2x05 UNTER KONTROLLE " Wir stiegen hoch, und höher, und noch höher, und noch näher zu den Sternen. " *************** Die Charaktere, Handlungen, Zitate usw., die hier verwendet werden, gehören zu Chris Carter und 1013 Productions. Das folgende Transcript beabsichtigt nicht, ein Ersatz für die Serie "Akte X" zu sein, es ist lediglich eine Homage. Dieses Transcript ist weder von Chris Carter, 1013, noch Fox Entertainment genehmigt oder bearbeitet worden. Anmerkung von dana d.: Da dies hier ein Transcript ist, verwende ich hier die Originalübersetzung der deutschen Fassungen der Folgen, nicht mögliche Übersetzungen des O-Tons. Also, das Copyright des Wortlautes gehört ebenfalls Cinephon. -------------------------------------------------------------------------------- Teaser: PULASKI, VIRGINIA 3. JUNI 1985 STIMME #1 AUS DEM TV: Wo ist die Prinzessin und ihr Begleiter? STIMME #2 AUS DEM TV: Bewegen Sie sich, Sie Fettsack! Suchen Sie die Gefangenen! Suchen Sie die Gefangenen! STIMME #1 AUS DEM TV: Sir, ich bitte vielmals um Verzeihung. Uns ist ein schrecklicher Fehler unterlaufen. Wir werden sofort versuchen, ihn wieder gut zu machen. STIMME #2 AUS DEM TV: Wo ist der König? STIMME #3 AUS DEM TV: Im Thronsaal, Sir. STIMME #1 AUS DEM TV: Gut, ich werde ihn sofort aufsuchen. Ihr kümmert Euch inzwischen um die Pferde. STIMME #3 AUS DEM TV: Zu Befehl, Sir. STIMME #2 AUS DEM TV: Vorwärts, Leute! Folgt mir in den Thronsaal! DUANE: Ich kann nicht atmen! DUANE: Nein, nein! Nicht schon wieder! AAAHHHHH...!!! VORSPANN PSYCHATRISCHES BEHANDLUNGSZENTRUM, MARION, VIRGINIA 1994 HAKKIE: Hallo, Duane! Schön, Sie zu sehen! DUANE: Freut mich auch, Sie zu sehen, Doc. HAKKIE: Wie geht's Ihnen heute so? DUANE: Ganz gut. HAKKIE: Warum setzten wir uns nicht, Duane? Ich möchte einiges mit Ihnen besprechen. DUANE: (setzt sich) Okay. HAKKIE: Also, hier steht, dass Sie ihre Medizin nicht nehmen wollen. DUANE: (sieht demütig zu Boden) Ich mag's nicht, wie ich mich danach fühle. HAKKIE: Okay, in Ordnung. Lassen Sie uns darüber reden. Wir geben Ihnen diese Medizin aus einem bestimmten Grund, Duane. Und zwar wegen Ihres Verhaltens. DUANE: Ich weiß. Ich weiß. HAKKIE: Weil wir nicht möchten, dass Sie wieder jemanden verletzen. Hören Sie diese Stimmen noch? DUANE: (fängt an zu zittern und wippt auf seinem Stuhl hin und her) Ich bin nicht verrückt, Doc. Duane Barry ist nicht so wie diese anderen Jungs. HAKKIE: Nein, jeder Patient ist hier anders. DUANE: Sie kommen wieder. Sie kommen wieder, das spür ich. Sie werden Duane Barry zu diesem Ort bringen. HAKKIE: Niemand kommt, Duane. DUANE: Niemand kann sie aufhalten. HAKKIE: (steht auf und geht zum Medizinschrank) Ich werde Ihnen jetzt eine Spritze geben. Ich glaube, Sie brauchen nur etwas Ruhe. Danach werden Sie schlafen können. Und wenn Sie aufwachen, werden Sie feststellen, dass wir es nicht zulassen, dass Ihnen jemand etwas tut. Okay, Duane? Duane! Duane! DUANE: Verschwinden Sie! Gehen Sie weg! HAKKIE: (hebt die Hände und kommt langsam auf DUANE zu) Legen Sie die Waffe weg, Duane. DUANE: Her mit den Schlüsseln! HAKKIE: Duane! DUANE: Geben Sie mir die verdammten Schlüssel!! PATIENT: Ja, gib's ihm! HAKKIE: Nein! Nein! DUANE: So oder so, Doc. Wir gehen hier zusammen raus, ist das klar?! Also los, vorwärts. Gehen wir! WASHINGTON, D.C. 7. AUGUST 1994 KRYCEK: Agent Mulder! MULDER: Krycek! Was gibt's denn? Die wollen Sie dabei haben. MULDER: Und worum geht es? KRYCEK: Es geht um eine Geiselnahme. MULDER: Und die wollen mich? KRYCEK: Ja. MULDER: Und warum? KRYCEK: Der Kerl ist aus einem Irrenhaus abgehauen, hat sich mit vier Geiseln in einem Bürohaus verschanzt und behauptet, er wäre von Außerirdischen ferngesteuert. RICHMOND, VIGINIA 7. AUGUST 1994 POLIZIST: Hier spricht die Polizei. Treten Sie bitte hinter die Absperrung zurück. Treten Sie bitte zurück! KRYCEK: (zu einem Beamten) Krycek. Mulder. FBI. Wo finde ich den Kommander? BEAMTER: Geradeaus und dann links, Sir. MANN: Schön, dann ist ja alles klar. Lucy? Hier. KAZDIN: Agent Mulder? MULDER: Ja. KAZDIN: Lucy Kazdin, Einsatzleiterin. Danke, dass Sie gekommen sind. MULDER: (zeigt auf KRYCEK) Das ist Agent Krycek. KAZDIN: Kommen Sie, ich zeig Ihnen, was wir haben. Sein Name ist Duane Barry. Er ist mit einer 9 Millimeter Smith & Wesson bewaffnet und hat neun Kugeln im Magazin. Wir glauben, dass er von der Waffe Gebrauch machen wird und keine Angst hat zu sterben. MULDER: Und was fordert er? KAZDIN: Er fordert freies Geleit für sich und seine erste Geisel, ein Nervenarzt namens Hakkie. MULDER: Freies Geleit? Wohin? KAZDIN: Er möchte den Arzt dort mit hin nehmen, wo er von Außerirdischen entführt wurde. Er weiß bloß nicht mehr so genau wo das ist, also hat er sich in einem Reisebüro verschanzt. MULDER: Ist er sonst klar? KAZDIN: Ja, aber er ist von seinen Medikamenten runter, also manisch. Er redet ständig über Peilgeräte, die in seinem Körper stecken und noch vielen anderen Unsinn. MULDER: Und der wäre? KAZDIN: Dieser Außerirdische-Entführungsblödsinn, über den Sie ja wohl mehr wissen. MULDER: Ja, aber ich bin noch nie bei einer Geiselverhandlung dabei gewesen. KAZDIN: Ach, wir helfen Ihnen da schon. Agent Rich ist unser beratender Kommander. Wir werden Sie beide unterstützen. RICH: Was Mr. Barry jetzt braucht, ist ein Freund, jemanden, der vorgibt, ihn zu verstehen und deshalb an seine Vernunft appellieren kann. MULDER: (nickt) Wissen wir etwas über seine Entführungserlebnisse? KAZDIN: Sie glauben diesen Quatsch wirklich, Agent Mulder? MULDER: Ist das ein Problem für Sie? KAZDIN: Wir sind alle hier, um Leben zu retten. Sie werden die Verhandlungen sofort aufnehmen. Wir werden Ihre Fortschritte alle drei Stunden neu bewerten und lassen unseren taktischen Kommander aufgrund dessen über den Einsatz von Gewalt entscheiden. MULDER: Wenn dieser Mann ein Entführungsopfer ist, würde ich gern mehr über ihn wissen. Seine persönliche Geschichte, denn jede Entführung verläuft anders. KAZDIN: Dieses Material wurde uns nicht zur Verfügung gestellt. MULDER: Hat niemand seine Akten aus dem Krankenhaus angefordert? KAZDIN: Hören Sie, Agent Mulder. Dieser Kerl ist ein Irrer. Ihre Aufgabe ist es, ihn am Telefon festzuhalten, und je länger Sie das tun, desto größer ist die Chance, dass er niemanden tötet. Wenn wir erst mal eine freudsche Analyse machen, haben wir als nächstes vielleicht vier tote Geiseln. Also, erfinden Sie von mir aus irgendwas über UFOs oder kleine grüne Männchen aus dem Weltraum. Nur, beschäftigen Sie ihn. IM REISEBÜRO BOB: Sollen wir etwa die ganze Nacht hier auf dem Boden sitzen bleiben? DUANE: Ich hatte doch gesagt, ihr sollt die Klappe halten. GWEN: Wir haben doch alle Familien, um Gottes Willen! HAKKIE: Duane! Verletzen Sie niemanden. Bitte. DUANE: Ihnen werde ich schon nichts tun, Doc, weil Sie dieses Mal mit Duane Barry mitgehen werden. Dann können Sie sehen, wie das ist. Und dass es wahr ist!! MULDER: Duane. DUANE: Ja? MULDER: Hier ist Special Agent Fox Mulder. Ich möchte versuchen, Ihnen zu helfen. DUANE: Ach ja. Und wie? Wir sitzen hier nur und warten auf unsere Reisepläne. MULDER: Ich weiß, was Sie gerade durchmachen, Duane. Ich möchte nur sichergehen, dass Sie kriegen, was Sie wollen, und dass Bob, Kimberly, Gwen und Dr. Hakkie nichts zustößt. DUANE: Sie wollen wissen, was ich durchmache? Sie glauben zu wissen, was Duane Barry gerade durchmacht?? Sie wissen einen Dreck!! MULDER: Ich weiß, dass Sie Angst haben, Duane, und dass Sie wollen, dass das einen guten Ausgang nimmt. DUANE: Ja, genau, so dass die mich wieder in die Klapsmühle stecken können. Wo ich nun mal hingehöre. MULDER: Wir sind jetzt nur um Ihre Sicherheit besorgt, Duane. Und um die Ihrer Geiseln. DUANE: Hey, wie heißen Sie? Mulder? Ich kenne die Routine. Ehrlich erscheinen, zur Mäßigung raten, beschwichtigend einwirken. Habe ich noch was vergessen? MULDER: Sie können mir vertrauen, Duane. Ich kenne viele Menschen, die Ähnliches wie Sie durchgemacht haben. DUANE: Sie wollten etwas für mich tun, Agent Mulder? Dann halten Sie mal schön Ihre Hunde an der Leine. Wenn Sie versuchen, mich auszuräuchern oder sonst irgend eine Dummheit zu machen, dann sterben diese Leute hier. Die kriegen mich nicht noch mal. Verstehen Sie? Die sollen sich jemand anderen holen. MULDER: Niemand wird irgend etwas versuchen, Duane. Wer ist dieser Kerl? Er ist beim FBI, nicht wahr? KAZDIN: Er war beim FBI. MULDER: Und Sie hielten das nicht für erwähnenswert? KAZDIN: Er hat das FBI schon '82 verlassen. Er wandert seit zehn Jahren von einer Anstalt zur anderen, also spielt das wohl keine Rolle. MULDER: Es geht bloß darum, dass sich das FBI die Blamage ersparen möchte, nicht wahr? Wir passen schon auf unsere Leute auf. KADZIN: Die wollen, dass wie die Sache so glatt und elegant wie möglich hinbekommen. MULDER: Tja, dann war das aber ein Kavalierstart. RICH: Solche Verhandlungen entwickeln sich eben, Agent Mulder. MULDER: Wenn Sie nur jemanden brauchen, der Ihr Drehbuch liest, hätten Sie mich nicht herbitten müssen. RICH: Diese Methode hat sich als äußerst erfolgreich erwiesen, das Vertrauen des Geiselnehmers zu gewinnen. MULDER: Nein, nein, dieser Mann fürchtet sich. Und Sie können sein Vertrauen nur gewinnen, wenn Sie zu verstehen versuchen, wovor er sich fürchtet. Haben Sie je mit einem Entführten gesprochen, Agent Kazdin? Schon mal gehört, dass man denen bei vollem Bewusstsein das Gehirn durch die Nasenflügel abgesaugt haben sollen? Wollen Sie wissen, was die mit den Eierstöcken einer Frau machen? KAZDIN: Nicht unbedingt, danke. MULDER: Vielleicht begreifen Sie ja dann, dass Sie Ihre Methode ein bisschen ändern müssen. KRYCEK: Kann ich irgendwas tun? KAZDIN: Ja. Wie war Ihr Name noch mal? KRYCEK: Krycek. KAZDIN: Krycek. Haben Sie einen Notizblock? KRYCEK: (zückt seinen Block) Ja. KAZDIN: Ich möchte eine doppelten Cappuccino mit Vanillezucker. Agent Rich? RICH: Nein, danke. FERNSEHSPRECHERIN: Er hat sich mit seinen Geiseln dort verschanzt. Wie Sie sehen können, haben Scharfschützen auf allen umliegenden Gebäuden Stellung bezogen. SCULLY: (hebt ab) Scully. MULDER: Ich bin's. ich bin in Virginia. SCULLY: Ja, ich weiß, ich hab's gerade im Fernsehen gesehen. Was geht denn da vor? MULDER: Na, was sagen denn die Medien? SCULLY: Dass sich im Reisebüro ein ausgebrochener Psychopath mit vier Geiseln verschanzt hätte. MULDER: Sie wissen also nicht, dass er mal beim FBI war und behauptet, von Außerirdischen entführt worden zu sein. SCULLY: Ist das Ihr Ernst? MULDER: Ja, sein Name ist Duane Barry, und ich brauche Ihre Hilfe. Sie müssen rausfinden, was ihm passiert ist. Es geht mir um Abschriften von Therapiesitzungen, hypnotische Progression, alles über das Erlebnis seiner Entführung... SCULLY: Mulder? MANN: Was ist los? MULDER: Hier ist gerade der Strom ausgefallen. SWAT TEAM MITGLIED: Was ist denn jetzt auf einmal los? TAKTISCHER KOMMANDER: Taktikeinheit, was treibt ihr Jungs denn da bloß? TAKTIK KOMMANDER: Nichts, absolut nichts, Sir. JEMAND: (ruft) Alles hinlegen! MANN: Kommander, es sind Schüsse gefallen. Lokalisieren und melden. Ich wiederhole, lokalisieren und melden! KOMMANDER: Wer von uns hat gefeuert? SWAT TEAM MITGLIED: Die Schüsse sind aus dem Reisebüro gekommen, Sir. RICH: Unsere Leitung ist zusammengebrochen. STIMME: Es wurden entweder vier oder fünf Schüsse abgefeuert. MULDER: (zu RICH) Welche Nummer hat er? RICH: 555-2804. STIMME: Ich wiederhole, es wurden vier oder fünf Schüsse abgefeuert. KADZIN: Da ist eine Trafostation durchgeknallt. Wir haben im Umkreis von zwei Meilen Stromausfall. MULDER: Duane? DUANE: Ich hab's Ihnen gesagt. MULDER: Sind alle in Ordnung, Duane? DUANE: Sie haben mir nicht geglaubt, nicht wahr? MULDER: Doch, doch, ich glaube Ihnen. Ich will nur wissen, ob jemand angeschossen wurde. GWEN: Ich brauche Handtücher. Kimberly! Kimberly! GWEN: Er wird uns sonst noch verbluten. DUANE: Ich glaube, wir brauchen hier einen Arzt. TAKTISCHER KOMMANDER: Sie werden auf diesem Ohr kaum noch etwas von dem hören, was um Sie vorgeht und Ihr Gleichgewichtssinn ist beeinträchtigt, besonders wenn Sie sich schnell bewegen oder sich überhaupt körperlich anstrengen müssen. Wenn Sie gefangen genommen oder aus irgend einem Grund festgehalten werden, können wir Sie warnen, falls wir einen taktischen Angriff planen. Und vergessen Sie nicht, er hat noch vier oder fünf Kugeln übrig. Im Hemdkragen ist ein drahtloses Mikrophon versteckt. Wenn Sie im normalen Tonfall sprechen, können wir jedes Wort hören, was Sie im Umkreis von hundert Metern sagen. Versuchen Sie alles, um diese Geräte verborgen zu halten. Wenn Sie ein Telefon an dieses Ohr halten, verursacht das eine Rückkopplung und verrät, dass Sie verkabelt sind. KAZDIN: Und Sie wollen das wirklich tun? MULDER: Ja. KAZDIN: Ihre Aufgabe ist die medizinische Versorgung der Geisel, alles andere ist nur ein Bonus. Sie gehen da rein und wieder raus. Sie dürfen nicht Ihr eigenes Leben riskieren, und was immer Sie auch glauben... MULDER: Ich steige nicht mehr auf seine Wahnvorstellungen ein, ich kann nicht verhandeln, wenn er denkt, dass ich ihm glaube. KAZDIN: Genau. Das ist Agent Janus. Er ist ausgebildeter Sanitäter und wird die Geisel versorgen. Sie versuchen, mit Duane Barry zu reden. Wie ich schon sagte, wenn er redet, erschießt er niemanden und Sie auch nicht. TAKTISCHER KOMMANDER: Kommen Sie. Ich habe drei Scharfschützen da draußen. Wenn Sie es irgendwie schaffen, ihn an die Vordertür zu bekommen, dann brauchen wir nur noch einen Glückstreffer und der Bursche ist außer Gefecht. MANN: Hier geht's raus. Ich mache Ihnen die Tür auf. SCHARFSCHÜTZE: (über ein Funkgerät) Taktisches Kommando, hier ist Dachposition. Wir können sie sehen. Sie sind jetzt am Brunnen vorbei und nähern sich dem Eingang. DUANE: Schließen Sie nur die Tür auf und kommen Sie wieder her. MULDER: Duane.... DUANE: Hände hoch! Stellen Sie die Tasche langsam auf den Boden. MULDER: Wir sind unbewaffnet. Wir möchten nur dem Verletzten helfen. GWEN: Hier drüben ist er. DUANE: Drehen Sie sich zur Tür um. So ist es gut. Sie sind unbewaffnet, häh? Sie sind vom FBI, nicht wahr? Haben Sie eine Waffe in der Tasche? MULDER: Nein. DUANE: Tragen Sie ein verstecktes Mikrophon? MULDER: Nein. Wir sind nur hier um zu helfen. DUANE: Na schön. MULDER: (über den Lautsprecher) Niemand wird etwas versuchen, Duane. KAZDIN: (zu MULDER über ihr Mikro) Sehr richtig, gut. Sie wollen mit ihm arbeiten. MULDER: (über Lautsprecher) Wir möchten nur, dass nicht noch jemand verletzt wird. DUANE: Machen Sie nur Ihre Arbeit und dann gehen Sie wieder. JANUS: Wie geht's ihm? GWEN: Es geht ihm schlecht. JANUS: Hallo, ich heiße Janus und bin Sanitäter, halten Sie durch. MULDER: Die möchten mit Ihnen verhandeln, Duane. Aber Sie müssen Ihnen entgegen kommen. Warum lassen Sie die anderen nicht laufen? DUANE: Der Arzt geht mit mir. MULDER: Dann lassen Sie doch die Frauen laufen. Waren sie hier, Duane? Das Licht, waren die das etwa? DUANE: Versuchen Sie bloß nicht, mich zu verscheißern. MULDER: Ich hab doch vorhin gemerkt, als ich auf meine Uhr sah, dass wir Zeit verloren haben. Die Zeit blieb stehen. Ist das nicht immer so? Duane? DUANE: (im Flashback) AAHHHH!! Nein!! Neeiiinnnn!! Das bilden Sie sich bloß ein. MULDER: Ist das nicht das, was man Ihnen immer sagte? 'Das bilden Sie sich bloß ein.'? DUANE: Alles nur Einbildung, sagen Sie. Die werden mir nur noch mehr Drogen eintrichtern. MULDER: Ich höre Ihnen zu, Duane. DUANE: Sie hören mir zu, weil ich auf Sie ziele. MULDER: Nein. Ich glaube Ihre Geschichte. KAZDIN: (ins Mikro) Nein, so verstärken Sie seine Psychose nur. MULDER: (über Lautsprecher) Ich weiß, dass Sie Angst haben. Ich kenne den Schmerz und die Furcht, die Sie empfinden müssen. KAZDIN: (wird langsam sauer) Jetzt hören Sie doch mal zu. Sie dürfen sich nicht mit ihm identifizieren. MULDER: Ich habe mit Entführten gesprochen, Duane. Mit Menschen wie Ihnen, denen niemand glauben schenken wollte. JANUS: (tippt ihn von hinten an) Er muss schnell ins Krankenhaus gebracht werden, sonst stirbt er. MULDER: Wieso lassen Sie den Mann nicht gehen? Es gibt doch keinen Grund, warum er sterben muss. Kommen Sie, Duane, Sie haben die Macht. Lassen Sie ihn bitte gehen. DUANE: Na schön. MULDER: Gut. Sie haben sich richtig entschieden. Und jetzt bringen wir ihn ganz vorsichtig zur Tür. DUANE: Nein! Der mit der Glatze kann gehen. Aber Sie bleiben hier. Ich nehm' Sie für den Glatzkopf als Geisel. KAZDIN: (diese mal nicht ins Mikro) Verdammter Misst! SWAT TEAM MEMBER #1: Los Leute, schirmt sie ab. Gebt ihnen Deckung. SWAT TEAM MEMBER #2: Raus aus der Schusslinie! SWAT TEAM MEMBER #1: Sanitäter, und eine der Geiseln! JANUS: Keine Sorge, das kommt schon alles wieder in Ordnung, Sir. DUANE: Jetzt werden wir ja sehen, wie gut Sie als Lügner sind. MULDER: Ich hab die Wahrheit gesagt, Duane. DUANE: Woher wollen Sie überhaupt wissen, was Duane Barry durchgemacht hat? Wie kann das irgend jemand wissen? MULDER: Es ist meiner Schwester zugestoßen. DUANE: Denken Sie bloß nicht, Sie könnten hier lügen, um deren Leben zu retten. Ich will nichts weiter als Ehrlichkeit. Und ich bitte mir Respekt aus! Ich hab all das blöde Gequatsche satt! MULDER: Und wann passiert das, Duane? Wenn Sie Auto fahren? Oder nachts allein im Bett liegen? Wann tauchen die bei Ihnen auf? Sie sind wie gelähmt, nicht wahr? Sie können sich nicht bewegen, manchmal können Sie nicht mal atmen. MULDER: (über Lautsprecher) Sie spüren, wie ein elektrischer Schlag durch Ihren Körper geht und dann sind sie da! KAZDIN: Der wird ihn dazu bringen völlig auszurasten. (zu jemandem) Ich hätte gern ein Bild von dem, was da vor geht. MANN: Ich werd sehen, was ich tun kann. KAZDIN: (ins Mikro) Sie schlagen da einen gefährlichen Weg ein, Agent Mulder. MULDER: Das sind Wesen, nicht wahr, Duane? Sind sie größer oder vielleicht kleiner als Menschen? DUANE: Nein, nein! MULDER: Sie holen sie, Duane! Gegen Ihren Willen. GWEN: (sitzt mit KIMBERLY in eine Ecke gekauert) Er wird uns töten. MULDER: Sie sind machtlos dagegen, manchmal können Sie nicht mal sprechen. Es ist immer dasselbe und niemand kann Ihnen helfen. Wohin werden Sie gebracht? Haben die ein Raumschiff? Bringen die Sie zu ihrem Schiff, Duane? Wie gelangen Sie dorthin? Ist Ihnen klar, dass man sie transportiert? DUANE: (über Lautsprecher) Sie... sie reden mit Duane Barry. Aber sie sprechen nicht. Ich kann hören, was sie sagen. Sie können seine Gedanken wie ein Buch lesen. MULDER: Das ist richtig. Entführte nennen es Abtasten. Das ist eine Art von Telepathie. DUANE: Ich hab ihnen gesagt, dass ich nicht mit ihnen gehen will. Aber sie hören nie auf mich. Sie wissen, was ich sage. Doch sie... sie machen mit ihrer Arbeit einfach weiter. Sagen sie ihm, was ihre Arbeit ist. Sagen Sie's ihm. MULDER: Sie holen Sie an Bord ihres Schiffes, um Versuche mit Ihnen anzustellen. DUANE: Sie.... sie haben mich festgeschnallt (schreiend) UND MIR LÖCHER IN DIE VERDAMMTEN ZÄHNE GEBOHRT!!! MANN: (hebt ab) Ja? (er fragt in die Runde) Wer hat hier Zeit, mit Agent Scully zu sprechen? KRYCEK: (nimmt den Hörer) Hallo, Agent Scully, hier ist Alex Krycek. SCULLY: Wo ist Mulder? KRYCEK: Er hat sich selbst gegen eine der Geiseln ausgetauscht. SCULLY: (entsetzt) Was?? KRYCEK: Er ist da drin bei Duane Barry. SCULLY: (panisch) Wir müssen ihn da wieder rausholen. KRYCEK: Tja, die arbeiten da dran... SCULLY: Nein, holen Sie ihn jetzt raus! Es besteht höchste Gefahr, dass er umgebracht wird. KRYCEK: Wie können Sie da so sicher sein? SCULLY: Weil dieser Duane Barry nicht das ist, wofür Mulder ihn hält. DUANE: Wie alt war Ihre Schwester, als es geschah? MULDER: Sie war acht. DUANE: Ich hab da manchmal Kinder gesehen, Mädchen und Jungs. MULDER: Und was machen die mit ihnen? DUANE: Sie werden untersucht. Verstehen Sie? Sie sind getestet worden. Sie sagen Ihnen, dass sie nicht weinen sollen. MULDER: Tun sie ihnen weh? DUANE: Oh, ja. Manchmal.... manchmal tut es furchtbar weh. Und dann möchte man nur noch sterben, verstehen Sie? Wissen Sie, wie das ist? Es ist als würden sie in den Lauf einer Waffe sehen und nicht wissen, wann sie losgehen wird. MULDER: Sie können die anderen gehen lassen, Duane. Lassen Sie die anderen gehen und nehmen Sie mich. DUANE: (amüsiert) Uh-uh. Die erzählen doch, was Sie gesagt haben, und dann kriegen Sie Ärger. MULDER: Das ist mir egal, Duane. DUANE: Nein, das will ich Ihnen nicht antun. Außerdem sind der Doktor und ich verabredet. (zu HAKKIE) Das stimmt doch, Doc, oder? TAKTISCHER KOMMANDER: Wir haben jetzt ein Bild. Mulder ist hier gegenüber vom Doktor. Die Frauen sind hier an der Nordwand. Nur die Ostwand können wir nicht sehen. Dort muss sich Duane Barry aufhalten. MANN: Jetzt warten Sie doch mal! SCULLY: Nein, ich glaube, Sie verstehen nicht, was ich Ihnen sage. Ich bin gerade aus Washington eingeflogen.... MANN: Wir stecken hier mitten in einer schwierigen... SCULLY: Na, dann lassen Sie mich mit jemandem sprechen, der hier das Sagen hat! MANN: Ich habe hier das Sagen. KRYCEK: Nun beruhigen Sie sich doch. SCULLY: Erzählen Sie mir nicht, ich soll mich beruhigen. Ich gebe erst Ruhe, wenn sich hier jemand bereit erklärt, mir mal zuzuhören. KAZDIN: Was für ein Problem gibt es hier? SCULLY: Ich bin Special Agent Dana Scully und ich habe Informationen, die sehr wichtig für Ihre Verhandlungen sind. KAZDIN: Was für Informationen? SCULLY: Ich glaube, dass er hier eine gefährliche Fehleinschätzung gegeben hat. Dieser Mann, der behauptet, von Außerirdischen kontrolliert zu werden, leidet laut psychiatrischem Gutachten an einer besonders seltenen Psychose. Wie Sie aus seiner Krankengeschichte ersehen können, ist er 1982 in Ausübung des Dienstes angeschossen worden. Bei dem Kopfschuss wurden die Frontallappen bilateral von der Kugel durchbohrt. KAZDIN: Stimmt. SCULLY: Die Verletzung hat es ihm nahezu unmöglich gemacht, sich wieder in die Gesellschaft einzufügen. Der Grund dafür, ist die Zerstörung des Moralzentrums seines Gehirns. Sehen Sie, vor fast hundert Jahren gab es einen berühmten Fall. Einem Mann namens Gage wurde dieselbe Verletzung durch einen Blasrohrpfeil zugefügt. KAZDIN: Und was hatte das für Auswirkungen? SCULLY: Er wurde zu einem pathologischen Lügner. Er litt unter schweren Wahnvorstellungen. Sein Verhalten wurde als gewalttätig und bizarr eingestuft. Und ihm wurde auch unterstellt, dass er seine Phantasien auslebte. KAZDIN: Wer hat Sie denn zu diesem Fall hinzugezogen? SCULLY: Agent Mulder rief mich an. Wir waren mal Partner. KAZDIN: Tja, wenn das hier alles stimmt, hat er Ihren ehemaligen Partner ganz schön zum Narren gehalten. SCULLY: Kann ich ihm diese Informationen irgendwie zukommen lassen? DUANE: Übrigens weiß die Regierung Bescheid. Leute von denen waren manchmal dabei, wenn sie einen geholt haben. Sie arbeiten sogar zusammen. Sie haben so eine Art stillschweigende Übereinkunft. MULDER: Wer aus der Regierung war dabei? DUANE: 'n Mann, das Militär, die stecken alle dahinter. DUANE: (über Lautsprecher) Die Regierung weiß, warum sie hier sind, aber die trauen sich nicht, die Wahrheit zu veröffentlichen, also kooperieren sie. MULDER: Sie werden sich mit einer Lösung dieser Situation befassen müssen, Duane. Früher oder später. DUANE: Ich bin müde. MULDER: Sie haben keine Wahl. Sie müssen ihnen sagen, was Sie tun wollen. DUANE: Ich will nur wieder zurück zu diesem Ort. MULDER: Zu welchem Ort? DUANE: Wo alles anfing, als sie das erste Mal kamen und mich holten. MULDER: Und wo ist das? DUANE: Auf einem Berg. Wir stiegen hoch, und höher, und noch höher... ...und noch näher zu den Sternen. Ich werde nicht wieder da hin gehen. SCULLY: Mulder, ich bin es. Hören Sie mir zu. Sie dürfen diesem Duane Barry nicht trauen. Er ist ein hirngeschädigte Psychopath, der eine Kugel in den Kopf bekommen hat. Er ist nicht das, wofür Sie ihn halten. DUANE: Was? MULDER: Wie finden die Sie denn jedes Mal? DUANE: Durch Implantate. Im Gaumen, in den Nebenhöhlen und an meinem Bauchnabel. Das sind Peilgeräte. SCULLY: (übers Mikro) Mulder, er kann jeden Moment ausflippen. Er hat sich schon früher immer irrational und gewalttätig verhalten.... Sie müssen jetzt auf eine Lösung hin arbeiten. Sie haben sein Vertrauen. Sie müssen jetzt versuchen, ihn zu einem Handel zu bewegen. MULDER: Warum lassen Sie die Frauen nicht gehen, Duane? Man wird mit Ihnen verhandeln, wenn Sie die Frauen gehen lassen. SCULLY: (übers Mikro) Das ist gut. Das ist gut, Mulder,... ...lassen Sie ihn ruhig weiterreden. Die Eingreiftruppe geht soeben in Stellung, und wenn Sie ihn nicht dazu bringen können, die Geiseln frei zu lassen, dann werden die gleich versuchen, Sie zu befreien. MULDER: Die Frauen sind doch völlig wertlos für Sie. Warum lassen Sie sie nicht gehen? Das wäre eine kluge Entscheidung, Duane. DUANE: Na schön, aber er geht nicht. DUANE: Na los, verschwinden Sie. Stehen Sie auf! Gehen Sie, verschwinden Sie. Na los! KIMBERLY: Ich, ähm... ich wollte Ihnen nur sagen, dass ich Ihnen glaube. SWAT TEAM MEMBER #1: Gehen Sie schnell weg da! SWAT TEAM MEMBER #2: Kommen Sie, hier lang! SWAT TEAM MEMBER #1: Kommen Sie, schnell in Deckung! SCHARFSCHÜTZE: Alles klar mit den Frauen. VERKABELTER MANN: Ich kann ihn sehen, er steht mitten im Raum. Er bewegt sich. FUNKDURCHSAGE: Einheiten 717, der Countdown läuft. Sie können von der Waffe Gebrauch machen, wenn Sie freies Schussfeld haben. SCULLY: Der Countdown läuft, Mulder, die kommen jetzt zu Ihnen rein. NR.1: Nummer Eins in Stellung. TAKTISCHER KOMMANDER: Er kommt auf Sie zu, Nummer Eins. DUANE: Ich brauche ein Transportmittel. MULDER: Was wollen Sie, Duane? Ein Auto? DUANE: Ich weiß nicht. MULDER: Wissen Sie, wo Sie hin wollen? DUANE: Das sagen die mir nicht. MULDER: Duane, Sie können hier nicht weg, wenn Sie nicht wissen, wo Sie hin wollen. MULDER: Duane! DUANE: Was? MULDER: Kommen Sie her. VERKABELTER MANN: Nicht feuern, es ist aus der Schusslinie. MULDER: Ähh... ich möchte Sie etwas fragen. DUANE: Was denn? MULDER: Ich musste, damit Sie mir glauben, erst Ihr Vertrauen gewinnen. Und jetzt möchte ich eins von Ihnen wissen. Haben Sie irgend etwas von all dem erfunden? DUANE: Sie... nennen Duane Barry jetzt einen Lügner? MULDER: Nein. DUANE: Sie denken, ich hab das alles erfunden? MULDER: Nein, das tue ich nicht. Es tut mir Leid. DUANE: (schreit) Es tut Ihnen Leid? MULDER: Duane, hören Sie mir mal für eine Sekunde zu... DUANE: (nimmt MULDER rau bei den Schultern) Sie sind genau wie all die anderen, nicht wahr? MULDER: Duane... DUANE: Sie sagten doch, Sie glauben mir. MULDER: Duane, ich glaube Ihnen ja.... DUANE: Aber Sie tun's nicht... MULDER: Doch, ich glaube Ihnen... DUANE: Sie lügen! GENAU WIE ALL DIE ANDEREN SCHWEINE!! MULDER: NEIN, ICH GLAUBE IHNEN, DUANE! DUANE: Und ich habe Ihnen vertraut! Ich habe Ihnen getraut, ich war ja so ein Narr!! MULDER: Darf ich etwas sagen? Darf ich etwas sagen? Duane, darf ich etwas sagen? Ich weiß, dass Sie müde sind, aber Sie haben etwas vergessen, das wichtig ist. Nachdem Sie die Frauen gehen ließen, haben Sie die Tür nicht wieder zugeschlossen. Gehen Sie und schließen Sie die Tür, Duane! Gehen Sie und schließen Sie die Tür. Gehen Sie und schließen Sie die Tür, Duane. Schließen Sie sie. Die können sonst hier rein, schließen Sie die Tür. FUNKDURCHSAGE: Ich bitte um Bestätigung eines Code 3. Kategorie 3-1-0 läuft an. SCULLY: Alles klar, Mulder? MULDER: Ja. SCULLY: Was immer Sie jetzt denken, Sie haben richtig gehandelt. MULDER: Ja, schon, nur leider glaube ich ihm. SCULLY: Manchmal möchte man so gerne glauben, dass man irgendwann vielleicht zu sehr sucht. KAZDIN: Agent Mulder! Danke, dass Sie gekommen sind. MULDER: Ich war ganz überrascht, dass Sie angerufen haben. KAZDIN: Naja, so wie das ausgegangen ist, und was immer Sie von unserer Verhandlungsführung hielten... äh... ich hatte noch keine Gelegenheit, Ihnen zu danken und zu Ihrem Mut zu gratulieren. Was ist? MULDER: Ich weiß auch nicht, ich hab gedacht, Sie wollten mir die Leviten lesen. KADZIN: Ach was! MULDER: Und wie geht es ihm? KAZDIN: Duane? Sein Zustand war sehr kritisch, aber jetzt geht's ihm besser. Sie habe ihn aber noch auf der Liste der kritischen Fälle. Ich hab mich über seine Vergangenheit informiert. Sie war exemplarisch. Sein Unfall war ziemlich mysteriös. Er ist mit seiner eigenen Waffe angeschossen worden. Man hat ihn einfach liegen lassen, er wurde nie mehr der Alte. Hatte alles verloren, Frau, Kinder, Haus. MULDER: Also der ganz normale Wahnsinn. KAZDIN: Tatsächlich hatte ich Sie noch aus einem anderen Grund hergebeten. Äh, auf den Röntgenbildern hat der Chirurg diverse Metallstückchen gefunden. Im Gaumen, in seinen Nebenhöhlen und eins am Bauchnabel. Ich hab sie untersuchen lassen, ich dachte, Sie würden es wissen wollen. Und, äh, er hat winzige Bohrlöcher in seinen hinteren linken und rechten Mahlzähnen. Ein Zahnarzt, der sie überprüft hat, sagte, sie hätten mit keinem gebräuchlichen Bohrer gemacht werden können. Jedenfalls nicht ohne den Zahn zu zersplittern oder zu beschädigen. Ich hab mir gedacht, sie sollten das wissen. SCULLY: Es könnte ein Stück von einem Scharpnell sein. Duane Barry war soweit ich weiß in Vietnam. MULDER: Es war genau da, wo er es mir gesagt hat und im Gaumen und in Nebenhöhlen auch. SCULLY: Und nun denken Sie, dass die implantiert worden sind. MULDER: Wenn dem so ist, heißt das, dass Duane Barry die Wahrheit gesagt hätte. SCULLY: Oder eine Version der Wahrheit. Hören Sie, ich kann das hier kurz in die Ballistik schicken. Die haben das in Null-Komma-Nichts aufgeklärt. FBI ZENTRALE, WASHINGTON, D.C. BALLISTIK EXPERTE: Ich werde die Einstellung noch ein bisschen verändern. SCULLY: Was halten Sie davon? BALLISTIK EXPERTE: Kann sich um ein kleineres Artilleriefragment oder eine Patronenhülse handeln. Die Ränder sind stumpf, aber es war bestimmt glühend heiß, als es eindrang. SCULLY: Das würde mir einleuchten. BALLISTIK EXPERTE: Sehen Sie sich das an. SCULLY: Was denn? BALLISTIK EXPERTE: Diese kleinen Markierungen. Sehen Sie, die hier. SCULLY: Mmhh. Sieht irgendwie aus wie ein Stempel. BALLISTK EXPERTE: Als ob es eingraviert oder geätzt wurde. Eine sehr feine Arbeit. Das Quadrat, das wir betrachten, hat eine Kantenlänge von nur 10 Mykrometer. Sehr eigenartig. KASSIERERIN: Das macht elf vierzehn. In Ordnung. Danke. FRAU: (ruft zur KASSIEREIN) Könnten Sie mir da bitte helfen? KASSIEREIN: Ich komme gleich zu Ihnen. Ich muss das hier nur erst wegbringen. Was ist denn passiert? Haben Sie irgend etwas angefasst? SCULLY: Nein, ich weiß nicht, was passiert ist. MULDERS STIMME AUF DEM A.B.: Hallo, hier ist Fox Mulder. Bitte hinterlassen Sie eine Nachricht. SCULLY: Mulder, ich bin es. Mir ist gerade etwas unglaublich merkwürdiges passiert. Dieses Metallstück aus Duane Barrys Körper ist ganz offensichtlich codiert. Ich habe es auf einen Scanner gelegt und es kam eine Art Seriennummer raus. Was zum Henker ist das für ein Ding, Mulder? Es ist fast so als wenn... Es ist fast so, als ob es jemand benutz hätte, um ihn zu katalogisieren. SCULLY: AAHH!! Mulder!! DUANE: Komm! Komm!! SCULLY: Ich brauche Ihre Hilfe!! Muldeeerrr!!! Muullddeerrr!!!! Fortsetzung folgt.... * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * Transcriber: dana d. < hadyoubigtime@hotmail.com > Überarbeitung: spooky17 < spooky17@gmx.de > Die deutschen Folgen-Transcripts (und natuerlich viel mehr) : http://akte-x.here.de dana d.'s Home: http://dana-d.simplenet.com