chris Carter, 1013, noch Fox Entertainment genehmigt worden. Ich danke spooky17, der mir das Skript gesendet hat, Kit-X für die Überarbeitung und meiner Freundin Deleila für die Hilfe!! THX! Übersetzerin: Starbuck (320065878283-0001@t-online.de) Costa Mesa, Kalifornien 12:04 am (Vor dem "Lucky Boy" Fast-Food Restaurant. Kein 4 Sterne Platz. Ein älteres Automodell, gefahren von einem hungrigen Typen, Mitte zwanzig, Stadtmensch, hält bei der Sprechanlage, die mit einer wirklich beängstigend aussehenden Plastikpuppe dekoriert ist. Der hungrige Mann dreht sein Radio leiser.) Hungriger Typ: Hallo? Hallo!? (Die äußeren Lichter werden ausgemacht.) Hey! Ich sitze hier noch! Weibliche Stimme: Es tut mir Leid! Wir haben geschlossen! Hungriger Typ: Uh-uh. Ich war hier, bevor Sie das Licht ausgemacht haben. Der Trick ist schon so alt wie mein Großvater. Ich möchte eine super Pastete, mit doppelt Käse,... Weibliche Stimme: Das Licht war ein Fehler. Wir haben geschlossen. Tut mir Leid. Hungriger Typ: Das Licht war an! Wie schlecht wollen Sie Ihren Job machen? Weil ich jetzt nämlich das Hauptbüro anrufen werde. Super Pastete. Doppelt. Mit Käse. Extragroße Pommes. Extragroße Diät-Cola. (Keine Antwort. Der hungrige Typ hupt ungeduldig.) Weibliche Stimme: Fahren Sie bitte durch. (Der hungrige Typ schaltet den Gang rein und fährt vor zu dem Ausgabefenster. Niemand ist in dem Restaurant zu sehen. Er sitzt ungefähr zehn Sekunden da und trommelt mit seinen Fingern zu der Heavy Metall Musik im Radio.) Hungriger Typ: Was, zum Teufel, ist hier los? (schreit in Richtung des geschlossenen Fensters) Kundenservice! Hören Sie auf, es zu verschlimmern, und bringen Sie mir mein Essen! (Der hungrige Typ hört Kaugeräusche aus dem Restaurant. Er ist ein bisschen besorgt.) Hungriger Typ: Hallo da drin!?!? Leute? (Heftige Atemgeräusche. Der hungrige Typ steht von seinem Sitz auf, lehnt sich in das Fenster und schaut sich um. Plötzlich wird er hineingezogen. Wir hören seine Schreie und weitere Schlürfgeräusche. Einer seiner Sandalen, die von seinem Fuß gerissen wurde, landet auf der Straße, als der Wagen auf die Straße rollt, gegen den Bordstein stößt und auf der anderen Seite stoppt.) --- Vorspann --- Drei Tage später (Tag. Vor dem "Lucky Boy", ein kleines importiertes Auto fährt vor. Rob Roberts, junger normal aussehender Mann, steigt aus. Er trägt eine Uniform. Er setzt einen Papierhut auf und spricht zu sich selbst.) Rob: Du... bist dein eigener Herr und du kontrollierst, was du tust. (Er betritt die volle Restaurantküche.) Rob: Hey, yo, Derwood. (Derwood Spinks, späte Zwanziger, öffnet eine Kiste.) Derwood: Hi Rob. Rob: Hi Mr. Rice. (Mr. Rice, der Manager des Geschäftes, ist ein freundlich guckender Mann.) Mr. Rice: Wie geht's, Rob? Rob: Mach's gut, Lucy. (Lucy, eine andere Angestellte, geht gerade raus.) Lucy: Du auch, Rob. (Rob nimmt seinen Platz hinter der Kasse ein. Man hört Sirenen. Mulder und Scully kommen herein.) Rob: Willkommen beim "Lucky Boy". Kann ich Ihre Bestellung aufnehmen? Mulder: Ja, zum mitnehmen. (Mulder und Scully zeigen ihre Ausweise. Sehr cool. Ich liebe diese Show.) Scully: FBI. Special Agents Scully und Mulder. Wir möchten ein Wort mit Ihrem Manager reden, bitte. Mr. Rice: Das bin ich. Wie kann ich Ihnen helfen? Scully: Sir, würden Sie uns einen Gefallen tun und Ihre Angestellten versammeln, bitte? Lucy: Was ist los? Mulder: Wir untersuchen einen Mord. Ein Auto wurde im Wasserreservoir zehn Meilen von hier entdeckt. Ein Körper wurde in dem Kofferraum des Autos gefunden. Mr. Rice: Was hat das mit uns zu tun? Scully: Tja, das hier wurde auch in dem Auto gefunden. (hält einen Blutverschmierten Button hoch.) Es ist ein Anstecker, der nur Angestellten gegeben wird. Ist das korrekt? Mr. Rice: Ja, free fer am Freitag. Das ist unser Slogan, wenn Sie eine Superpastete kaufen, bekommen Sie eine umsonst dazu. Aber sehen Sie, es gibt allein vier "Lucky Boys" in Costa Mesa und zirka dreißig in Orange County. Scully: Zweiunddreißig. Mulder: Ja, langer Tag. Also lassen Sie uns schnell machen. Hat jeder hier seinen Button? Rob: Wir tragen sie nur Freitags. Für free fer-Freitage. Mulder: Ja, aber hat jeder seinen Button? (Alle Angestellten halten ihre Buttons hoch. Außer Rob Roberts. Mulder nickt ihm zu, Rob holt es aus seiner Uniformtasche. Mulder sieht jemanden ohne Button hinten in der Ecke.) Mulder: Hey, Sie, Sie... dahinten, wie ist Ihr Name? Derwood Spinks: Derwood Spinks. Mulder: Derwood. Haben Sie Ihren Button, Derwood? Derwood: Uh, nein, ich muss ihn zu Hause liegen gelassen haben, weil wir es ja nur freitags tragen. (Die anderen Angestellten schauen ihn misstrauisch an.) Derwood: Ich bin mir todsicher, dass ich es auf keinem toten Typen gelassen hab'. Scully: Ich glaube nicht, dass wir gesagt haben, dass das Opfer männlich ist. Mulder: Wir bitten Sie alle, jetzt nach draußen zu gehen, während wir uns das Lokal ansehen. Rob: Wer war das Opfer? Mulder: Sein Name war Donald Edward Pankow. Klingelt es bei Ihnen? Rob: Nein. (Mulder starrt ihn an.) (Die Angestellten haben sich draußen versammelt und Mulder und Scully alleine im Restaurant gelassen. Sie schauen alle Derwood Spinks an.) Derwood: Ich werde Zigaretten holen gehen. (Er nimmt seinen Papierhut ab und geht.) Mr. Rice: Ich denke, ich rufe das Firmenhauptquartier an und frage, was zu tun ist. (Rice geht, und die anderen Angestellten beginnen sich zu unterhalten. Rob Roberts schleicht rüber zu einem Fenster des Restaurants und späht hinein zu Mulder uns Scully.) Mulder: Hey, Scully, was halten Sie davon? Sie wissen sicher, dass man sagt, dass man niemals die Küche seines Lieblingsrestaurants sehen soll? Scully: Irgendwie denke ich, dass das "Lucky Boy" nicht dazu gehört. Mulder: Ich denke, dass dieses im Gegensatz zu den anderen noch sauber ist. Denken Sie nicht? (Rob geht zum Fenster, lehnt sich rein und stellt den Lautsprecher an, um Mulders und Scullys Unterhaltung mit anzuhören.) Scully: Ich glaube wohl. - Also, was sagen Sie, Mulder? Dieser Ort wurde von oben bis unten geschrubbt, um Beweise zu vertuschen? Mulder: Vielleicht. Vielleicht denke ich, dass das der Tatort ist. Scully: Sie sagen, Mr. Pankow wurde das Gehirn sauber entfernt, genau hier in dieser Küche? Mulder: Es musste irgendwo geschehen. Scully: Aber neben der Shake-Maschine, Mulder? Ich denke, wir sollten die Spinde der Angestellten überprüfen und nicht über die Idee unterhalten, dass hier ad hoc Chirurgie vollzogen wurde. Mulder: Ich würde es nicht direkt Chirurgie nennen. Was, wenn das Gehirn dieses Mannes gegessen wurde? (Scully schaut ihn mit ihrem "Blick" an.) Mulder: D-das ist soziologisch nicht unbekannt. Es gibt bestimmte Stämme in Neuguinea, die menschliche Gehirne als Delikatesse ansehen. Scully: Ja, Mulder, aber wir sind in Orange County. Mulder: Ja, na und? (Noch ein Blick.) Mulder: Es ist nur, dass die Art, wie der Körper losgeworden worden ist, nicht auf einen fetischistischen Mord hinweist. Das Gehirn wurde nicht intakt entfernt. Was, wenn diesem Mann das Gehirn direkt aus seinem Schädel herausgezogen wurde? Scully (typischer skeptisch-herausfordernder Tonfall): Durch ein knapp vier Zentimeter großes Loch, das aussieht, als wäre es mit einer Lochsäge herausgeschnitten worden? Mulder: Na ja, vielleicht wurde es herausgeschnitten. Vielleicht herausgeschlagen. Was für Sie wie Werkzeugkennzeichen aussieht, sieht für mich eher organisch aus. Wie, als wäre es von einer... Zunge gemacht worden oder von einem Rüssel. Scully: Der Rüssel von was? Mulder: Ich weiß nicht. (Mulder schaut unter den Ladentisch und sieht einen Blutfleck.) Mulder: Oh, hallo! Schauen Sie sich das an. Sieht das wie Blut für Sie aus? (Scully kniet sich neben ihn.) Scully: Ja, das sieht so aus. (Mulder sieht eine andere schleimige Substanz unter dem Tisch.) Mulder: Was ist das? Das daneben? Ist das, äh... - Oh, mein... Iiih! Ist das Gehirn? Ist das Gehirnsubstanz? Scully: Nein. Ich würde sagen, das ist gehacktes Rindfleisch. Mulder: Gehacktes Rindfleisch? Scully. Ja. (Rob Roberts kommt nach Hause zu seinem Apartment. Es ist sehr nett, sauber und gut gepflegt. Er zieht seine Uniform aus, hängt sie über einen Stuhl und geht ins Bad. Er nimmt ein blutiges Hemd aus der Badewanne, das dort eingeweicht wurde. Es ist offensichtlich ruiniert. Er lässt das Wasser ablaufen und stopft das Hemd in eine Plastiktüte. Man hört ein Klopfen an der Tür. Er legt die Tüte auf den Boden neben den weißen Teppich im Wohnzimmer. Rob schaut durch den Spion und wir sehen Mulder.) Mulder: (Stimme) Rob Roberts? Ich bin's, Agent Mulder. (Er öffnet die Tür.) Mulder: Hallo, noch mal. Entschuldigung, dass ich Sie zu Hause störe. Rob: Nein. Sie stören nicht. Mulder (geht rein): Kann ich `reinkommen? Rob: Ja, sicher. [KIT-X-NOTIZ: Typisch Mulder! Fragen, während er etwas tut! - Er ist eh schon drin! ;)] Mulder: Toll, toll. Rob: Äh, was... was kann ich für Sie tun? Mulder: Sie leben hier allein? Rob: Ja, nur ich. Mulder: Aha. Mama oder Freundin? Rob: Was? Mulder: Kommen Sie schon, wer putzt hinter Ihnen her? [Anm.v.Starb.: *g* Er kommt gar nicht auf die Idee, dass es auch "saubere" Männer gibt. Woher das wohl kommt... KIT-X-NOTIZ: Dann sieh dir mal SEINEN Haushalt an! *lol*] Rob: Niemand. Nur ich. Ich lebe hier allein. Mulder: Oh, bravo. [Anm.v.Starb.: Ob er das wohl glaubt *g*?] Wissen Sie, man sagt, männliche Singles wären nur Bären, die Möbel besitzen. (lächelt) Aber... ich meine, meine Wohnung... Oh, aber hier... können Sie das Pinienöl riechen. Rob: Danke. Kann ich, kann ich Ihnen irgendwas anbieten? Mulder: Ja, einen Cheeseburger und eine große Portion Pommes. (lächelt) He, das war ein schlechter Scherz. Tut mir Leid. (holt sein Notizbuch heraus.) Ähm... Mr. Rice, Ihr Manager?! Er sagte mir, dass, äh... Sie am Freitag lange geblieben sind? Ist das richtig? Rob: Oh, ja, richtig. Freitag. Die Tiefkühltruhe ist ausgefallen. Ich blieb, um das Fleisch wegzuschmeißen, das schlecht wurde. Mulder: Ja, haben Sie freiwillig geschlossen? Rob: Ja. Mulder: Ja, okay. Freiwillig. (Rob sieht ein Rinnsal blutigen Wassers, das aus der Tüte herausfließt, auf den weißen Teppich zu.) Mulder: (schreibt was auf) Freiwillig... ähm... die, ähm... die 35 Pfund gehacktes Fleisch, die Mr. Rice Ihnen aufgetragen hat, wegzuschmeißen. Was haben Sie damit gemacht? Rob: Ich habe es weggeschmissen. Mulder: Wohin? Rob: In den Müllcontainer hinter dem Restaurant. Mulder: Hmm. Das ist verrückt. Weil es das ist, was ich von Ihnen erwartet habe, also habe ich den Container überprüft, und er war leer, was verrückt ist, weil er nur Donnerstags geleert wird, und Sie haben das Fleisch am Freitag weggeschmissen, also müsste es noch da sein, richtig? Rob: Mm-hmm. Mulder: Ich kann aber irgendwie nicht sehen, wie das zusammenhängt. Lassen Sie mich sehen, ob da noch was war, was ich Sie fragen wollte. [KIT-X-NOTIZ: Was ist er denn so schusselig, heute?! Wo hat er seine Augen!?! Entweder macht ihm der Fall keinen Spaß, oder er ist nicht gut aus dem Bett gekommen! *grins*] (Mulder überprüft seine Notizen, als Rob auf das Blut sieht, welches aus der Tüte fließt.) Mulder: Blut. (Rob dreht sich ruckartig zu Mulder um.) Sie... Sie bluten. (Er zeigt auf Robs blutende Lippe.) Rob: Ich hab' mir auf die Zunge gebissen. Mulder: Mmm. Ich denke, das reicht erst mal. (Sie gehen zur Tür, Rob hält sie für Mulder auf.) Rob: Oh, hey, ich, ähm... ich hoffe Sie fangen diesen Kerl. Mulder: Ja. Ich habe schon einen sehr guten Verdacht, wer es sein könnte. Danke. (Rob schließt die Tür hinter Mulder. - Draußen, der Müllwagen hebt eine Tonne und leert sie. Rob rennt raus, die Stufen hinunter und wirft die Tüte in den Müllwagen. Er sieht Blut auf seinen Fingern und lutscht es gierig ab, sieht dann ein braunes Auto, das am Bordstein steht. Ein Mann, der genauso wie David Duchovny aussieht, Steve Kiziak, Duchovnys Double, sitzt hinterm Steuer. Er rollt die Fensterscheibe runter.) Steve Kiziak: Was wollen Sie? Rob: Ähm... Nichts. Steve Kiziak: Dann machen Sie sich vom Acker. (Zurück in seinem Apartment beobachtet Rob den braunen Wagen, hört dann das Telefon klingeln. Er lässt den Anrufbeantworter die Nachricht aufnehmen.) Weibliche Stimme: Uh, hi. Das ist eine Nachricht für Rob Roberts. Mein Name ist Dr. Mindy Rinehart, und ich bin eine amtliche Psychologin. Ich arbeite mit der "Lucky Boy"-Gemeinschaft. Ich rede mit allen Angestellten aus dem Restaurant über das unangenehme Ereignis, das sich vor Kurzem ereignet hat. - Rob, ich würde es gut finden, wenn Sie morgen früh um 11:00 Uhr zu mir ins Büro kommen würden. Da es eine Anforderung der Versicherungsgesellschaft für die Angestellten ist, ist es eine Pflicht, zu kommen. Ich bin im "Irvine Medizinpark", Suite 308. Ich wünsche Ihnen noch einen schönen Abend. (Als die Nachricht aufgezeichnet ist, merkt Rob noch einen Biss auf seiner Lippe, rollt mit den Augen und geht in sein Badezimmer, wo er das Blut mit einem Stück Toilettenpapier wegwischt. Dann holt er seine falschen Zähne aus dem Mund. Drei kleine und SEHR scharfe Zähne fallen in das Waschbecken. Rob beugt sich nach vorne, als wir seinen Magen knurren hören. Er guckt sich selbst im Spiegel an. - Als nächstes sehen wir eine Videokassette, die "Bekomme Motivation" heißt, die in einen VCR geschoben wird. Es wird auf "Play" gedrückt. Ein motivierender Kommentator fängt an zu sprechen, als Rob seinen Magen reibt, zu einem Tisch geht und sich eine Packung Kaugummi mit Minzgeschmack nimmt. Er isst ein paar und leert dann die ganze Packung in seinen Mund.) Motivierender Sprecher: Selbstdisziplin. Huh. Das ist der Name von diesem Spiel. Das ist der eine Punkt, der uns vom Tier unterscheidet, vorausgesetzt Sie haben es. Aber woher bekommen Sie es? Sie können nicht einfach runter gehen zum lokalen Shop an der Ecke, um Selbstdisziplin zu kaufen. Sie können es nicht übers Internet bekommen. Also... woher kommt es? Wahre Geschichte. Ich habe mal 356 Pfund gewogen... [Anmerk. v. Starb.: Das sind ca. 132 kg.] (Die Zuschauer pfeifen. Rob geht rüber zum Fenster, späht durch die Gardine und sieht Steve Kiziak, der in seinem Auto sitzt und eine Zigarette raucht. Rob geht dann und setzt sich hin, man sieht den Bildschirm über seine Schulter.) Motivierender Sprecher: Glauben Sie das? - Es ist wahr. Ich lebte, um zu essen, Ladies und Gentleman. Mein ganzes Leben drehte sich ums Essen, weil ich immer hungrig war! Mein Appetit hatte die Kontrolle über mich. Vier Sterne Restaurants, Denny's - es war egal. Und es stoppte nicht. Ich konnte es nicht stoppen, bis ich die Kontrolle übernommen habe über mein eigenes Leben. Ich habe nicht aufgehört, bis ich die Bremsen gezogen habe und gesagt habe: "Halt... Rob und der Sprecher: " ... Ricardo, du bist dein eigener Herr, und du kontrollierst alles was du tust." (Nacht. Draußen, Steve Kiziak sitzt immer noch im Auto und raucht. Er schnipst einen Zigarettenstummel aus dem Fenster und sieht Rob, der zu ihm kommt.) Steve: (zu sich selbst): Oh Mann! (zu Rob, mit schneidender Stimme) Was? (Rob knurrt, zischt, rollt seinen Kopf, seine Haizähne treten aus dem Mund und er stürzt sich auf das Autofenster. Es wird schwarz.) (Robs Apartment. Rob schläft auf der Couch. Ein Fuß ist auf seiner Brust, um ihn aufzuwecken.) Rob: Was?!... Derwood... wie bist du hier hereingekommen? Derwood: (er hält einige Werkzeuge, die aussehen wie Schlüsselspitzen, hoch) Es ist ein kleines... Kunstwerk, das ich aus Chino gemacht habe. [KIT-X-NOTIZ: Chino ist ein extrem reißfestes und stabiles Textil, aus dem auch sogenannte Chino-Hosen hergestellt werden.] Ich hab' Schlüsselsätze gemacht, um Attentäter ertappen zu können. Du hast nicht gewusst, dass ich mal 'n Sträfling war? (Rob schüttelt den Kopf.) Yeah, keiner bei der Arbeit wusste es. Nicht, bis diese FBI-Morduntersuchung alle angetrieben hat misstrauisch zu sein. (Derwood nimmt seinen Fuß von Robs Brust und Rob setzt sich auf.) Rob: Derwood, was kann ich für dich tun? Derwood: Du weißt, ich wurde letzte Nacht gefeuert. Dieser blöde, kleine, bepisste Job, wo sie dir sagen, du musst einen Papierhut tragen - und sie haben mich gefeuert. Und - als ob das nicht genug wäre - die rothaarige FBI Agentin ist überzeugt, dass ich der Hauptverdächtige in diesem Fall bin. Aber das ist nichts zu dem, was dir blüht. (Er hält ein Fläschchen mit verordneten Drogen/Medikamenten hoch und schüttelt sie.) Derwood: Diätpillen. Deine, richtig? Ich habe sie gefunden, als ich Samstagmorgen geöffnet habe. Ich habe sie nicht zurückgegeben, weil ich dachte, "Hey, freies Speed", richtig? Aber dann ist da diese ganze Aufregung wegen einem Mann, und ich hab' das bemerkt. (Da ist ein Fleck von etwas, das aussieht, wie getrocknetes Blut und ein teilweise zu sehender Fingerabdruck, auf dem Verschluss der Flasche.) Derwood: Das ist kein Ketchup, Mann. Rob: (nervös) Was... Was willst du, Derwood? Derwood: Ich weiß nicht. Was hast du? (Er fängt an, gleichgültig durch das Apartment zu gehen.) TV, VCR... Ah, das ist alles markenloser Scheißkram, aber du weißt, ich werde es nehmen und alles Geld, was du auf der Bank hast, und du bekommst dies und ich halte meinen Mund, und du kannst vielleicht die Stadt verlassen, bevor die langen Arme des Gesetzes an dich heran gelangen und dich an deinen Eiern packen. (Jemand klopft an die Tür.) Derwood: Vielleicht auch nicht. (flüstert Rob was zu bevor er die Tür öffnet.) Wimmle sie ab, Genosse! (Derwood öffnet die Tür für die Vermieterin, Sylvia Jassy. Sie ist eine ältere, leicht übergewichtige Frau.) Sylvia: Hi Rob?! Ich hasse es, Sie zu stören, aber, äh... letzte Nacht stand längere Zeit vor dem Gebäude ein Auto, in dem ein Mann saß. Haben Sie ihn gesehen? Es war ein gepflegter Mann, deshalb hab' ich nicht die Polizei gerufen, aber er war noch da, als ich ins Bett gegangen bin. Rob: Na so was, Sylvia, ich weiß nicht, was ich dazu sagen soll. Sylvia: Er ist jetzt weg, aber Sie wissen, halten Sie die Augen offen, im Falle, dass er wiederkommt. Rob: OK. Klar. Sylvia: Danke. (Sie geht und Derwood schließt die Tür.) Derwood: So, ich werde dich heute abend anrufen und dir sagen, wo du meinen neuen VCR hinbringen sollst. Oh, und versuch', nicht die Stadt zu verlassen. (Er schüttelt die Flasche mit den Tabletten und lächelt.) Du wirst nicht allzu weit kommen. (Derwood geht. Kurz danach geht Rob zu seinem Auto. Mulder parkt hinter ihm.) Mulder: (lässig, Columbo-Stil) Hey, genau der Mann den ich sehen wollte. Wie geht's Ihnen heute Morgen, Rob? Rob: Gut. Mulder: Ich bin froh, dass ich Sie erwische. Oh, hey, ich bin gerade zu Ihrem Apartment gefahren und ich habe Derwood Spinks nur einen Block von hier entfernt gesehen. Er kam nicht zufällig von Ihnen, oder? Rob: Nein, nein. Ich habe ihn nicht gesehen. Mulder: Gut. Ich würde mich von ihm fernhalten. Er ist unser Hauptverdächtige in dem Pankow Mord. Rob: Sie glauben, er war es? Mulder: Ich? Nein. Nein, ich hätte sagen sollen, es ist die Meinung der Polizei von Costa Mesa. (Er zwinkert.) Und meiner Partnerin. Rob: Also, er ist - er ist nicht ihr Typ? Mulder: Nein, ich denke, wir suchen jemanden, der einen Zwang, hat zu morden... der nicht mal sich selbst helfen kann. Oh, schnelle Frage: das, ähm, das Fleisch, das Sie in die Mülltonne geworfen haben... Rob: Was ist damit? Mulder: Die Mülltonne hat ein Vorhängeschloss. Rob: Ja. Mulder: Wer hat einen Schlüssel dafür? Rob: Wir und die Müllgesellschaft. (Mulder nickt und startet seinen Wagen.) Rob: Hey, hey, warten Sie! Was... was meinen Sie? Mulder: (rätselhaft) Ich verbinde nur zwei getrennte Enden. Irvine Medizinpark (Dr. Mindy Rineharts Büro. Rob tritt zögernd ein. Sie ist eine junge, freundliche, blonde Frau.) Dr. Rinehart: Gut, Sie haben meine Nachricht erhalten, Rob, ich schätze es, dass Sie gekommen sind. Das hier ist wirklich zwanglos. Kommen Sie. (Sie zeigt auf einen Stuhl und Rob setzt sich.) Ich möchte mit Ihnen einige Dinge durchgehen, aber wir sind hier bei keiner Zeremonie, also wenn da etwas ist, worüber Sie sprechen möchten, sagen Sie es und platzen Sie damit heraus okay? Okay. - Das war nicht gerade eine typische Woche für Sie? Rob: Nein. Dr. Rinehart: Die Polizei war beim Restaurant und das FBI. Ich kann mir vorstellen, dass das eine sehr stressige Woche für Sie war. Rob: Ja, sehr. Dr. Rinehart: Wir wollen als Erstes über potentielle Probleme sprechen, die dieser Stress in Ihnen ausgelöst haben könnte. Also lassen Sie uns einige Standardfragen durchgehen. (Robs Magen knurrt.) Dr. Rinehart: Rob, haben Sie jemals unter Schlaflosigkeit gelitten? (Rob schüttelt den Kopf.) Schlechte Träume oder Alpträume? (Der Magen knurrt weiter, als Rob wieder seinen Kopf schüttelt.) Dr. Rinehart: Haben Sie sich jemals emotional betäubt gefühlt? Haben Sie jemals Dinge gesehen, die gar nicht da waren? Hören Sie Stimmen? (Rob starrt auf ihre Stirn, wie in einer Trance, sein Herzschlag ist das Einzige was wir hören.) Dr. Rinehart: Sagen Sie mir Rob, fühlen Sie sich... Rob: Dieser... dieser Mord... dieser Mord, der passiert ist. Dr. Rinehart: Ja? Rob: Welche Art von Monster würde so etwas tun? Dr. Rinehart: Ich glaube nicht an Monster. Aber ich glaube an Menschen, und manchmal tun sie schreckliche Sachen, ohne ein schlechtes Gewissen, ohne irgendeine Art von Krankheit, ohne Angst und Reue, aber ich glaube wirklich, dass tief unten jeder von uns, selbst der schlechteste Mensch, gut sein will. - Rob, ist da irgend etwas, das Sie belastet, über das Sie reden möchten? (Er sieht aus, als ob er antworten möchte. Ihr Telefon klingelt. Irritiert nimmt sie es auf, um ranzugehen.) Dr. Rinehart: Es tut mir Leid. Ich dachte, ich hätte den Anrufbeantworter an. (in den Hörer) Mindy Rinehart. - Ja, Agent Mulder, was kann ich für Sie tun? - Nein, es tut mir Leid, aber das würde das Vertrauen der Patienten brechen. Rob: Ich, äh... (Rob steht auf und verlässt den Raum.) Dr. Rinehart: (in den Hörer) Entschuldigen Sie mich, Agent. (zu Rob) Rob? Rob: Ja. Ich muss jetzt zur Arbeit gehen. Dr. Rinehart: Würden Sie mich bitte später anrufen, damit wir das Gespräch beenden können? (Rob verlässt den Raum.) ("Lucky Boy"-Restaurant. Rob arbeitet am Grill. Er hat verschiedene Hamburgerpasteten auf dem Grill. An einem Punkt guckt er sie an - und sie sehen alle aus wie kleine menschliche Gehirne. Er schließt die Augen, um das Bild zu vertreiben. Derwood Spinks betritt das Restaurant.) Mr. Rice: Sie sollten nicht hier sein, Derwood. Wir hätten Ihnen den letzten Gehaltsscheck zugeschickt. Derwood: Geben Sie mir nur mein Geld, Rice. (Mr. Rice geht, um den Scheck zu holen. Derwood geht rüber zu Rob.) Derwood: Was gibt's Killer? Du hast besser auch etwas Geld für mich, huh? (Mr. Rice gibt Derwood den Scheck.) Mr. Rice: Hier, jetzt gehen Sie bitte. Derwood: Mit Freude, Kumpel. (Er öffnet ihn und schaut auf die Summe.) Junge, ich sollte anfangen, mir eine fröhliche Zeit zu machen. (Er geht.) Uh, weil das ja der Abschied ist, als keiner geguckt hat, hab' ich meine Eier in der Krautsalatsoße gedippt. (Der Beamte und der Kunde an der Kasse ächzen, als er einen Biss von dem Krautsalat nimmt.) Derwood: Bon Appetit. Derwood Spinks' Wohnsitz (Rob guckt sich im Haus um. Er findet ein Fläschchen mit Tabletten, aber es ist auf Derwood Spinks geschrieben. Frustriert schmeißt er es auf den Boden. Dann hört er draußen das Geräusch von einem Motorrad. Rob versteckt sich. Derwood betritt das Haus und guckt sich in dem Durcheinander um. Er hebt langsam seinen Baseballschläger hoch.) Derwood: Wenn hier noch jemand drin ist, Sie leben gefährlich! (Derwood tritt auf die Flasche mit Tabletten.) Derwood: Rob... (er holt Robs Tabletten aus seiner Tasche und schüttelt die Flasche.) Du suchst nach dem? Der Deal ist geplatzt, Kumpel. Weißt du noch, der Kerl den du getötet hast? Pankow? Ich habe gehört, er hatte kein Gehirn mehr in seinem Kopf. Du bist ein übles, kleines Monstrum. Du hast eine Menge Probleme am Hals. Wenn ich das FBI wäre, würde ich dir alles Schlechte wünschen. Feind Nummer 1 [Anmerk. v. Starb.: Staatsfeind Nr. 1 *g*] und all das. Viel "Finderlohn". Deshalb werde ich dich übergeben... glücklicher Junge. [Anmerk. v. Starb.: Im Original "Lucky Boy", wie das Restaurant.] (Rob versteckt sich auf der Toilette. Als Derwood spricht, nimmt Rob seine Ohren ab und holt seine Zähne raus und die Kontaktlinsen. Derwood öffnet die Toilettentür, sieht Rob, wie er wirklich aussieht, und Rob greift ihn an, mit einer blitzschnellen Zunge an den Schädel, begießt sein weißes Gesicht mit Blut.) (Dr. Mindy Rineharts Büro. Rob Roberts klopft. Sie lächelt, als sie ihn sieht.) Dr. Mindy Rinehart: Rob. Rob: Hi. Sie sagten, wir sollten zu Ende reden. Dr. Rinehart: Kommen Sie rein. (Er geht rein und sie setzen sich hin.) Rob: Ich glaube, ich brauche Hilfe. Dr. Rinehart: Sagen Sie mir, wieso Sie das glauben. Rob: Ich habe einen Esszwang. Ich werde hungrig, und ich versuche es so lange wie möglich zu unterdrücken, aber dann, am Ende, werde ich... werde ich so hungrig, dass ich mich nicht mehr zurückhalten kann und... Dr. Rinehart: Erst essen Sie viel, und dann lassen Sie alles wieder raus. Sie essen zuviel und bringen sich selbst dazu, sich zu übergeben. Rob: Nein. Ich essen nur. Dr. Rinehart: Und das lässt Sie sich schlecht fühlen? Rob: Ich denke es veranlasst mich dazu, zu denken, dass ich eine schlechte Person bin. Dr. Rinehart: Rob, es gibt viele verschiedene Arten von Essstörungen. Männer und Frauen jeder sozialen Schicht leiden darunter, aber wenn es eine Sache gibt, dass ist es mangelnde Selbstachtung. (Rob rollt mit den Augen, als sie aufsteht und mit einem Handspiegel zurückkommt.) Und das ist ein Schande, denn mangelnde Selbstachtung kann wie ein Spiegel im Spiegelkabinett sein. Er reflektiert ein verfälschtes und hässliches Bild von uns. Was denken Sie, wie Cindy Crawford in einem Spiegelkabinett aussehen würde? Rob: Verrückt? Hässlich? Dr. Rinehart: Und wie würde der attraktivste Mann der Welt aussehen? Wie würde... sagen wir mal Peter Jennings [Anm.v.Starb: Wer das auch immer ist... KIT-X-NOTIZ: 'n US-Schauspieler?] in einem Spiegelkabinett aussehen? Rob: Hässlich? Dr. Rinehart: Und wie sehen Sie in diesem Spiegel aus? Denken Sie, dass das wie eine schlechte Person aussieht? Eine unwürdige Person? Ich werde Ihnen sagen, was ich sehe: Ich sehe ein nettes Lächeln... ich sehe seelenvolle braune Augen... ich sehe Gutes. Jetzt, Rob, möchte ich, dass Sie in diesen Spiegel schauen, so lange, bis Sie die gleichen Sachen sehen, die ich sehe. (Als sie weggeht, schaut Rob in den Spiegel und rückt seine Haare zurecht. Seine Hand schlägt gegen eins seiner falschen Ohren und es fällt ab. Hastig befestigt er es wieder, bevor sie es sehen kann.) Dr. Rinehart: Es gibt ein Treffen, und ich möchte, dass Sie heute abend daran teilnehmen. Es ist jeden Montag, Mittwoch und Freitag. Sie können immer mit mir sprechen, aber diese Leute sind die Besten. Die können Ihnen wirklich helfen. (Sie gibt ihm ein Stück Papier mit der Adresse: Overeaters Anonymous ["Anonyme Vielesser"] 817 Fairview Rd. Costa Mesa 7PM M - W - F. [Montag - Mittwoch - Freitag].) Rob: Ich muss gehen. Dr. Rinehart: Sie rennen immer davon. Rob: (Zeigt auf das Blatt.) Ich danke Ihnen dafür. Ich möchte, dass Sie verstehen, dass ich wirklich versuche, das Richtige zu tun. (Als Rob sein Apartment betritt, knurrt sein Magen. Er wirft sich ein paar Pillen in den Mund und schluckt sie runter, als er die Treppen rauf geht. Sylvia Jassy ist die Treppe runter mit einem Wäschekorb unterwegs.) Sylvia Jassy: Hey, Rob, Sie haben mir nie gesagt, dass Sie einen Freund beim FBI haben. Rob: Was? Sylvia: Er ist oben. Ich habe ihm alles über den fremden Mann in dem braunen Auto erzählt und er sagte, er würde es sich ansehen. (Sie geht die Treppen weiter runnter zu ihrem Apartement. Rob starrt die Stufen hoch. Mulder steht ganz oben auf der Treppe.) Mulder: Guten Abend, Rob. [KIT-X-NOTIZ: Warum fühle ich mich bloß so an "Terms of Endearmend" erinnert? Mulder beweist mal wieder seine Permanenz, die einem immer erst dann auffällt, wenn aus der Sicht eines Betroffenen erzählt wird! *lol*] (Rob dreht sich um, will nach unten verschwinden, aber Scully kommt hoch. Rob sitzt in der Falle.) Scully: Sir, können wir mit Ihnen reden? (Cut. - Mulder, Scully und Rob sind jetzt in Robs Apartment. Rob sitzt auf der Couch, Scully sitzt ihm am nächsten in einem Stuhl und Mulder hat sich auf einem Tisch an der Wand niedergelassen.) Scully: Derwood Spinks ist verschwunden. Mulder: Sein Wagen ist auch weg, zusammen mit einigen persönlichen Sachen. Scully: Mein Partner hat Spinks in Ihrer Nachbarschaft gesehen, gestern morgen. Zu der Zeit, als Sie Mr. Spinks nicht gesehen haben, wie Sie Agent Mulder gesagt haben. Ist das korrekt? Rob: (Er nickt.) Ich kenne ihn nicht so gut. Wenn er die Stadt verlassen wollte, hätte er mir nichts davon gesagt. Mulder: Wer sagt, dass er die Stadt verlassen hat? Rob: Ich weiß nicht. Ist es nicht das, was Sie denken? Mulder: Nein, nein, nein. Ich persönlich denke, dass er tot ist. Ich kann nicht für meine Partnerin sprechen, aber ich denke, dass - was auch immer es war, das Donald Pankow getötet hat - auch zu Mr. Derwood Spinks kam. Rob: Was meinen Sie mit "was auch immer es war"? Mulder: Ich verrate Ihnen ein kleines Geheimnis: (Er steht auf und hockt sich vor Rob hin.) Wir konnten es bis jetzt geheim halten, aber Donald Pankows Gehirn fehlt in seinem Schädel. Meine Partnerin hat etwas gefunden, das vorher unentdeckt geblieben ist. Es war die Spitze von etwas, das nur als ein Haizahn beschrieben werden kann, tief eingebettet in dem Knochen. Ich denke, wir suchen nach einer Art genetischem Freak [Anm. v. spooky17: Warum erinnert mich diese Aussage so sehr an einen ganz ähnlichen Dialog aus "Tooms" ???] ein fleischfressender Räuber, der noch nicht identifiziert ist. Ein Monster, wenn Sie es so wollen. Rob: So etwas gibt es nicht. Mulder: Glauben Sie es nicht? Dieses Ding ist definitiv dazu fähig. Es hat einen biologischen Befehl, zu essen. Ich denke, es würde sogar das gemahlene Nackenfleisch essen, dass Sie weggeschmissen haben. Rob: Ja? Wieso? Mulder: Weil es nicht ungestraft morden kann, und das weiß es. Es weiß, dass, je mehr es sich von Menschen ernährt, desto näher ist die Gefahr, gefangen zu werden, aber der Hunger ist immer da. Und es stillt ihn, wann immer es kann. (Rob lacht nervös.) Rob: Es tut mir leid, aber das kommt wir vor, wie guter Bulle, gestörter Bulle. (Mulder lächelt.) Rob: Wieso erzählen Sie mir das. Mulder: Ich denke, Sie wissen warum. (KIT-X-NOTIZ: Schon wieder muss ich an "Terms of Endearment" denken! "Ich weiß, wer Sie sind", das wäre wohl die beste Dechiffrierung.) Scully: Danke, Mr. Roberts. Wir werden uns mit Ihnen in Verbindung setzen, wenn wir weitere Fragen haben. Mulder: Passen Sie auf, wegen dem Monster. (Als Sie gehen, guckt Rob auf die Infos des "anonymen Treffens für Übergewichtige", die Dr. Mindy Rinehart ihm gegeben hat.) (Rob betritt das Treffen der "Anonymen Übergewichtigen", das aus 30 Leuten besteht [Anm. v. CarriK: Welches wohl die übergewichtigsten Person beinhaltet, die sie ganz LA finden konnten.] Eine Frau spricht an einem Podium vor den anderen.) Frau: Teufelsessen mit weißer Zuckerglasur. Es ist, als wenn ich vom Bösen befreit werde. (Manche lachen. Sie sieht Rob.) Frau: Kommen Sie rein. Kommen Sie. (Rob nickt und nimmt Platz.) Also habe ich drei Dutzend von diesen Teilen für die Wohltätigkeitsveranstaltung in der Schule meiner Tochter gebacken und um 3.00 Uhr morgens, in der Nacht davor, lagen sie da, alle - alle drei Dutzend von ihnen, aufgereiht und zu mir rufend. Also, Sie wissen, in der Vergangenheit wäre die Chance groß gewesen, dass ich jeden einzelnen von ihnen gegessen hätte. Aber in dieser Nacht... (Robs Bauch fängt an, zu knurren und als er sich vorbeugt, um ihn ruhig zu stellen, fässt ihn eine Hand aufs Knie. Er sieht auf und erkennt seine Vermieterin Sylvia, die neben ihm sitzt.) Sylvia: (leise) Die Welt ist doch klein, was? Frau: ...ich lag im Bett und dachte über diese Treffen nach... Sylvia: Ist das Ihr erstes Mal, bei so einem Treffen? Rob: Ja. Frau: ...ich holte mir einen Naturjoguhrt, 168 Gramm puren Joghurt, und habe ihn gegessen. (Applaus) [Anmerk. v. Starb.: Wenn ich so ein Teil esse, applaudiert keiner ;) KIT-X-NOTIZ: *lol*, let us shake hands on this! That's Xactly what I thought while reading this!!!] Frau: Danke! Frau: Möchte irgend jemand anderes etwas mit uns teilen? Sylvia: Möchten Sie sich vorstellen? Alle hier sind wirklich nett. Frau: Keiner??? Sylvia: Haben Sie keine Angst; mir hat es geholfen. (Rob geht hoch zum Podium. Applaus.) Rob: Äh.... hi! Ich heiße Robert Roberts. Aber alle nennen mich Rob. Alle: Hi, Rob. (Nach und nach gewinnt Robs Rede an Leidenschaft und Intensität.) Rob: Ich habe eine Essstörung. Ich bin definitiv Fleischesser, kein Vegetarier [Anmerk. v. Starb.: Hey, das genaue Gegenteil von mir... KIT-X-NOTIZ: Echt? Na ja, bei mir ist es überwiegend das andere, aber definitiv?!?!] Ich hatte dieses heftige Verlangen mein ganzes Leben, und erst... erst kürzlich, letzten Monat oder so, wurden sie zu mächtig, um zu widerstehen. Frau: Erzählen Sie uns darüber. Rob: Ich denke, es ist der Geschmack, der mich am meisten anspricht - salzig und saftig. (Eine Frau unter den Zuhörern nickt und lächelt, ein Mann hinter ihr nickt auch, leckt seine Lippen und reibt seinen Bauch.) Etwas butterartig. Das Gewebe im Inneren Ihres Mundes... Sie wissen schon, Ihre Zähne versinken darin, in der saftigen Wolke und es schmeckt so gut, dass Sie nicht... dass Sie es noch nicht mal herunterschlucken wollen. Sie wollen es nur die ganze Zeit an Ihre Geschmacksknospen führen, bis Ihre Augen sich in den Kopf rollen. (Er schaut auf den Hinterkopf eines kahlköpfigen Mannes, als er sich wegdreht, um mit Sylvia zu reden. Das Gehirn des Mannes scheint in seinem Kopf zu pulsieren. Rob schließt seine Augen und schluckt. Jeder starrt ihn an.) Rob: Jedenfalls ist es ein richtiges Problem. (Später, Rob und Sylvia steigen die Treppen in ihrem Gebäude hoch. Sie lachen beide.) Rob: Warten Sie eine Minute. Ihr Ex-Mann hat was gemacht? Sylvia: Er sagte, ich wäre zu fett, um in seinem Sportwagen mitzufahren, dass ich die Schnelligkeit verringern würde. Deshalb hab' ich mich auf die Motorhaube gesetzt und gehüpft. (Sie lachen.) Sylvia: Und ich habe nicht aufgehört, bis die Polizei kam. Sie standen auf meiner Seite. (Sie lachen beide noch mehr.) Rob: Hey, danke, Sylvia. Sylvia: Gute Nacht, Rob. Rob: Gute Nacht, Sylvia. (Sylvia schließt ihre Tür und Rob geht zu seinem Apartment, doch sein Magen knurrt. Er kämpft mit sich, geht dann zögernd zurück zu Sylvias Tür, klopft und nimmt seine Zähne raus [Anmerk. v. Starb.: Das sollte einer von euch noch mal prüfen, falls ihr das Video habt, ist etwas komisch, gelle!? Aber stand so da! KIT-X-NOTE: Das ist so, wie der Anblick eines Rentners, der sein Gebiss rausnimmt. ;)] Sylvia: (im Apartment) Ich komme gleich. (Am nächsten Morgen. Der Müllwagen fährt vor und nimmt den Müll mit. Sylvias Körper fällt in den Wagen, während Rob das Ganze beobachtet. Rob, mit einem Handtuch in der Hand, hebt einen Baseballschläger auf, auf dem D.SPINKS eingeprägt ist, geht aus seinem Apartment, schließt die Tür, bricht dann in Schreien aus und demoliert alles.) Mann: (Stimme) Was zum Teufel ist hier los?! Rob: Oh, mein Gott! Rufen Sie die Polizei! Frau: (Stimme) Ist alles in Ordnung? (Cut. - Später, Mulder und Scully untersuchen den Tatort. Mulder schaut sich den Baseballschläger an.) Mulder: Mr. Derwood Spinks. Lebend und wohlauf. (Rob nickt, Mulder geht rüber und setzt sich neben Rob auf die Couch.) Ich bin verwirrt, Rob. Hat er ihnen geholfen, zu renovieren? Rob: Ich habe Sie angelogen. Scully: Worüber? Rob: Derwood kam... kam von meiner Wohnung, an dem Morgen, an dem Sie ihn sahen. Er sagte, falls ich mit Ihnen spreche, würde er mich töten. Scully: Was sollten Sie uns nicht erzählen? Rob: Letzten Freitag in der Nacht hing er so herum, während ich die Tiefkühltruhe säuberte. Er sagte, ich sollte nach Hause gehen. Er sagte, er würde weitermachen. Ich wusste nicht, wieso zum Teufel er so nett zu mir war, aber... als ich zu Hause ankam, bemerkte ich, dass ich den Schlüssel zur Mülltonne mitgenommen hatte. Und als ich zurückfuhr... sah ich ihn all das Blut aufwischen. Mulder: Sie müssen sehr verängstigt gewesen sein. Rob: Das war ich. Aber wissen Sie, ich hätte.... die Wahrheit von Anfang an erzählen sollen. (Mulder zeigt Rob ein Bild von dem Typ, der in dem braunen Auto war und wie David Duchovny aussieht. Auf dem Prospekt steht: Steve Kiziak Privatdetektiv Überwachung eine Spezialität.) Mulder: Erkennen Sie diesen Mann? Rob: Nein. Mulder: Er ist ein Privatdetektiv. Sylvia Jassys Ex-Mann hat ihn angeheuert um ihr nachzuspionieren. Aber jetzt wird dieser Steve Kiziak vermisst. Scully: Das letzte Mal wurde er gesehen, als er vor Ihrem Apartment parkte. Haben Sie ihn nicht bemerkt? Rob: Nein, ich habe nichts bemerkt. Mulder: Na ja, vielleicht sollten wir noch mal Sylvia überprüfen. Rob: Ich denke nicht, dass sie zu Hause ist. Mulder: Wir werden sie ausfindig machen. (Er steht auf, um mit Scully zu gehen. Als er die Tür hinter sich schließt, sagt er...) Machen Sie sich keine Sorgen, Rob, von jetzt an wird es nicht mehr lange dauern. (Robs Apartment. Rob packt hektisch seine Sachen. Dr. Mindy Rinehart betritt sein Apartment.) Dr. Rinehart: Oh, mein Gott. Rob, was ist passiert? Rob: Das ist eine lange Geschichte. - Was wollen Sie? Dr. Rinehart: Ich, ähm, ich war in der Gegend und ich dachte, ich sage mal Hallo. Rob: Hallo. Dr. Rinehart: Rob, sind Sie OK? Haben Sie das getan? Rob: Nein. Derwood Spinks hat das getan. Sie wissen schon, er ist derjenige, der... wie ich sagte, es ist eine lange Geschichte. Dr. Rinehart: Wo gehen Sie hin? Rob: Zu einem Freund. Ich muss wirklich weg hier. Jetzt sofort. Dr. Rinehart: Sind Sie sicher, dass Sie okay sind? Sie fühlen sich nicht...? Rob: Ja, absolut. Mir... mir geht's gut, wissen Sie? Dr. Rinehart: Es ist nur, dass - als Sie gestern kamen, um mich zu sehen - ... dass ich gespürt habe, dass Sie über etwas sprechen wollten, aber nicht konnten. Rob: Das war gestern. Dr. Rinehart: Also, können wir jetzt darüber reden? [KIT-X-NOTE: Diese Psychologen sind so dermaßen nervig!!! Rat an alle: Bleibt ihnen fern!!!!!] Rob: Sehen Sie, lassen Sie mich Sie genau jetzt stoppen, okay? Sie müssen sich um mich keine Sorgen mehr machen. Ab... (schaut auf die Uhr) ... ab 10.38 Uhr bin ich nicht länger bei der "Lucky Boy Corporation" angestellt. Ich habe gekündigt. Dr. Rinehart: Rob, ich bin als Freund hier. [KIT-X-NOTE: *tesftdgshdfstdfzsd* Wah, die ist so ekelhaft nervig und anbiedernd!] Rob: Also, dann sehen Sie mich als geheilt an. Ich hatte einen Durchbruch letzte Nacht. Dr. Rinehart: Haben Sie an dem Treffen teilgenommen? Rob: Ja. Dr. Rinehart: Wie war es? Rob: Es war eine komplette und völlige Verschwendung meiner Zeit. Dr. Rinehart: Es tut mir Leid, dass Sie es so angesehen haben. Rob: Das ist ein Bund von fetten Leuten. Na und? Vielleicht haben die, was Sie einen biologischen Befehl zu essen nennen würden. Haben Sie jemals daran gedacht? Na ja, vielleicht habe ich auch einen biologischen Befehl. Also, warum ist das so etwas Schlechtes? Wie als würde die Welt untergehen. Das ist Biologie. Man kann Biologie nicht bekämpfen. Man kann es nicht. Dr. Rinehart: Hört sich an, als wären Sie es leid, sich schuldig zu fühlen. Rob: Bingo! Ich bin es endgültig leid, so zu tun, als wäre ich etwas, was ich nicht bin. Dr. Rinehart: Sie haben diesen Mann getötet, oder? (Rob, der gerade herausgehen will, hält an und verschließt die Tür.) Rob: Was haben Sie gerade gesagt? Dr. Rinehart: Das ist es, warum Sie sich schuldig fühlen, oder? Können Sie mir sagen, warum Sie es getan haben? [KIT-X-NOTE: Psychologen sind nicht nur nervig und anbiedernd, nein, Sie sind auch noch unverschämt und wagen sich auf jedes Glatteis, ohne darüber nachzudenken, was geschieht, wenn sie ständig Schlüsse ziehen. - Die hier hat ja mal Recht, aber es gibt nur allzu viele, die sich mehr als oft irren!] Rob: Mit wem haben Sie gesprochen? Dr. Rinehart: Mit niemandem. Ich habe es nach unserer letzten Sitzung gemerkt. Rob: Sie haben mit dem FBI gesprochen, oder? Dr. Rinehart: Ich habe mit niemandem gesprochen, und ich würde es nicht ohne Ihre Erlaubnis tun, aber ich in hier, damit Sie sich ändern können. Ich will, dass Sie die Hilfe kriegen, die Sie brauchen. (Man hört eine Sirene in der Ferne. Rob huscht zum Fenster und späht ängstlich durch den Vorhang.) Rob: Verdammt noch mal, Sie wissen überhaupt nicht, worüber Sie sprechen! Dr. Rinehart: Doch, das weiß ich, Rob. Rob: Nein, tun Sie nicht! Sie haben gesagt..., dass Sie nicht an Monster glauben, richtig?! Und was ist... jetzt? (Rob nimmt seine Perücke ab. Mandy geht von ihm weg.) Rob: Und was ist... jetzt? (Er nimmt auch noch die falschen Ohren und Zähne ab.) Glauben Sie an Monster? (Er zischt, zeigt seine Zähne und fässt sie an den Hals. Nach einem Moment berührt sie seine Wange mit der Hand.) Dr. Rinehart: Sie armer Mann. Was Sie durchmachen müssen. [KIT-X-NOTE: Die hat sich schon so oft mit Verrückten beschäftigt, dass sie selbst schon verrückt ist und so reagiert! *shrugg*] (Mulder und Scully brechen die Tür auf.) Scully: Oh, mein Gott. Mulder: Gehen Sie weg da, Rob. Gehen Sie weg. Scully: Gehen Sie weg von ihm. Dr. Rinehart: Verletzen Sie ich nicht. Mulder: Rob, wir haben Sylvia auf dem Weg zur Mülldeponie gefunden. Sie können sich selbst nicht stoppen, oder? Auf den Boden! Rob, auf den Boden!! Dr. Rinehart: Rob... seien Sie die gute Person, die Sie sein wollen, wie ich weiß. (Rob dreht sich um und greift Mulder an. Mulder feuert zwei Schüsse in seine Brust. Rob fällt nach hinten und keucht. Mandy schreit und rennt zu ihm, kniet sich über ihn.) Dr. Rinehart: Warum? Rob: Ich kann nicht etwas sein, das ich nicht bin. (Auf dem Bildschirm sieht man Dr. Rinehart, Mulder und Scully, die sich über ihn beugen und ihn anschauen. Dann wird der Bildschirm schwarz...) [The End] ******************************* Übersetzer: Starbuck <320065878283-0001@t-online.de> nach einem Originaltranscript von CarriKendl@aol.com. Kommentare und Überarbeitung: KIT-X spooky17 Die deutschen Folgen-Transcripts (und natuerlich viel mehr) findet ihr hier: http://akte-x.here.de dana d.'s Home: http://dana-d.simplenet.com